Freitag, 31. Dezember 2010

Silvester!

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Geschenke!

Weihnachten ganz ohne Geschenke ist natürlich auch nichts (auch, wenn man es nicht übertreiben sollte, klar) und ich will Euch meine nicht vorenthalten.
Für mich gab es hauptsächlich DVDs (und eine CD), was daran liegt, dass ich ziemlich emotionslos bin und schlichtweg meine Amazon-Wunschliste verschicke, wenn etwas wie Weihnachten oder Geburtstag ansteht. Heißt aber nicht, dass ich mich nicht wie ein kleines Kind drüber freue. :)

Ich bekam:

Mad Men Season 1 & 2 und Twilight Eclipse in der 2-Disc-Edition

















Burton's Alice im Wunderland und Vampire Diaries Season 1

















Gossip Girl Season 3 und Carla Bruni: Quelqu'un m'a dit

















House Season 6 und Grey's Anatomy 6.1

















Außerdem Schokoladenlikör

















Hello Kitty-Katzenzungen (sogar die Mama meines Liebsten weiß also mittlerweile über meine Sucht Bescheid - ich hab's ihr nicht gesagt...)

















Und noch viel, viel anderen Süßkram

















Das Highlight kam aber von meinem Freund, der bewiesen hat, dass er mir durchaus manchmal zuhört und sich sogar merkt, was ich gesagt habe. Denn vor Monaten wollte ich eine bestimmte Kette von Fossil unbedingt haben - und dann lag sie doch tatsächlich unterm Christbaum:


















Ich finde sie wirklich ganz zauberhaft! ♥

Hoffentlich war Euer Weihnachtsmann auch so fleißig? ;)

Sonntag, 26. Dezember 2010

Weihnachten. Ein Fazit.

So. Das war mein erstes Weihnachtsfest in Eigenregie. Bislang habe ich mich immer bekochen lassen und hatte auch sonst eher wenig zu tun an diesen Tagen (außer essen, fernsehen und Geschenke auspacken), aber irgendwann musste ja der Tag kommen, an dem ich gezwungen bin, erwachsen zu tun und selber zuzusehen, dass Weihnachten ein Erfolg wird, insbesondere auf kulinarischer Ebene.

Etwas hilflos entschied ich mich also an Heiligabend für Kartoffelsalat und Würstchen:
















(Nicht im Bild: die Würstchen.)
Klassisch und vor allem einfach zu machen: Kartoffeln kochen (ungeschält), etwas abkühlen lassen und dann abpellen. In Scheiben schneiden, 1 - 2 Schalotten hacken und dazu geben. Das Dressing besteht schlicht aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer. Schlicht, aber perfekt.

Am ersten Feiertag gab es (und wird auch heute geben bzw. die nächsten 12 Tage, fürchte ich) Pute mit Maronenfüllung, Rotkohl und Kartoffelknödeln:

















Wir haben leider keine Babypute mehr bekommen und mussten mit einem 4,2 kg-Vogel fertig werden.
Diesen ließen wir zunächst auftauen, haben ihn dann mit Wasser abgespült und trocken getupft - und dann den Innereiensack entfernt, der sich hartnäckig und erfolgreich versteckt hat und fast mit in den Ofen gekommen wäre.
In die Pute kamen ca. 200 g Maronen, Salz, Pfeffer und ein Stück Butter (anschließend mit Zahnstochern o. Ä. verschließen), außen wurde der Vogel mit Butter eingerieben, gesalzt und gepfeffert. Dann etwa eine Tasse Wasser über die Pute gießen (und vielleicht auch nochmal etwas Butter ins Wasser geben) und den Bräter mit geschlossenem Deckel ca. 1,5 Stunden bei 220°C garen lassen.
Dann die Pute einmal wenden, nochmals ca. 400 g Maronen drum herum verteilen, nochmals mit Butter einreiben, etwas Wasser aufgießen und den Bräter offen ca. eine halbe Stunde in den Ofen stellen, danach nochmals wenden (buttern, wässern) und eine weitere halbe Stunde braten lassen.
Die Flüssigkeit im Bräter dann entweder binden - oder auch nicht. Ich habe es gelassen, in erster Linie aus Faulheit, aber auch, weil Schwiegermuttern das auch nicht macht und wir das Essen möglichst schwiegermutternah belassen wollten. ;)

Wie ich den Rotkohl mache, habe ich ja kürzlich schon beschrieben. Und die Knödel mache ich nach diesem Rezept:

500 g Kartoffeln (mehlig kochend)
ca. 100 g Weizenstärke
1 Eigelb
1 Stück Butter
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kartoffeln schälen und garen. Etwas abkühlen lassen und dann zerstampfen, anschließend würzen. Stärke, Eigelb und Butter hinzufügen und das Ganze zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig allzu klebrig ist, noch etwas Stärke hinzugeben - klebrig ist er so oder so, aber man sollte halbwegs vernünftig Knödel formen können, am besten macht man das mit leicht feuchten Händen.
Die fertig geformten Knödel in sprudelndes, leicht gesalzenes Wasser geben und warten, bis sie von selbst aufsteigen, dann sind sie gar. Das dauert nur wenige Minuten.

