Montag, 13. Februar 2012

Apfelmus-Tiramisu mit Vanille-Zimt-Sahne und Eierlikör.

















Mal kurz etwas zum Thema "Tiramisu machen ist ja immer so aufwendig": Diese Variante dauert ungefähr 10 Minuten und schmeckt trotzdem fabelhaft. Und: Es ist mal etwas ganz anderes.

Ihr braucht:
  • 200 g Löffelbiskuits
  • 1 großes Glas Apfelmus
  • 1 Becher Sahne/Cremefine
  • ca. 200 ml Eierlikör - pi mal Daumen
  • Zimt, Vanille, Zucker nach Geschmack
Die Sahne steif schlagen, mit Zucker süßen und etwas Vanillepulver und Zimt unterrühren.
Eierlikör in einen tiefen Teller füllen. Die Hälfte der Biskuits von beiden Seiten in den Eierlikör tunken und eine Auflauf- oder Brownieform damit auslegen. Großzügig mit Apfelmus bestreichen, dann mit Sahne. Den Vorgang nochmals wiederholen, also die zweite Hälfte Biskuits in den Likör tunken, aufschichten, wieder mit Apfelmus und dann mit Sahne bestreichen.
Abdecken und ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, kurz vor Verzehr mit Zimtzucker bestreuen.

Statt Eierlikör kann man auch einfach Apfelsaft nehmen. So oder so ein echt fix gemachtes Dessert, das irgendwie beeindruckend klingt und auch so schmeckt. :)

Sonntag, 12. Februar 2012

Soljanka!

















Soljanka wird ja auch gerne als "Resteessen" bezeichnet, was etwas rabiat klingt, aber im Grunde ja nur heißt "Hier kann man soviel wie man will von allem was man will reinwerfen, was grad in der Küche herumliegt und weg muss". Trotzdem gibt es natürlich Rezepte. Ich habe mich grob an dieses hier gehalten, allerdings war ich bei den Mengen sehr liberal. Außerdem habe ich noch ein Glas Letscho und eine Menge Ajvar in den Topf geschmissen, aber letztlich kann man bei Soljanka nicht viel verkehrt machen. Einfach alles rein, was schmeckt. :)
(Mein Freund und ich werden von der Menge übrigens locker 3 Tage lang essen können. Weniger machen lohnt sich aber eigentlich nicht, weil die Soljanka schon eine Weile köcheln muss - also am besten etwas Platz im Gefrierschrank bereithalten.)

Samstag, 11. Februar 2012

Veganer Apfelkuchen mit Zimstreuseln.

















Heute mal wieder ein veganes Rezept. Mit diesem Apfelkuchen habe ich schon länger geliebäugelt und er schmeckt wirklich so gut, wie er aussieht - oder noch besser.
Ich habe mich an dieses Rezept gehalten, allerdings etwas mehr Zucker verwendet (sowohl im Teig als auch bei den Streuseln), für die Streusel etwas mehr Margarine genommen und deutlich mehr Apfelmus auf den Äpfeln verteilt. Und auf die Streusel habe ich noch etwas Zimtzucker gestreut. Das sind aber alles Geschmackssachen. ;)

Mittwoch, 8. Februar 2012

Snickers-Kuchen!

















Bei Anna entdeckt und direkt mal nachgebacken, weil ich eh alles im Haus hatte. Und weil ich immer auf diese Bilder gestarrt und gedacht habe: "Nom!!!"
Da ich meine 18er-Form nicht gefunden habe (WTF, ich hab definitiv eine, wo ist die?!), musste ich auf eine 24er ausweichen und dementsprechend habe ich die Mengenangaben angepasst. Nicht wirklich umgerechnet, weil ich beispielsweise auch wirklich nur 150 g Joghurt im Kühlschrank hatte, aber letztlich ist das Ergebnis gelungen und es hat wohl gepasst.

















  • 200 g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 Pr. Salz
  • 100 g weiche Butter
  • 3 Eier
  • 225 g brauner Zucker
  • 100 ml Espresso, abgekühlt
  • 1/2 TL Vanille
  • 150 g Naturjoghurt
  • 3 Snickers, fein gehackt
Den Rest könnt Ihr dann bei Anna nachlesen. Auch die Backzeit beibt etwa gleich (Stäbchentest). Ich hab lediglich den fertig bestreuten Kuchen noch ein paar Minuten in den ausgeschalteten Ofen gestellt, damit die Snickers-Stückchen schneller schmelzen. Weil ich auch zu faul war, sie richtig klein zu hacken. Selber schuld.

















