Freitag, 7. Mai 2010

Sachertorte ohne Sacher.



Dass meine Mutter total auf Sachertorte abfährt, weiß ich ja mittlerweile. Deswegen wollte ich ihr zum Geburtstag eine Freude machen und habe mir von einer lieben Wiener Freundin ein Familienrezept geben lassen, das in der Tat sehr nah ans Original herankommt.

Dafür braucht Ihr Folgendes:

  • 2 Eier
  • 160 g Puderzucker
  • 100 g Butter
  • ca. 40 g Kochschokolade (dunkel, über 50% Kakao)
  • 3 EL Öl
  • 30 g Kakao
  • 180 g Mehl
  • ½ Pkt. Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 1 EL Rum
  • Aprikosenmarmelade

Die Eier trennen, Eiweiß steif schlagen. In einer Rührschüssel die beiden Eigelb und den Puderzucker verrühren. Butter, Schokolade, Öl und Kakaopulver im Wasserbad schmelzen. Mehl und Backpulver zu den Eiern geben, vermischen, Milch und Rum dazu geben und verrühren, dann die geschmolzene Schokolademischung hinzufügen.
Zum Schluss den Eischnee unterheben und in eine gefettete Springform (22-24 cm Durchmesser) füllen – in der Mitte sollte der Teig etwas flacher sein, also eine leichte Mulde haben, weil der Kuchen beim Backen mittig mehr aufgeht und dann einen Buckel bekommt!
Bei 180° C ca. 45 - 60 Minuten backen und auskühlen lassen.



Dann den Kuchen in der Mitte, also quer natürlich, teilen. An dieser Stelle möchte ich meinen neuen Tortendraht loben, der diesen Spaß wirklich erleichtert hat. Mit einem Messer hab ich außer einer Sauerei nd vielen kaputten Kuchenhälften meistens nicht viel hinbekommen und die Sache mit dem Stück Schnur... ja, dafür war ich immer zu unbegabt. Tortendraht for the win, gibts beispielsweise hier.



Den unteren Teil dann mit Aprikosenmarmelade bestreichen (diese kann man auch mit ein wenig Rum anrühren), den oberen Teil wieder aufsetzen und das ganze Gebilde nochmals mit der Marmelade bestreichen - das "schließt die Poren" und man kann die Glasur besser verteilen. Für den Außenrum-Part habe ich übrigens die Hände genommen, so wurde die Marmeladenschicht schön dünn und gleichmäßig. ;)

Zum Schluss Kuvertüre schmelzen (Zartbitter, ein kleines Stück Butter dazu geben für den Glanz) und die Torte damit bestreichen, nach Belieben dekorieren und der Mutter zum Geburtstag schenken, die dann vor lauter Freude fast vom Sessel fällt. :)



Vielen lieben Dank nochmal an Nina für das tolle Rezept!

3 footnotes:

Ninchen hat gesagt…

Die ist ja so schön geworden! Toll, sieht genau aus wie meine :-)

Anonym hat gesagt…

Habs nach gebacken und finde den Kuchen richtig klasse!

mia. hat gesagt…

Toll, das freut mich! :)

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