Freitag, 30. Juli 2010

Das Fenster zum Hof.


Heute macht mir das Wetter irgendwie Angst. o_O

Es ist übrigens eiskalt und verdammt windig. Kaum ist der Kachelmann wieder auf freiem Fuß... ;)

Mittwoch, 28. Juli 2010

Pizza Pizza!


Pizza selber machen ist so unfassbar leicht und das Ergebnis schmeckt besser als alles, was man sich für viel Geld ins Haus liefern lassen kann - vor allem ist es deutlich günstiger. Und dauert auch nicht viel länger.

Für eine Pizza habe ich 10 g Frischhefe in ca. 80 ml lauwarmem Wasser aufgelöst, 100 g Mehl, bisschen und einen Schuss Olivenöl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verknetet. Der Teig sollte nicht zu sehr kleben - tut er das aber trotzdem, tadelt man ihn mit erhobenem Zeigefinger und fügt einfach noch etwas Mehl hinzu.
Dann lässt man den Teig zugedeckt etwa eine Stunde ruhen.

Für die Sauce nimmt man passierte Tomaten (z. B. BioBio), würzt diese mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum und vielleicht etwas Chili und Knoblauch.

Den Teig auf ein rundes Pizzablech geben und ausrollen, die Sauce darauf verteilen und glattstreichen. Dann kann man die Pizza belegen, wie man möchte - in meinem Fall waren das ausschließlich Cherrytomaten und geriebener Käse.

Pizza bei gut 200°C in den Ofen schieben und so lange backen, bis der Käse gebräunt ist. Das dauert etwa 15Minuten - und das Ergebnis schmeckt einfach wahnsinnig toll! :)

Dienstag, 27. Juli 2010

Nudeln in Brokkoli-Frischkäse-Sauce.


Heute waren die Spiralen aus dem aktuellen trnd-Projekt "Birkel Pasta im Kochbeutel" dran, von mir getestet zu werden.
Ich habe dafür eine Brokkoli-Frischkäse-Sauce gemacht und zwar wie folgt:

1 Zwiebel und Knoblauch nach Geschmack kleinschneiden und in Olivenöl anbraten, mit 1 Tasse Gemüsebrühe ablöschen und einen zerlegten Brokkoli hinzugeben. Die Röschen ein paar Minuten dünsten lassen, dann ca. 100 g Frischkäse unterrühren und nochmals etwas köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und schließlich die gekochten Nudeln unterrühren.

Ich möchte gleich sagen, dass ich Unrecht hatte von wegen "80 g reichen niemals für eine Person" - das hatte ich zwar letztes mal schon gesagt, aber diesmal hatte ich regelrecht Mühe, alles alleine wegzuschaffen. 80 g reichen also locker. Wirklich.

Die Spiralen schmecken mir übrigens auch super und auch hier sind die 3 Minuten Kochzeit absolut perfekt. Langsam werde ich zum Birkel-Kochbeutel-Fan! Ich kann diese Neuheit absolut nur jedem ans Herz legen, der nicht gerne auf sein Essen wartet. Geschmacklich kann man keinerlei Unterschied zu "normaler" Pasta feststellen - warum also länger warten? ;)

Sonntag, 25. Juli 2010

Oh what a circus, oh what a show!



Dieses Wochenende war auf unserem Marktplatz Künstlerfest, was nicht nur heißt, dass man viel Selbstgemachtes kaufen und leckere Dinge essen kann, sondern vor allem, dass man Artisten und Straßenkünstler bei der Arbeit bewundern kann. Auf sowas stehe ich total, also Leute, die in der Luft herumwirbeln und jonglieren und so - natürlich musste ich hin. Und ich bin immernoch ganz begeistert.

Gesehen habe ich DJuggledy aus Berlin:



Lilli und Sarah aus London:











Den herzallerliebsten Claudio Martinez aus Chile aka Frutillas Con Crema (ich hätte ihn am liebsten eingepackt und mitgenommen, sowas Niedliches...)





