Es ist so kalt, draußen liegt ganz viel Schnee, ich bin total erkältet und muss dringend meine Hausarbeit schreiben. Was kocht man in so einer Situation? Suppe, richtig. Die wärmt auf, macht die Nase frei und macht nicht so *blüärgh* im Bauch, so dass man noch produktiv sein kann.
Nun habe ich in den letzten Tagen viel über Lebensmittel, Ernährung und sowas nachgedacht und beschlossen, mehr vegan zu kochen. Vegetarisch koche ich ja sowieso oft, aber vegan kochen ist eine ziemliche Herausforderung. Für mich, es gibt sicher genug Menschen, die das besser können.
Ich werde wohl niemals Veganer werden oder auch nur Vegetarier. Meine Gründe, ab sofort öfter mal auf tierische Produkte zu verzichten, sind auch nur am Rande moralisch verankert (aber selbstverständlich auch wichtig). Es geht mir auch einfach um ein gutes Körpergefühl, ganz egoistisch also. Und ich möchte mein Bewusstsein erweitern, herausfinden, was man wohl wie ersetzen kann, mich selbst herausfordern.
Ihr braucht also "keine Angst haben", hier ab sofort nur noch vegane Kost zu finden, aber ab und an wird hier tierfreie Zone sein.
Die
Gemüsesuppe, die es heute gab, ist ein gutes Beispiel dafür, wie toll vegan schmecken kann. Eine klare Suppe war mir zu wenig, also kam Kokosmilch dazu. Bei Kokosmilch muss man übrigens tatsächlich aufpassen, was drin ist, wenn man vegan bleiben möchte (auf die E-Nummern achten).
Hier mein Rezept:
- 1 Zwiebel
- 1 Stange Porree
- 2 Möhren
- 3 - 4 Kartoffeln
- 1 Kohlrabi
- ca. 500 - 600 ml Gemüsebrühe
- 1 Dose (400 g) Kokosmilch
- Salz, Pfeffer, Curry, evtl. Cayennepfeffer, Muskat und Petersilie
Die Zwiebel kleinschneiden und in Olivenöl andünsten. Den in Scheiben geschnittenen Porree dazugebenund eine Weile mitbraten, dann mit der Brühe ablöschen. Das gewürfelte restliche Gemüse in die Suppe geben, würzen und das Ganze etwa 20 Minuten kochen lassen. Die Kokosmilch gegen Ende der Kochzeit dazugeben.
Bei der Wahl des Gemüses ist man natürlich völlig frei. Paprika, Brokkoli etc. schmecken in der Kombi bestimmt auch janz töfte.