Dienstag, 26. Januar 2016

Bis auf Weiteres: Pause!















Ihr Lieben, um es kurz zu machen: Dieser Blog wird erst einmal auf Eis gelegt. Vielleicht endgültig, vielleicht nur vorübergehend. Eventuell komme ich auch mit etwas Neuem wieder. Ich weiß es momentan noch nicht genau. Fest steht lediglich, dass ich momentan einfach keine Zeit - oder viel mehr: keine Motivation mehr habe, zu bloggen. Das geht ja schon länger so, die Posting-Frequenz hat deutlich nachgelassen und ich habe irgendwie ständig im Hinterkopf: "Du musst echt mal wieder etwas bloggen...".

Das möchte ich so nicht mehr. Um diesen Druck mal herauszunehmen, drücke ich hier auf "Pause". Im Moment liegen meine Prioritäten woanders und ich weiß einfach noch nicht, wann oder ob sich das ändert. Bis dahin sage ich also erst einmal leise "Bye Bye" - vielleicht bin ich in ein paar Wochen oder Monaten schon wieder da oder ich lasse mir etwas ganz Neues einfallen. Der Blog bleibt aber vorerst weiterhin offen und einsehbar.

Bis vielleicht bald! ♥

Dienstag, 22. Dezember 2015

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Wespennester.


















Wespennester - klingt fies, ist aber wirklich eine ganz besonders feine Leckerei bestehend aus Baiser, Schokolade und Nüssen. Ich habe diese Dinger schon als Kind geliebt. Es gab sie nur bei einem bestimmten Bäcker hier und ich habe immer gehofft, dass meine Mutter welche mitbringt. Mittlerweile bin ich groß und backe sie mir einfach selbst. Ha!
  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Zucker
  • 250 g dunkle Schokolade, gerieben
  • 250 g gehackte und gestiftelte Mandeln
Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, den Zucker dann einrieseln lassen und immer weiter schlagen.
Die Mandeln im Ofen (250 Grad) oder in der Pfanne (ohne Fett!) goldbraun rösten, die geriebene Schokolade mit den noch warmen Mandeln vermischen. Das Eiweiß nun unterheben. Von der Masse kleine Nocken abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Bei vorgeheizten 150 Grad ca. 15 - 20 Minuten (hängt auch von der Größe der Nester ab) backen. Gut auskühlen lassen.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Rudolf, der Spitzbube.



















Ich hatte ja versprochen, dass es noch ein oder zwei Plätzchenrezepte geben wird - dieses Jahr habe ich kaum Zeit zu backen und man macht ja zudem immer auch so seine Standardrezepte, aber: das hier ist neu. Bei Depot habe ich so eine hübsche Spitzbuben-Ausstechform mit Elchen gekauft, dass ich dieses Jahr unbedingt noch Spitzbuben backen musste. Hier ist das Rezept:

  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 85 g Zucker
  • Vanillepulver oder gemahlene Vanille
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • etwas Puderzucker
  • Johannisbeergelee

Alle Zutaten bis auf den Puderzucker und das Johannisbeergelee zu einem glatten Teig verarbeiten, etwas kalt stellen (20 - 30 Minuten) und dann auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
Eine gleiche Anzahl Kreise und "Kreise mit was für einer Aussparung auch immer" ausstechen und bei ca. 180 Grad (vorgeheizt) etwa 10 - 12 Minuten backen, je nachdem, wie dick Ihr den Teig ausgerollt habt. Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Motiv-Kekse mit Puderzucker bestreuen. Die anderen Kekse mit dem glattgerührten Gelee bestreichen und dann einen Keks mit Aussparung draufsetzen. Nun noch etwas Gelee vorsichtig erhitzen und mit einer Dekoflasche oder einer sehr dünnen Spritztülle noch einmal etwas Gelee in die Aussparung geben - das Gelee ist erhitzt sehr flüssig und wird dann fest, glänzt schön und klebt nicht mehr so doll. Noch ein bisschen trocknen lassen und dann alles aufessen. :)



Donnerstag, 10. Dezember 2015

Milky Way Caramel Apple.

Letztens habe ich von einer Leserin meines Blogs gelernt, dass das, was wir hier als "Mars" kennen, in den USA "Milky Way" heißt. Das erklärt natürlich einiges, denn "Milky Way" ist bei uns natürlich wieder ein anderes Produkt - ich war ziemlich verwirrt. Als ich die limitierte Sorte "Caramel Apple" kaufte, wusste ich aber schon, was mich erwarten würde, höhö.
