Und den wunderbaren Andy Snatch aus England:



(Die Pose da oben hat er extra für mich eingenommen. Er wollte sichergehen, dass ich seine sexy Seite einfange :-D )







Ach, es war toll. Ich hätte noch Stunden zuschauen können.

Fotos machen war trotz Profi-Kamera irgendwie schwierig, was entweder daran lag, dass ich a) so einen blöden Platz hatte, b) der Straßenkünstler an sich ungerne still steht oder c) ich einfach (noch) kein Profi bin, trotz der Kamera. Höchstwahrscheinlich eine Mischung aus allen drei Faktoren - ich hoffe, Ihr seht es mir nach. ;)

Samstag, 24. Juli 2010

Quatre-quarts au chocolat.


Quatre-quarts au citron für meinen Freund, Quatre-quarts au chocolat (mit weichem Kern) für die Strohwitwe (das bin ich) und deren Mama.

Im Prinzip bleibt das Rezept dasselbe, nur, dass man zusammen mit der geschmolzenen Butter dieselbe Menge geschmolzene Bitterschokolade unterrührt.
Die Backzeit ist allerdings etwas länger; ich habe gut 45 Minuten gewartet, bevor ich den Kuchen aus dem Ofen genommen habe. Solange der Kuchen warm ist, ist er im Kern noch sehr weich, wird aber etwas fester, wenn er abgekühlt ist. Aber ich find so einen weichen Kern ja verdammt geil, besonders, wenn er aus Schokolade besteht. *sabber*

Wer weiche Kerne doof findet, muss die Backzeit nochmals verlängern. Ich würde nochmal mindestens 10 Minuten draufschlagen und den Kuchen notfalls mit Alufolie abdecken, falls er zu dunkel wird.

Freitag, 23. Juli 2010

Knoblauch! Und: Neues trnd-Projekt!

Der liebste Herr ist eine Weile weg und ich muss nur für mich kochen, was im Klartext heißt: Es gibt Knoblauch (den Monsieur eklig findet). Die letzten beiden Tage in der Nudel-Variante mit Tomaten:



Oben mit Chili-Öl aus dem Asia-Shop, unten mit Olivenöl. Sieht irgendwie total unterschiedlich aus, deswegen hab ich mal beide Bilder genommen.

Für dieses Gericht einfach (viel!) Knoblauch fein hacken und in Öl anbraten (nicht zu heiß!), halbierte Cherrytomaten dazu und heiß werden lassen, Nudeln dazu, Salz und etwas Chili ran - fertig.

Die Nudeln, die ich verwendet habe, stammen aus dem neuen trnd-Projekt: Birkel Pasta im Kochbeutel:


Dass ich als Pasta-Süchtling mich für dieses Projekt bewerben musste, war klar. Dass ich mitmachen darf, war nicht so klar, hat mich aber wahnsinnig gefreut. Mir wurden übrigens noch nie so schnell die Proben aus der Hand gerissen wie bei diesem Projekt (deswegen sind die Proben auch nicht mit auf dem Foto). Wie die Geier haben sich Familie, Freunde und Kollegen auf mich gestürzt und mir die Kochbeutel aus den Händen gerissen - die Pasta-Sucht scheint also hier sehr verbreitet zu sein. Liegt vielleicht am Leitungswasser.

Nun gut. Ich hatte zuerst befürchtet, dass a) 80 g zu wenig für eine Person sein würden (so viel/wenig ist nämlich in einem Kochbeutel enthalten) und b) die 3 Minuten Kochzeit sicher nicht ganz hinkommen werden.
Beide Sorgen waren unnötig: 80 g reichen mir locker (was entweder heißt, dass ich gar nicht so verfressen bin, wie ich dachte, oder dass die Nudeln überdurchscnittlich satt machen - ich tippe auf ersteres und bin sehr stolz auf mich) und die 3 Minuten Kochzeit passen perfekt - die Pasta ist danach weder zu hart noch zu weich. Unfassbar.