Als Dessert habe ich ein weihnachtliches Tiramisu mit Spekulatius und Amaretto-Kirschen gemacht:

















Dafür benötigt Ihr:
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Magerquark
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Glas Kirschen
  • 1 EL Speisestärke
  • 100 g + 2 EL Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • etwas Zimt
  • 1 Pck. Spekulatius
  • 3 EL (+ etwas mehr zum Beträufeln) Amaretto
  • evtl. Kakaopulver
Zunächst die Kirschen abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen.
4 EL des Safts und 1 EL Stärke anrühren, den übrigen Saft zusammen mit 2 EL Zucker und 3 EL Amaretto aufkochen lassen, die Stärke-Saft-Mischung einrühren und das Ganze nochmals etwas köcheln lassen. Die Kirschen einrühren und alles abkühlen lassen.
Sahne steif schlagen. Quark, Mascarpone, Zucker, Zimt und Vanillezucker verrühren, Sahne unterheben.
In einer Auflaufform oder kleinen Schälchen das Dessert nun so aufschichten: Zuerst eine Schicht Mascarponecreme, dann eine Schicht Kekse, diese mit Amaretto beträufeln und mit den Kirschen bedecken. Zum Schluss wieder eine Schicht Mascarponecreme, die dann mit Kakaopulver und einem Keks verziert wird.
Ein paar Stunden ziehen lassen!

War zwar alles etwas anstrengender als ich es gewohnt bin an Weihnachten, aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht und super geschmeckt. Könnte man nächstes Jahr fast wiederholen, eigentlich. ;)

Freitag, 24. Dezember 2010

Merry Christmas!
















Wetterbedingt mussten der Liebste und ich leider allein zu Hause bleiben und konnten nicht in seine Heimat fahren (so eine Geschichte wie letztes Jahr wollten wir auch zwingend vermeiden...).
Aber davon lassen wir uns nicht weiter beeindrucken: Wir haben auf die Schnelle noch einen Baum plus Schmuck besorgt und sogar noch eine Pute für die Feiertage gefunden, m Prinzip kann jetzt also nichts mehr schiefgehen.

Der Baum ist klein, dick und etwas schiefgewachsen, aber wir mögen ihn trotzdem und haben ihn "Baumbert" getauft.




Und jetzt werde ich mich in die Küche begeben und die nächsten Tage das Haus nicht mehr verlassen.

Euch wünsche ich wunderschöne, friedliche und besinnliche Feiertage mit Euren Liebsten. Genießt die freien Tage und macht es Euch richtig schön und kuschelig zu Hause.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Winterküsse.

















Die weihnachtlich-limitierten Dickmann's habe ich schon vor Wochen beim schwarz-gelben (ganz unpolitisch natürlich) Netto gekauft und völlig vergessen, Euch zu zeigen. Jetzt sind sie fast schon wieder uncool, aber egal. Schmecken tun sie jedenfalls super. Die Füllung ist die gleiche wie bei den normalen Schaumküssen, aber auf der Schokohülle kleben diese "Lebkuchenstreusel", die ich persönlich jetzt eher als "Spekulatiusstückchen" bezeichnet hätte. So oder so ist diese Kreation absolut gelungen und wer sie noch findet, sollte sie unbedingt mal probieren.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Candy, Candy, Candy, I can't let you go!

















Inspiriert von cookmania musste ich heute ganz spontan diese zauberhaften Candy Cane Cookies nachbacken. Ich sah sie auf dem Blog, war sofort verliebt und stellte dann fest, dass ich alle Zutaten dafür im Haus hatte, also legte ich meinen ursprünglichen Sonntagsplan (die Couch besetzen) ad acta und besetzte dafür die Küche.

















