Mittwoch, 21. Juli 2010

Quatre-quarts au citron.


Der wohl weltbeste "Rührkuchen" stammt aus Frankreich (genau wie der weltbeste Freund, übrigens).
Besagter Freund hat morgen eine lange Zugfahrt vor sich und mütterlich-besorgt, wie ich bin, habe ich heute morgen dafür gesorgt, dass der Proviant dafür gesichert ist.

Der Basis Quatre-quarts funktioniert nach dem simplen "Eischwer-Prinzip":
Man nehme 3 oder 4 Eier und wiegt diese (mit Schale). Das Gewicht merke man sich und fügt dieselbe Menge Butter, Mehl und Zucker hinzu, in folgender Reihenfolge:

Eier trennen, Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen, Eigelb mit Zucker verrühren, dann die geschmolzene Butter hinzufügen, dann das Mehl. Zum Schluss das Eiweiß unterheben.
Man kann den Quatre-quarts dann auch noch aromatisieren. Hab ich gemacht, und zwar mit Zitrone: Etwas geriebene Zitronenschale und etwas Zitronensaft hinzufügen. Oder man nimmt Rum, Amaretto... Oder auch Obst wie Äpfel oder Kirschen.

Der Kuchen kommt dann ca. 40 Minuten oder auch länger (Stäbchentest! Kommt sehr auf die Teigmenge an.) bei 180° C in den Ofen. Schön auskühlen lassen, aus der (Kasten-)Form lösen und genießen.

So ein Quatre-quarts ist wirklich etwas Tolles: Er ist super fein und leicht, dabei total saftig und nicht zu süß. Und er hält sich, wenn man sich denn zusammenreißen kann, mehrere Tage.

4 footnotes:

Zagoriana hat gesagt…

wow, das klingt super, werd ich demnächst ausprobieren!!

Franzi hat gesagt…

hhhhhhm...das schaut lecker aus :)

Anonym hat gesagt…

Das hört sich ja lustig an. Wird ausprobiert!

Barbara hat gesagt…

Von dem Kuchen habe ich auch schon oft gehört, aber noch nie gegessen oder gebacken. Das muss sich ändern. ;-)

Bin eben neu auf Deinem Blog gelandet, über die Feta-Nudeln bei Evi's Küchenzaubereien. Schön, hier gibt's ja richtig leckere Sachen. :-)

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