Geschmacklich kann ich kaum einen Unterschied zu loser Pasta erkennen, höchstens vielleicht, dass die Kochbeutel-Nudeln von Birkel etwas dünner sind (was aber wiederum die geringe Kochzeit erklären würde). Ansonsten schmecken die Nudeln wirklich fantastisch. :)

Es gibt übrigens drei verschiedene Sorten zu kaufen: Penne (siehe oben, die war die letzten beide Tage mein Opfer), Spiralen und eine Mixpackung, in der 2x Penne, 1x Spiralen und 1x Mini-Maccaroni enthalten sind.
Der Preis für eine Packung mit 4 Beuteln à 80 g liegt um und bei 1,49 Euro.

Ich werde brav weiter testen und natürlich hier darüber berichten. :)

Mittwoch, 21. Juli 2010

Quatre-quarts au citron.


Der wohl weltbeste "Rührkuchen" stammt aus Frankreich (genau wie der weltbeste Freund, übrigens).
Besagter Freund hat morgen eine lange Zugfahrt vor sich und mütterlich-besorgt, wie ich bin, habe ich heute morgen dafür gesorgt, dass der Proviant dafür gesichert ist.

Der Basis Quatre-quarts funktioniert nach dem simplen "Eischwer-Prinzip":
Man nehme 3 oder 4 Eier und wiegt diese (mit Schale). Das Gewicht merke man sich und fügt dieselbe Menge Butter, Mehl und Zucker hinzu, in folgender Reihenfolge:

Eier trennen, Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen, Eigelb mit Zucker verrühren, dann die geschmolzene Butter hinzufügen, dann das Mehl. Zum Schluss das Eiweiß unterheben.
Man kann den Quatre-quarts dann auch noch aromatisieren. Hab ich gemacht, und zwar mit Zitrone: Etwas geriebene Zitronenschale und etwas Zitronensaft hinzufügen. Oder man nimmt Rum, Amaretto... Oder auch Obst wie Äpfel oder Kirschen.

Der Kuchen kommt dann ca. 40 Minuten oder auch länger (Stäbchentest! Kommt sehr auf die Teigmenge an.) bei 180° C in den Ofen. Schön auskühlen lassen, aus der (Kasten-)Form lösen und genießen.

So ein Quatre-quarts ist wirklich etwas Tolles: Er ist super fein und leicht, dabei total saftig und nicht zu süß. Und er hält sich, wenn man sich denn zusammenreißen kann, mehrere Tage.

Dienstag, 20. Juli 2010

Fetanudeln.


Dafür wurde es mal wieder dringend Zeit. Für dieses unfassbar leckere Gericht einfach 250 g Nudeln kochen (ich nehme sonst immer Rigate, aber wir haben noch soviele Spirelli da, dass ich mal ganz rebellisch diese verwendet habe), nebenbei 1 Pk. Cherrytomaten waschen und halbieren, ein paar scharfe, eingelegte Pepperoni kleinschneiden, 1 Zwiebel hacken, etwas Knoblauch pressen (nach Geschmack) und 200 g Feta würfeln.
Die Zwiebel anbraten, mit ca. 1 Tasse Gemüsebrühe ablöschen, dann den Feta hinzufügen und schmelzen lassen. Nun die Tomaten und die Pepperoni hinzugeben, zum Schluss Knoblauch und die gekochten Nudeln unterrühren. Würzen muss man meistens dank des Fetas nicht mehr großartig, das ist aber Geschmackssache.

Immer wieder saulecker! *schwärm*

Montag, 19. Juli 2010

Eclipse.