Und da es in meiner Küche so schön ist, blieb ich dann auch gleich mal dort und setzte das Candy-Thema weiter um. Pralinen habe ich schon lange nicht mehr selbst gemacht und auch hier fanden sich ausreichend Zutaten in meinen Schränken - für improvisierte Marzipan-Pistazien-Pralinen:

















Verwendet habe ich:
  • 350 g Marzipan-Rohmasse (davon war ein Teil Pistazien-Marzipan, das es allerdings sicher nicht in jedem Supermarkt gibt - ist aber auch egal.)
  • 2 EL Amaretto
  • 25 g gemahlene Pistazien
  • geschätzte 300 g Kuvertüre (Zartbitter) und
  • ein paar gehackte Pistazien für die Verzierung
Marzipan, Amaretto und gemahlene Pistazien miteinander verkneten und eine halbe Stunde kalt stellen. Dann Kugeln daraus formen und mit der geschmolzenen Kuvertüre überziehen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, Pistazien darüber streuen und trocknen lassen - fertig.

Und weil es so schön war, bastelte ich als krönenden Abschluss noch Schoko-Crossies:

















Hierfür etwa 500 g Kuvertüre schmelzen, währenddessen ca. 100 g gehackte Mandeln in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten und abkühlen lassen. Dann in die Kuvertüre rühren und zum Schluss ca. 150 g Cornflakes unterrühren.
Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und trocknen lassen.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Neues von Nescafé!

















Für die Dolce Gusto gibt es jetzt nicht nur den normalen Latte Macchiato, sondern auch Vanilla Latte Macchiato. Ich habe ihn sogar bei Rossmann entdeckt, bevor der Newsletter in mein Postfach flatterte, weshalb ich kurzzeitig etwas empört war, als ich da so vor dem Regal stand. Nichtsdestotrotz musste diese neue Sorte natürlich probiert werden - und ich finde sie ziemlich gut. Das Vanille-Aroma kommt gut durch, ist aber nicht zu dominant oder künstlich. Es steckt in der Milchkapsel, weshalb besonders der Milchschaum nach Vanille schmeckt und der Latte im Großen und Ganzen nur noch sehr leicht. Aber ich finde es genau richtig und werde sicher mal wieder so eine Schachtel kaufen. :)

Sonntag, 12. Dezember 2010

Ente gut...

















...alles gut. Oder so.

Nachdem ich meiner Mutter ihren Bräter abgeschwatzt hatte, wollte ich ganz gerne auch irgendetwas darin zubereiten - als Rechtfertigung quasi. Meine Wahl fiel auf eine Ente, denn die gab es gerade günstig im Supermarkt und außerdem hatte mich aus unerfindlichen Gründen der Ehrgeiz gepackt. Ich hab nämlich noch nie irgendeinen Braten gemacht, geschweige denn eine Ente und ich hatte davon auch ungefähr soviel Ahnung wie mein Freund von Mathematik - gar keine.
Nachdem meine Kollegin mir aber ihr Rezept aufgeschrieben hatte und ich mit meiner großen Klappe auch überall verkündet hatte, dass es bei uns am Wochenende Ente gibt (ich muss mir das echt mal abgewöhnen...), fand ich mich heute zusammen mit dem Liebsten in der Küche wieder, bewaffnet mit sämtlichen Gerätschaften und Zutaten, die man für so eine Ente benötigt:
  • Die Ente selbst (2 - 3 kg)
  • 1 - 2 Äpfel
  • 5 - 6 Backpflaumen
  • 2 - 3 Mandarinen
  • Suppengrün
  • 3 - 4 Zwiebeln
  • 2 - 3 Kartoffeln (um das Fett ein wenig aufzusaugen)
  • Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
Das ganze Obst zuerst kleinschneiden und dann stark salzen, peffern und mit Thymian würzen.
Den Beutel mit den Innereien aus der Ente entfernen, das Hinterteil der Ente abschneiden und sie dann mit der Obstmischung füllen. Mit Zahnstochern verschließen.
Suppengrün kleinschneiden, Zwiebeln schälen und vierteln, zusammen scharf anbraten. Kartoffeln schälen. Die Ente in den Bräter legen, diesen mit Wasser auffüllen, bis der Vogel schwimmt, das Gemüse, Salz, Pfeffer und Thymian ins Wasser geben und den Bräter dann bei vorgeheizten 190°C etwa 2 Stunden lang im Ofen lassen.
Dann den Deckel abnehmen, Flüssigkeit abgießen, bis nur noch ein paar cm hoch Wasser im Bräter steht. Einen Teil der Flüssigkeit auffangen und mit Saucenbinder binden - warmstellen.
Die Ente nun mit einer Mischung aus etwas Wasser, ca. 1 EL Honig und Salz einpinseln und ohne Deckel nochmal für ca. eine halbe Stunde in den Ofen stellen. Dabei ein- oder zweimal ein wenig von dem Sud im Bräter mit einer Kelle entnehmen und über die Ente gießen.
Wenn die Ente eine schöne Färbung bekommen hat, ist sie fertig.