Der Kuchen ist echt dermaßen lecker, wahnsinnig saftig und aromatisch - den müsst Ihr unbedingt auch mal backen! ;D

Montag, 6. Februar 2012

Nestlé Galak Speculoos.


















Diese Leckerei habe ich letztes Jahr aus Strasbourg mitgebracht und kürzlich dann auch endlich mal vertilgt. So ganz überzeugt bin ich leider nicht von der Schokolade, denn der Spekulatiusgeschmack kommt nicht so richtig intensiv durch. Man schmeckt zwar schon einen Unterschied zu einfacher weißer Schokolade, aber meinetwegen hätte es ruhig noch mehr Spekulatius sein dürfen. Die Krümel in der Schokolade sind auch nur ganz klein, vielleicht liegt es daran.
Aber ganz lecker war die Tafel trotzdem - nur nichts zum Nachkaufen. (Haha, gibt es hier ja eh nicht... Sollte vielleicht froh sein dann.)

Sonntag, 5. Februar 2012

Hirtenpfanne!

















Vor vielen Jahren gab es von Maggi eine Fix-Mischung namens "Hirtenpfanne Mykonos". Die haben mein Freund und ich geliebt und es war ein wenig Tradition, samstags  zu DSDS Mykonos zu futtern - bis sie dann a) aus dem Sortiment genommen wurde und wir b) sowieso keinen Fix-Kram mehr essen wollten. Schon damals habe ich versprochen, dass ich das gute Zeugs mal versuchen werde nachzubauen und gestern war es dann soweit. Das Ergebnis kommt nah an das Original heran, soweit wir uns jedenfalls erinnern. Ist sicher 4 Jahre her, seit wir es zum letzten mal in der Pfanne hatten. Egal, auf jeden Fall schmeckt meine Variante ziemlich super und deswegen bekommt Ihr jetzt auch das Rezept:
  • 200 -250 g Schweinegeschnetzeltes (oder Gyros, wir hatten in Öl, Zwiebeln und Knobi eingelegtes Gyros)
  • 1 Salatgurke
  • 1 Schale Cherrytomaten
  • 1 Flasche Cremefine (oder auch Sahne natürlich)
  • 200 g Feta
  • Gyrosgewürzmischung ohne Geschmacksverstärker (nicht ganz leicht zu finden, aber es gibt sie)
  • Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer
  • etwas Brühe
  • 1 Beutel Reis
  • Je nachdem, ob Ihr mariniertes Gyros nehmt oder pures Geschnetzeltes: 1 Zwiebel und etwas Knoblauch
Das Fleisch in Olivenöl anbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Gurke würfeln (und wer noch die Zwiebel hat: dito) und in dem Fett ebenfalls anbraten, mit etwa 1 Tasse Brühe ablöschen, Cremefine dazugeben und aufkochen lassen. Nach Belieben würzen. Fleisch und halbierte Cherrytomaten dazugeben und die Sauce weiter köcheln lassen. In der Zwischenzeit den Reis kochen und den Feta dann erst kurz vor dem Servieren würfeln und zur Sauce geben, so dass er nur leicht anschmilzt. Fertig! :)

Sonntag, 29. Januar 2012

Gemüsesuppe mit Kokosmilch und Curry.

















Es ist so kalt, draußen liegt ganz viel Schnee, ich bin total erkältet und muss dringend meine Hausarbeit schreiben. Was kocht man in so einer Situation? Suppe, richtig. Die wärmt auf, macht die Nase frei und macht nicht so *blüärgh* im Bauch, so dass man noch produktiv sein kann.

Nun habe ich in den letzten Tagen viel über Lebensmittel, Ernährung und sowas nachgedacht und beschlossen, mehr vegan zu kochen. Vegetarisch koche ich ja sowieso oft, aber vegan kochen ist eine ziemliche Herausforderung. Für mich, es gibt sicher genug Menschen, die das besser können.
Ich werde wohl niemals Veganer werden oder auch nur Vegetarier. Meine Gründe, ab sofort öfter mal auf tierische Produkte zu verzichten, sind auch nur am Rande moralisch verankert (aber selbstverständlich auch wichtig). Es geht mir auch einfach um ein gutes Körpergefühl, ganz egoistisch also. Und ich möchte mein Bewusstsein erweitern, herausfinden, was man wohl wie ersetzen kann, mich selbst herausfordern.
Ihr braucht also "keine Angst haben", hier ab sofort nur noch vegane Kost zu finden, aber ab und an wird hier tierfreie Zone sein.