Gestern abend waren wir ganz spontan noch im Kino um "Eclipse" zu sehen. Eigentlich wollte ich auf die (englische) DVD warten, da ich die anderen beiden Filme nun schon mehrmals im Original gesehen und mich schlichtweg an die Stimmen der Darsteller gewöhnt habe, außerdem fand ich in den deutschen Trailern die Synchro an sich immer sehr bescheiden.
Nun gut, Geduld ist nicht gerade meine Stärke. Und "Eclipse" ist mein Lieblingsbuch aus der Reihe. Ich hatte also gar keine andere Wahl.

Leider fand ich die Verfilmung eher enttäuschend. Dramaturgisch ist das Ganze eher lahm gewesen, die Geschichte wird im Zeitraffer erzählt, dann aber wiederum an den meiner Meinung nach völlig falschen Stellen mit Geschmachte und Gesäusel langgezogen. Unnötigerweise, wohlgemerkt, das Buch ist nämlich nicht sehr schmalzig gewesen.
Ich hatte das Gefühl, der Film ist schlichtweg eine kurze Zusammenfassung des Buches und kein eigenständiges Werk - und so sollte es nicht sein.

Und wie erwartet hatte ich sowohl mit den Synchronstimmen als auch mit der Synchro selbst Probleme. Ich fand die Stimmen super unpassend für die Darsteller (besonders Bella) und das Gesabbel war teilweise nah an der Fremdschämgrenze.
Generell bin ich nicht jemand, der Synchronisationen per se verteufelt, es gibt durchaus gute - aber "Twilight" gehört nicht dazu, leider.

Von 10 Sternen würde ich 5 geben, höchstens. Und das wohl auch nur, weil ich die Filme eigentlich mag und glaube, dass "Eclipse" im Original auch nicht mehr ganz so schlecht sein wird.

...und wieso Edward in der gesamten (!) Lichtung-Sonnenlicht-Schlusssequenz nicht glitzert, würde ich auch gerne mal wissen.

Sonntag, 18. Juli 2010

Dinkel-Quark-Sonntagsbrötchen.


Brötchen backen ist undankbar. Die meisten Rezepte beinhalten nun einmal Hefe, demnach muss der Brötchenteig mehr oder weniger ewig gehen und bis man dann frühstücken kann, ist Nachmittag. Deswegen backe ich so selten Brötchen - außer diese hier. Die Quarkbrötchen (die Inspiration kam hier her) gehen nämlich wirklich fix und schmecken ganz wunderbar:

  • 300 g Dinkelmehl (z. B. Enerbio)
  • 250 g Magerquark (z. B. BioBio)
  • 50 g weiche Butter oder Margarine
  • 1 Pk. Backpulver
  • ca. 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 EL Milch

Diese Zutaten gut miteinander verkneten (dabei zuerst Mehl und Backpulver miteinander vermischen), bei Bedarf noch etwas Milch hinzufügen. Der Teig sollte nicht klebrig sein, aber auch auf keinen Fall krümelig, sondern richtig schön zäh.

Aus dem Teig 6 gleichgröße Kugeln formen und auf dem Backblech etwas flachdrücken, kreuzweise einschneiden und dann bei 180° C im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Ofen ausschalten, Tür einen Spalt öffnen (Kochlöffel o. Ä. einklemmen) und die Brötchen ein paar Minuten ruhen lassen, dann herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Man kann zusätzlich noch Leinsamen o. Ä. in den Teig geben, dann sollte man die Menge des Mehls allerdings ein wenig reduzieren. Ansonsten kann man die Brötchen auch noch oben mit Wasser anfeuchten und in Körnern nach Wahl wälzen. Auch beim Mehl kann man Alternativen verwenden, beispielsweise Vollkornmehl etc.
Der Teig ist recht vielseitig, da kann man einiges mit anstellen. :)

Samstag, 17. Juli 2010

Erdbeer-Ricotta-Küchlein Reloaded.