Wie Ihr seht, besteht der Riegel, wie unser "Mars" halt, aus einer Candy-Creme, Caramel und Schokolade, in dieser Sonderedition kommt allerdings noch die Caramel Apple-Note dazu. Ich gebe zu, ich hätte nicht erkannt, dass es Apfel ist, aber die kleinen Schokoriegelstückchen (es sind kleine, einzeln verpackte Häppchen, keine großen Riegel) haben definitiv so einen typischen Jahrmarkt-Liebesapfel-Beigeschmack und ich meine, ich schmecke auch einen Hauch Zimt heraus. Erwartet also nichts zu fruchtiges, sondern eher etwas weihnachtliches, allerdings ist diese Zusatznote auch nicht besonders dominant, sondern wirklich eher ein Beigeschmack on top.
Auf jeden Fall sind diese Dinger echt richtig gut und mal etwas ganz anderes. Warum nochmal machen die deutschen Hersteller so etwas nicht?

Sonntag, 6. Dezember 2015

Hershey's Candy Cane.



















Aufgrund von Prüfungsstress und längerer Krankheit war und ist es hier momentan ziemlich still und leider lässt auch die Weihnachtsbäckerei auf sich warten. Ein, zwei Rezepte kommen da noch, versprochen - solange müsst Ihr Euch mit Süßigkeiten zufrieden geben. Musste ich ja auch. Zum Beispiel mit dieser unfassbar tollen Candy Cane-Schokolade von Hershey's.



















Die "Candy Bits" sind ein bisschen schöngeredet. Soweit ich das beurteilen kann, sind in der weißen Schokolade einfach rote Nonpareilles, also diese winzigen Zuckerkügelchen, drin. Aber: Die ist echt richtig lecker, super minzig und gar nicht unbedingt ZU süß - ich dachte ja, durch die weiße Schokolade ist das bestimmt wieder so ein ungenießbarer Spaß. Nö, total gut. Hab ich direkt so weginhaliert und werde Nachschub beschaffen müssen. Die Schokolade gibt es beispielsweise bei einem meiner liebsten Dealer für abgefahrene Süßigkeiten: Sugafari - oder auch über ebay.

Sonntag, 1. November 2015

Kürbiscremesuppe.



















Jahrelang dachte ich, ich mag keinen Kürbis. Bis ich feststellte, es kommt auf die Zubereitung an - dasselbe übrigens bei Süßkartoffeln. Da ich in der Regel trotzdem immer mal wieder Dinge probiere, auch, wenn es Dinge sind, die ich eigentlich nicht mag (z. B. im Restaurant, wenn meine Begleitung etwas bestellt, das ich nicht esse), kommt es vor, dass ich plötzlich feststelle: So, auf diese Art zubereitet, finde ich das total lecker. Das passierte also kürzlich mit Kürbissuppe, und ich fand die Kombi mit viel Curry und Chili so gelungen, dass ich mich kurzerhand zu Hause an den Herd stellte und selber welche kochte. Ganz simpel, weil ich ja keine Ahnung hatte, also für Anfänger wirklich wunderbar geeignet.

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Becher Sahne oder Cremefine
  • Salz, Curry, Chili/Cayennepfeffer, Majoran
  • nach Belieben: Kürbiskerne
  • nach Belieben: saure Sahne oder Crème Fraîche

Den Kürbis waschen, zerteilen, Kerne und Fasern aus dem Inneren entfernen und dann schauen, ob die Schale des Kürbis unschöne Stellen hat - die dann einfach wegschneiden, den Rest in 2 - 3 cm große Stücke würfeln. Beim Hokkaido kann man die Schale mitverwenden, was faule Menschen wie ich sehr praktisch finden.
Die Zwiebel schälen und würfeln, dann in einem Topf etwas Fett erhitzen, die Zwiebelwürfel darin andünsten, die Kürbiswürfel dazu geben, ein bisschen mitschmoren lassen und das Ganze dann mit Wasser oder Brühe ablöschen (wie viel hängt davon ab, wie viel Kürbis Ihr habt und wie dick oder flüssig Ihr die Suppe haben wollt - der Kürbis sollte bedeckt sein, nachgießen könnt Ihr später aber immer noch). Das Ganze etwa 20 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Sahne/Cremefine hinzugeben, noch ein bisschen weiter köcheln lassen und mit den Gewürzen abschmecken.
Servieren kann man die Suppe mit Kürbiskernen und einem Klecks saurer Sahne/Crème Fraîche.

Das ist jetzt ein ziemlich simples Basis-Rezept, das man nach Geschmack abwandeln kann. Statt Sahne könnte man zum Beispiel Kokosmilch verwenden, man kann außerdem noch Kartoffeln oder Möhren mit kochen und pürieren, und die Gewürze lassen sich natürlich auch variieren (ich könnte mir eine Prise Zimt gut darin vorstellen). Ich fand die Suppe auf jeden Fall echt lecker und bin froh, dass ich es nochmal probiert habe. :)

Mittwoch, 28. Oktober 2015

M&Ms White Candy Corn.



















Ich liebe den Geschmack von Candy Corn - aber ich mag Candy Corn selbst nicht. Das klingt widersprüchlich, aber eigentlich ist das ganz einfach: Candy Corn besteht eigentlich nur aus Zucker, ein bisschen wie Fondant, mir ist das einfach viel zu süß zum "einfach so essen", ich kriege das nicht runter. Den Geschmack selbst aber finde ich total lecker, also kaufe ich halt Süßigkeiten mit Candy Corn-Geschmack, wie zum Beispiel die M&Ms da oben.



