Dazu passen Rotkohl und Kartoffeln. Den Rotkohl habe ich zwar aus dem Glas, allerdings verfeinert:
Etwas Schweineschmalz im Topf schmelzen lassen, dann eine kleingehackte Zwiebel darin dünsten. Mit etwas Wasser aufgießen, den Rotkohl hinzugeben und dann ein paar TL Johannisbeergelee hinzufügen, außerdem etwas Zimt und 2 - 3 Äpfel (geschält und in kleinen Stückchen). Den Rotkohl auf kleiner Flamme 1 - 1,5 Std. köcheln lassen.

Und dafür, dass ich bzw wir so etwas noch nie auch nur ansatzweise gekocht haben, war es echt verdammt lecker. Man könnte sagen: Perfekt. *mit stolzgeschwellter brust auf die couch fall*

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Aber natürlich.


















Es gibt jetzt also tatsächlich "natürliche" Jelly Beans - ohne künstliche Aromen oder Farben. Ich hatte welche in meinem Adventskalender (und ziemlich bald darauf auch in meinem Bauch), der Liebste hat sie bei Karstadt entdeckt und 99 Cent für 35 g bezahlt.
Angeblich sind in dieser kleinen Box folgende Sorten enthalten:
  • Gegrillte Banane
  • Kirsche
  • Orange
  • Limone
  • Saftige Birne
  • Ananas
  • Fruchtpunsch
  • Mandarine
  • Pfirsich
  • Passionsfrucht
  • Pflaume
  • Kokosnuss
  • Zitrone
  • Erdbeermarmelade
...aber ganz ehrlich, selbst wenn nur eine Bohne pro Geschmacksrichtung in der Box gewesen wäre, hätte das nicht gepasst. Da muss man wohl eine größere Packung kaufen (die gibt es beispielsweise hier).
Ich muss auch sagen, dass ich nicht jede Bohne einwandfrei zuordnen konnte (das hat man halt von natürlichen Aromen :-D), aber einige waren echt sehr geschmacksintensiv. Und wie immer waren die Bohnen allesamt sehr süß - deswegen esse ich meistens auch nur die sauren Jelly Beans.
Aber für alle, die die "normalen" Jelly Beans mögen, sind die "Beanaturals" (was für ein Name...) eine ganz gute Alternative. Immer noch weit weg von "gesund", aber definitiv gesünder.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Winter kann etwas Feines sein...

...wenn er so aussieht:









 Und gut schmecken tut er auch:

Das sind Zimtsterne und Marzipan-Nougat-Herzen nach diesen beiden Rezepten.

Mal ein wenig Positives als Kontrast zum ständigen "Sch... Schnee, saukalt isses, ich will Sommer"-Gemecker, von dem ich mich weiß Gott nicht freisprechen kann. ;)

Samstag, 4. Dezember 2010

Kartoffeln, Hackfleisch, Zucchini, Feta...

...wollte ich verarbeiten. Manchmal ist es gut, dass es Seiten wie chefkoch.de gibt. Rezept gesucht, Rezept gefunden, nachgebastelt und serviert:

















Toll hat's geschmeckt und wird sicher mal wieder gekocht!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Wir werden immer dicker..

















...was auch kein Wunder ist, denn wir essen nur noch Plätzchen.

Da oben seht Ihr Butter-Wölkchen und Stollen-Kekse, beides nach Rezepten von lecker.de. Und so schmecken sie auch: Verdammt lecker. Die Wölkchen erinnern mich irgendwie an Mutzen. In den Teig kommt kein Zucker, aber Crème Fraîche, dadurch haben sie einen sehr speziellen, saftigen Geschmack. Und die Stollen-Kekse schmecken wirklich nach Christstollen - sie sind aber leichter zu machen. :)

Der Titel des Eintrags ist übrigens inspiriert von Auletta, die mich heute beim backen begleitet haben:




Tolles Album, unbedingt mal reinhören!

Dienstag, 30. November 2010

Goldlöckchen?

Im Rahmen einer Testaktion durfte ich den „SF 6150 Haarglätter Liss + Curl Pro" von Rowenta testen.

















Ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut, dass gerade ich für diesen Test ausgesucht wurde, denn obwohl ich von Natur aus eher glatte Haare habe, glätte ich sie ab und zu ganz gerne. Sie liegen dann einfach anders, fließen regelrecht, und glänzen so schön.

Da der SF 6150 außerdem auch noch Locken machen kann, war ich gleich doppelt glücklich: So eine gelockte Haarsträhne sieht bei Hochsteckfrisuren einfach schick aus und ich habe leider keinen Lockenstab, um das so umzusetzen, wie ich es gerne hätte.