Bei mir gibt es heute nochmal die tollen Erdbeer-Ricotta-Küchlein von letztem Monat (klick!), diesmal habe ich allerdings wie angekündigt Backpulver hinzugefügt (1 gestr. TL) und außerdem, wie nicht angekündigt, die Papierförmchen weggelassen und den Teig direkt in die Backform-Mulden gegossen.
Sieht schon etwas besser aus, oder?

Geschmacklich hat sich nicht viel verändert, die Dinger sind immer noch super lecker, aber durch das Backpulver etwas lockerer. Soll mir recht sein. :)

Freitag, 16. Juli 2010

UnPOREfessionell.

Ich kann es ja nicht abwarten. Nie. Ich bin zu ungeduldig.

Also habe ich sofort, als ich den Newsletter von Benefit bekam, folgendes bestellt:


Nicht, dass ich wirklich wahnsinnige Probleme mit großen Poren hätte, aber solche Produkte zeichnen ja auch feine Fältchen weich und sind eine ganz gute Make Up-Basis. Also wurde auch "the POREfessional" einfach mal bestellt.

Benefit sagt über seine Neuheit:

Pores: Now you see 'em, now you don't. This silky lightweight formula glides on seamlessly to instantly minimize the appearance of pores anytime, anywhere. Apply in the morning and touch up during the day for a smooth, refined, practically poreless complexion. PRESTO! No Pores!


In Deutschland gibt es dieses Produkt noch nicht. Kosten wird es, wenn es denn hier irgendwann mal auf den Markt kommt, so um die 30 Euro (bei 22 ml Inhalt), denn der Preis liegt in den Staaten bei 28 Dollar.

Und der hohe Preis lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Ich kann nur einen ganz leichten Weichzeichnereffekt erkennen, der aber eigentlich nur ein wenig mattiert und Unebenheiten so gut wie gar nicht ausgleicht.

Das Fluid ist hautfarben, was ganz praktisch ist. Hier mal ein Foto auf meiner Hand:


Man kann es ganz gut verteilen, es ist eben pures Silikon. Und es macht die Haut schon irgendwie "smoother", aber das tun zig andere, ähnliche Produkte auch. Einen wirklichen Effekt kann ich leider nicht erkennen.

Hat sich also wieder einmal nicht gelohnt, meine Ungeduld. Nächstes mal warte ich vielleicht mal auf ein paar Testberichte, bevor ich willenlos bestelle. :)

Mittwoch, 14. Juli 2010

Erdbeer-Baiser-Cupcakes.


Es ist mal wieder Zeit für "Früh aufstehen und Sachen backen/kochen, weil es ziemlich heiß wird und man später nichts mehr backen/kochen kann, da man dann eingeht".
Wie schon beim Mandarinen-Käsekuchen entschied ich mich fürs Backen und wieder sollte es - logischerweise - etwas Erfrischendes sein. Also nahm ich mein sagenhaftes Dr. Oetker Cupcakes-Buch zur Hand und fand das Rezept für die oben zu sehenden Cupcakes.

Und die macht man so:

2 Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen, wenn der Eischnee steif ist, noch ca. 3 Minuten weiterschlagen und dabei 1 Pk. Bourbon-Vanillezucker und 90 g normalen Zucker einrieseln lassen. Das Ganze beiseite stellen (bei diesem Wetter am besten in den Kühlschrank).
Die dazugehörigen beiden Eigelb plus 1 weiteres ganzes Ei zusammen mit 220 g weicher Butter und nochmals 90 g Zucker schaumig rühren. 200 g Mehl mit 1,5 gestrichenen TL Backpulver und 1 Msp. Natron mischen und dann abwechselnd mit 100 g Vollmilchjoghurt zur Butter-Ei-Mischung geben und gut verrühren. Zuletzt den Eischnee in 2 Portionen vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen geben und bei 180° C etwa 30 Minuten backen. 5 Minuten in der Form stehen lassen, dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für das Topping benötigt man 500 g Erdbeeren, von denen man 6 besonders schöne für die Deko zur Seite legt. Den Rest schön klein schneiden, trocken tupfen und mit 50 g zerbröseltem Baiser und 2 Tüten Sahnesteif mischen.
250 g Mascarpone mit 100 g Schlagsahne steif schlagen. Gut die Hälfte davon zur Erdbeer-Baiser-Masse geben und gut verrühren. Diese Masse mit dem Esslöffel oder einem Messer auf den Cupcakes verteilen. Die restliche Mascarpone-Sahne mit 50 g Vollmilchjoghurt verrühren und mit dem Spritzbeutel auf die Erdbeermasse setzen und mit je einer halben Erdbeere garnieren.
Wer hat, kann zusätzlich noch ein Minze- oder Melisseblatt daneben setzen, das sieht sehr schick aus. Hatte ich aber nicht. ;)

