Dienstag, 30. November 2010

Goldlöckchen?

Im Rahmen einer Testaktion durfte ich den „SF 6150 Haarglätter Liss + Curl Pro" von Rowenta testen.

















Ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut, dass gerade ich für diesen Test ausgesucht wurde, denn obwohl ich von Natur aus eher glatte Haare habe, glätte ich sie ab und zu ganz gerne. Sie liegen dann einfach anders, fließen regelrecht, und glänzen so schön.

Da der SF 6150 außerdem auch noch Locken machen kann, war ich gleich doppelt glücklich: So eine gelockte Haarsträhne sieht bei Hochsteckfrisuren einfach schick aus und ich habe leider keinen Lockenstab, um das so umzusetzen, wie ich es gerne hätte.

Also machte ich mich ans Auspacken und legte los.



















Optisch war ich sofort überzeugt: Das Design des Glätteisens finde ich wirklich sehr hübsch und die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig und robust.

Zum Glätten der Haare sollten diese möglichst frisch gewaschen und vor allem trocken sein. Dann einzelne Strähnen abteilen und das Glätteisen möglichst weit oben am Haaransatz anlegen (Vorsicht - natürlich nicht so nah, dass Ihr Euch verbrennt!). Dann die Platten zusammen drücken und langsam nach unten ziehen. Das mit allen Strähnen wiederhlen und die Haare anschließend (ausgekühlt) vorsichtig kämmen.

Das Glätteisen heißt sich von 130 - 230 Grad auf. Die Stufen kann man mit den Tasten „+"und „-" in 10 Grad-Schritten einstellen:


Da ich sehr feines Haar habe, habe ich die niedrigste Stufe gewählt. Denn so oder so sind solche Stylinggeräte immer eine Zumutung fürs Haar, weswegen ich auch immer ein Thermo-Schutzspray verwende (ich nehme eins von Redken).

Das Eisen heizt sich extrem schnell auf, man kann also quasi sofort loslegen mit dem Stylen.

Praktisch finde ich dabei, dass man die Temperatur sperren kann und somit nicht aus Versehen beim Glätten irgendetwas verstellt. Zudem kann man die Glättplatten zusammendrücken und auch sperren, so dass sie geschlossen bleiben. Das ist super beim Verstauen, aber auch während der Anwendung: So kann man das Gerät gut zwischendurch ablegen.

Das Glätten funktioniert bei mir eigentlich ganz gut. Die Haarsträhnen bleiben brav zwischen den beweglichen Glättplatten und werden sehr gleichmäßig geglättet. Das Ergebnis ist durchaus vorzeigbar:


Locken bekomme ich allerdings beim besten Willen nicht hin. Ich habe es wirklich versucht, auch mit höherer Temperatur, aber außer einer leichten Welle war nichts zu sehen - außer extrem elektrostatisch aufgeladener Haare, was ziemlich unangenehm war.

Ich kann den „SF 6150 Haarglätter Liss + Curl Pro“ von Rowenta zwar durchaus weiterempfehlen, aber nur, wenn man auf das Locken-Feature nicht allzuviel Wert legt. Glätten tut er wunderbar und auch Handhabung und Design sind einwandfrei.

Die Anschaffungskosten liegen bei 59,99 Euro (aktuell bei Amazon).

5 footnotes:

rica hat gesagt…

Woah, hast du tolle lange Haare :O

mia. hat gesagt…

Dankeschön! :)

Lilou hat gesagt…

Ich hab letztens gesehen, wie eine Visagistin/Stylistin Locken gemacht hat: die Haare in relativ feine Strähnen aufgeteilt, mit seeeehr viel Haarspray besprüht und dann (allerdings auf einen Lockenstab) aufgedreht. Vielleicht würde es so mit den Locken auch bei Dir klappen? Auch wenn die Technik beim Glätteisen ja eine andere ist.

mia. hat gesagt…

Mit Haarspray habe ich es tatsächlich nicht versucht, stimmt. Die Kombi macht mir irgendwie Angst - also die feinen Haaren UND Haarspray UND die große Hitze... Naja. Hab ich halt weiterhin Spaghettilocken. Püh. :D

mp3undlos hat gesagt…

lass´mal glatt, sieht toll aus! ;-)

Kommentar veröffentlichen