Also machte ich mich ans Auspacken und legte los.



















Optisch war ich sofort überzeugt: Das Design des Glätteisens finde ich wirklich sehr hübsch und die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig und robust.

Zum Glätten der Haare sollten diese möglichst frisch gewaschen und vor allem trocken sein. Dann einzelne Strähnen abteilen und das Glätteisen möglichst weit oben am Haaransatz anlegen (Vorsicht - natürlich nicht so nah, dass Ihr Euch verbrennt!). Dann die Platten zusammen drücken und langsam nach unten ziehen. Das mit allen Strähnen wiederhlen und die Haare anschließend (ausgekühlt) vorsichtig kämmen.

Das Glätteisen heißt sich von 130 - 230 Grad auf. Die Stufen kann man mit den Tasten „+"und „-" in 10 Grad-Schritten einstellen:


Da ich sehr feines Haar habe, habe ich die niedrigste Stufe gewählt. Denn so oder so sind solche Stylinggeräte immer eine Zumutung fürs Haar, weswegen ich auch immer ein Thermo-Schutzspray verwende (ich nehme eins von Redken).

Das Eisen heizt sich extrem schnell auf, man kann also quasi sofort loslegen mit dem Stylen.

Praktisch finde ich dabei, dass man die Temperatur sperren kann und somit nicht aus Versehen beim Glätten irgendetwas verstellt. Zudem kann man die Glättplatten zusammendrücken und auch sperren, so dass sie geschlossen bleiben. Das ist super beim Verstauen, aber auch während der Anwendung: So kann man das Gerät gut zwischendurch ablegen.

Das Glätten funktioniert bei mir eigentlich ganz gut. Die Haarsträhnen bleiben brav zwischen den beweglichen Glättplatten und werden sehr gleichmäßig geglättet. Das Ergebnis ist durchaus vorzeigbar:


Locken bekomme ich allerdings beim besten Willen nicht hin. Ich habe es wirklich versucht, auch mit höherer Temperatur, aber außer einer leichten Welle war nichts zu sehen - außer extrem elektrostatisch aufgeladener Haare, was ziemlich unangenehm war.

Ich kann den „SF 6150 Haarglätter Liss + Curl Pro“ von Rowenta zwar durchaus weiterempfehlen, aber nur, wenn man auf das Locken-Feature nicht allzuviel Wert legt. Glätten tut er wunderbar und auch Handhabung und Design sind einwandfrei.

Die Anschaffungskosten liegen bei 59,99 Euro (aktuell bei Amazon).

Sonntag, 28. November 2010

Advent, Advent...

















...ein Lichtlein brennt. Und draußen schneit es jetzt richtig. Also - richtig. Ich dachte heute morgen, ich träume noch. o_O

Ich bin aber, statt draußen eine Schneeballschlacht zu machen wie die komischen Leute draußen (übrigens mit Schnee von meinem Auto, hallo?), brav in der Wohnung geblieben und habe - natürlich - gebacken.

Es gab Lebkuchen-Elche nach einem Rezept von Evi:



















...die mich geschmacklich eher an Spekulatius erinnern, allerdings. Ändert aber nichts daran, dass sie wirklich genial schmecken und definitiv im Standard-Weihnachts-Back-Sortiment bleiben werden.

Außerdem gab es Bratapfel-Cookies nach einem Rezept von Johann Lafer:

















Leider etwas weich - ich mag Cookies lieber knusprig - aber wer diese "chewy"-mäßige Cookie-Art mag, wird sicher sehr glückselig sein. Mir schmecken sie trotz Konsistenz auch super, ich werde nächstes mal aber etwas Zimt mit hineinmischen.

Und zu guter Letzt habe ich, wie übrigens vor fast genau einem Jahr bei meinem allerersten Eintrag *ganz wehmütig werd* (dass dieser Eintrag denselben Titel hat, ist mir aber eben beim Verlinken erst aufgefallen - ups :D), Vanillekipferl und Schmalznüsse gebacken:

















Musikalische Untermalung gab es dieses Wochenende von Bright Eyes, genauer gesagt lief mein Lieblingsalbum "I'm Wide Awake, It's Morning" zwei Tage lang in Dauerschleife:


 

Jetzt werde ich meiner Mutter gleich ein paar Kekse vorbeibringen (dann muss ich ja doch noch raus in den Schnee... Mist.) und mich dann den Rest des Abends mit meiner Wärmflasche auf der Couch einigeln, "Queer As Folk" gucken und heißen Tee trinken. 

Einen schönen ersten Advent wünsche ich Euch!