Wie immer bei solchen limited editions sind die Farben der M&Ms angepasst, hier also in weiß, orange und gelb. Außerdem ist innen weiße Schokolade, yay! Das macht das Ganze allerdings auch wieder sehr süß, aber es passt geschmacklich einfach viel besser als Vollmilchschokolade.
Die M&Ms schmecken wirklich intensiv nach Candy Corn, dessen eigenen Geschmack ich nicht wirklich gut beschreiben kann, leider. Ein bisschen wie Karamell, wie Vanille, wie Popcorn, irgendwie so. Und obwohl sie auch ein bisschen arg süß sind, finde ich sie deutlich essbarer als pures Candy Corn, weshalb ich diese M&Ms wohl nochmals kaufen werde (schaut einfach mal bei ebay oder diversen Onlineshops - sie sind nicht leicht zu bekommen, aber es gibt sie, zumindest saisonal). Ich fand sie echt lecker!

Samstag, 24. Oktober 2015

Oreo Pumpkin Spice.






















Ok, also hier hat sich ein bisschen was angesammelt, was verbloggt werden möchte. Damit es so aussieht, als wäre ich total up to date, fange ich mit saisonalen Süßigkeiten an: Oreo Pumpkin Spice - Hallöchen! Auf die war ich mal richtig scharf. Auch, wenn die Optik ein wenig anders ist, als die Verpackung glauben machen möchte:



















Seht Ihr, was ich meine? Auf der Packung sieht man eine pastellorangene Cremefüllung, die in echt eher bräunlich-orange ist:



















Aber mit solchen Oberflächlichkeiten halten wir uns jetzt natürlich gar nicht weiter auf, denn selbstverständlich zählen nur die inneren Werte: der Geschmack. Und der ist echt richtig gelungen. Obwohl mir auch diese Sorte ein bisschen zu süß geraten ist, ist das Zimtaroma wirklich sehr angenehm intensiv und würzig, man schmeckt auch ein bisschen Lebkuchen heraus und fühlt sich direkt ganz herbstlich-winterlich. Die hellen Kekse waren die richtige Wahl, denn die dunklen Kakao-Oreos hätten wirklich gar nicht gepasst. So aber ist die Kombination absolut himmlisch und diese Oreos damit exakt das richtige für Schmuddelwettertage auf der Couch.
Gibt es aber natürlich wieder einmal nicht einfach so in deutschen Supermärkten, sondern nur für viel zu viel Geld über ebay oder diverse Onlineshops für amerikanische Lebensmittel. Mit uns kann man es ja machen.


Samstag, 17. Oktober 2015

Schoko-Bananen-Muffins mit Zimt.



















Der Blog hat ein bisschen pausiert. Das lag an verschiedenen Dingen, die zum Teil auch noch nicht ausgestanden sind, aber so langsam komme ich wieder in Form. Und da ich *mal wieder* Bananen gekauft und ich nicht gegessen habe, beglücke ich Euch heute mit einem ganz hervorragenden Bananenverwertungsrezept.

Für 10 - 12 Muffins

  • 1 - 2 Bananen
  • 1 Ei
  • ca. 80 ml neutrales Öl
  • ca. 120 g Rohrohrzucker (ich muss das "ca." hier besonders betonen: Die Menge Zucker hängt entschieden davon ab, wie reif Eure Bananen sind. Sind sie schon überreif, reichen evtl. auch 100 g, bei etwas weniger reifen kann man auch mehr nehmen; es kommt außerdem auf die Bananenmenge an, die verwendete Schokolade (wie hochprozentig) und natürlich auf den eigenen Geschmack. Lieber erstmal etwas weniger nehmen und später nachzuckern.)
  • ca. 1 gestr. TL Zimt (nach Geschmack auch mehr - ich liebe Zimt ja abgöttisch!)
  • etwas Vanille
  • 100 g Schokolade (möglichst bittere, ich nehme gerne 85 %ige, weniger geht aber auch)
  • 150 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 200 ml Milch

Das Ei zusammen mit Öl und Zucker cremig rühren. Schokolade schmelzen und dazugeben, schön weiterrühren und nun Zimt und Vanille ebenfalls unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und dazugeben, die Milch schluckweise hinzufügen, während der Teig gerührt wird.
Die Banane in Stückchen schneiden und mit einer Gabel etwas zermatschen, dann unter den Teig heben.
Teig auf Muffinförmchen aufteilen und bei vorgeheizten 180 Grad etwa 25 Minuten backen. Auskühlen lassen ist nicht zwingend notwendig, ich finde die Muffins gerade warm besonders toll - super saftig und schokoladig sind sie aber allemal. Wer mag, kann auch gehackte Haselnüsse in den Teig geben, das passt bestimmt auch super.