Die Cupcakes dann unbedingt kühl lagern, Wärme mögen die nämlich ungefähr gar nicht. Dafür sind sie trotz allem, was drin ist, sehr leicht und erfrischend, was bei 33 Grad im Schatten auch sehr wichtig ist. :)

Dienstag, 13. Juli 2010

Pizzabrötchen!


Pizza ist ja an sich schon etwas verdammt Leckeres, aber Pizzabrötchen sind fast noch besser. Und sehr leicht zu machen:

Man nehme Aufbackbrötchen, schneide sie auf und beträufel die Hälften zuerst mit etwas Oliven- oder Pizzaöl und bestreiche sie dann mit Tomatenmark.
Dann schnibbelt man eine rote Paprika in kleine Würfelchen, tut dasselbe mit 2 - 3 Bifis (o. Ä.), Champignons (1 Glas oder auch frisch, die Menge ist Geschmackssache) und 2 - 3 eingelegten scharfen Pepperonis, tut alles in eine Rührschüssel und kippt einen Becher saure Sahne oben drauf. Das vermischt man dann kräftig, würzt mit Pfeffer, Salz und Oregano und rührt dann noch ca. 100 g geriebenen Käse unter (oder mehr, je nach Geschmack - bei mir ist es eher weniger geworden, man sieht den ja kaum *lupe hol*).
Diese Masse gibt man dann auf die Brötchenhälften, welche man dann bei etwa 220° C für ca. 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen steckt.

Die Menge reicht für ca. 6 Brötchen, je nachdem, wie groß die Brötchen sind und wie dick man sie bestreicht. Aber da die Pizzabrötchen auch kalt und am nächsten Tag schmecken, kann man auch gleich eine größere Menge machen. *nick*

Und selbstverständlich lässt sich das Rezept zutatentechnisch auch super abwandeln. Eigentlich kann alles verwendet werden, was sonst auch auf Pizza kommt.

Extrem lecker und auch sehr partytauglich!

Samstag, 10. Juli 2010

Mandarinen-Käsekuchen und Affenhitze.

Momentan bin ich immer schon so gegen 7 wach, weil ich aufgrund der Hitze nicht schlafen kann. Dann hab ich Langeweile und fang entweder an aufzuräumen oder stelle mich in die Küche - bietet sich auch an, weil es ja im Laufe des Tages eher wärmer als kühler wird und man so den Rest des Tages faul herumliegen kann, wenn man alles schon zu solchen Unzeiten erledigt hat.

Da ich seit gestern einen Heißhunger auf Mandarinen-Käsekuchen habe und sich so etwas leichtes ja ganz wunderbar anbietet bei dem Wetter, war dieser also heute Produkt meiner Schlaflosigkeit:



Was ich an diesem Kuchen so toll finde, ist, dass er nicht so penetrant nach Käsekuchen schmeckt, also nicht so säuerlich, obwohl er auch mit Quark gemacht wird. Aber in die Füllung kommt noch Vanillepuddingpulver, welches den Geschmack wunderbar mild macht.

Das Rezept geht so:

Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 75 g Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und kalt stellen (20 - 30 Minuten).