Die Gemüsesuppe, die es heute gab, ist ein gutes Beispiel dafür, wie toll vegan schmecken kann. Eine klare Suppe war mir zu wenig, also kam Kokosmilch dazu. Bei Kokosmilch muss man übrigens tatsächlich aufpassen, was drin ist, wenn man vegan bleiben möchte (auf die E-Nummern achten).

Hier mein Rezept:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stange Porree
  • 2 Möhren
  • 3 - 4 Kartoffeln
  • 1 Kohlrabi
  • ca. 500 - 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose (400 g) Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Curry, evtl. Cayennepfeffer, Muskat und Petersilie
Die Zwiebel kleinschneiden und in Olivenöl andünsten. Den in Scheiben geschnittenen Porree dazugebenund eine Weile mitbraten, dann mit der Brühe ablöschen. Das gewürfelte restliche Gemüse in die Suppe geben, würzen und das Ganze etwa 20 Minuten kochen lassen. Die Kokosmilch gegen Ende der Kochzeit dazugeben.

Bei der Wahl des Gemüses ist man natürlich völlig frei. Paprika, Brokkoli etc. schmecken in der Kombi bestimmt auch janz töfte.

Sonntag, 22. Januar 2012

Einen Amaretto-Kirsch, bitte!

















Wieder ein Rezept von meiner liebsten Evi.
Amaretto und Kirsche verstehen sich nicht nur wunderbar im Glas, sondern auch in der Kastenform. Mein eigentlicher Lieblingsrührkuchen (Eierlikör-Kirsch) hat ein Geschwisterchen bekommen! :D
Ganz tolle Variation, die ich dringend jedem empfehle. :)

Samstag, 21. Januar 2012

Tiramisu: Die volle Dröhnung.

















Also. Ich bin sowieso großer Dessert-Fan. Dessert muss sein. Immer. Aber Tiramisu ist so ziemlich DAS Dessert für mich. Und wer jetzt ein "ohne Fett, ohne Ei, ohne Alkohol, ohne Kaffee, ohne Kaffee"-Rezept von mir erwartet, kann direkt aufhören zu lesen. Hier ist alles drin, was ungesund ist und so schmeckt es auch: Himmlisch.

Zutaten für eine Auflaufform (ich nehme meine Brownie-Form):
  • 3 Eier
  • 85 g Zucker
  • etwas Vanillepulver
  • 500 g Mascarpone
  • 1 Becher Sahne
  • Amaretto nach Gefühl - schussweise
  • 1 großer Becher starker Kaffee
  • 200 g Löffelbiskuits
  • Kakaopulver
Die Eier trennen. Das Eigelb mit dem Zucker und einem guten Schuss Amaretto und Vanillepulver schaumig schlagen. Dann die Mascarpone nach und nach dazu geben und glattrühren.
Die Sahne schlagen - sie muss nicht ganz steif werden, halbsteif reicht auch - und unterheben. Bitte für den gesamten Vorgang (außer fürs Sahne schlagen) keinen Handmixer verwenden, sondern nur einen Schneebesen.
Kaffee und wiederum einen Schuss Amaretto mischen und in einen tiefen Teller füllen. Die Löffelbiskuits nacheinander von beidem Seiten kurz (!) eintunken und dann die Brownieform damit auslegen. Über die Biskuits dann die Hälfte der Creme verstreichen, dann wiederum eine Schicht getunkte Biskuits darüber legen und den Rest der Creme darauf verteilen.
Mindestens 3 Stunden kalt stellen und vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen.

Wer so gar keinen Kaffee oder Alkohol mag: Den Amaretto kann man ersatzlos streichen und statt Kaffee funktioniert auch Kakao. Ich würde diesen wasserlöslichen Kakao nehmen, aber mit Milch sollte das auch klappen. :)

Mittwoch, 18. Januar 2012

Himmlische Apfel-Tarte.

















Momentan komme ich aus verschiedenen Gründen nicht so viel zum Bloggen. Das tut mir auch leid und kochen/essen/leben tu ich natürlich trotzdem, weswegen ich versuchen werde, so nach und nach alles zu posten, was ich so fabriziert und entdeckt habe.

Heute muss ich Euch aber unbedingt meine leckere Apfel-Tarte zeigen, die ich bei Evi gefunden habe. Ich habe kürzlich ungefähr 50 Rezepte von Evi ausgedruckt, weil ich ihren Blog einfach fantastisch finde und wir einen sehr ähnlichen Geschmack habe. Damit ich das Nachkochen/-backen nicht immer vergessen, habe ich also den Drucker bemüht und mit dieser Tarte angefangen.

Und: Sie schmeckt soooooooo lecker! Total saftig und fruchtig und trotzdem winterlich - müsst Ihr unbedingt mal nachbacken! :)