Füllung:

  • 500 g Magerquark
  • 250 g saure Sahne
  • 2 Eier
  • 175 g Zucker
  • 1/2 Tasse Öl
  • 1 1/2 Tassen Milch
  • 1 Zitrone (Saft und Zitronenschale)
  • 3 EL Mehl
  • 1 Pck. Vanille-Puddingpulver

Belag:
  • 1 große Dose Mandarinen (Abtropfgewicht 480 g)

Die Zutaten für die Füllung einfach miteinander vermischen. Dann eine Springform (28er) mit dem Teig auslegen, am Rand etwas hochziehen. Die Füllung in die Form geben und mit den gut abgetropften Mandarinen belegen.

Bei 180° ca. 65 - 70 Minuten backen und gut auskühlen lassen, bevor man den Springformrand entfernt und den Kuchen anschneidet.

Das war nun also mein Mittagessen, zum Nachtisch gibt es Wassereis und gleich gehen wir an den Strand. Heute abend ist Fußball, Deutschland spielt um den 3. Platz und ich weiß noch gar nicht, ob ich es schauen werde. Bei uns ist momentan Stadtfest und da zieht es mich dann doch etwas eher hin. Außerdem hat Paul, die Krake ja eh schon orakelt, dass wir gewinnen. ;)

Mittwoch, 7. Juli 2010

Halbfinale!

Ich bin ganz ehrlich: Mir gehen langsam, aber sicher die Ideen aus, jedenfalls was schwarz-rot-gold angeht. ;)

Aber gut, für heute habe ich direkt doppelt abgeliefert.

Nudelsalat (wobei die Nudeln für Gold stehen sollen und Paprika und Oliven für Rot und Schwarz. Nur als unnötige Erklärung.):


Das sind übrigens spanische Oliven. Wenn schon, denn schon. Das Dressing habe ich aus Limetten-Chili-Essig und Olivenöl gemacht, außerdem ist etwas Knoblauch drin und neben Salz und Pfeffer auch Thymian und etwas Oregano (welchen ich momentan so ziemlich überall reinhau, warum auch immer).

Und als Dessert Vanillepudding (nicht selber gemacht, ich gebe es zu) mit rotem Johannisbeer-Püree und Mousse au Chocolat:


Die Mousse au Chocolat habe ich nach diesem Rezept gemacht.

Das da oben drauf sind übrigens wirklich Deutschland-Zuckerstreusel. Und zwar wieder einmal von Schwartau. Völlig sinnlos und nicht lange anwendbar (thematisch jetzt), musste ich aber haben. :)

Halbfinale, wir kommen!

Dienstag, 6. Juli 2010

Tarte au Ratatouille.



Völlig begeistert, wie ich von der Kirschtomaten-Tarte letzte Woche war, machte ich mich auf die Suche nach weiteren tollen Tarte-Rezepten und wurde auch sehr fündig.
Heute stand also eine Tarte au Ratatouille auf dem Esstisch, gebastelt nach diesem Rezept.

War ein voller Erfolg, sehr sommerlich und verdammt lecker! :)

Samstag, 3. Juli 2010

Fußball-Futter - weiter geht's!

Über 5 Stunden stand ich heute in der Küche, um Folgendes zu fabrizieren:

Eine schwarz-rot-goldene Fußballtorte



Diese besteht aus einem (goldenen) Biskuitteig, den ich nach dem wunderbaren Rezept von Lillebi gemacht habe, einer Schicht gezuckerter Erdbeeren (rot, logisch), und einem Schokoladenboden (schwarz, naja, fast), den ich aus 125 g Butter und 125 g Zartbitterschokolade (gemeinsam im Wasserbad schmelzen lassen), 2 Eiern und 225 g Zucker (gut miteinander verquirlen, dann die Schokobutter unterrühren), 150 g Mehl, 2 - 3 EL Kakaopulver und einem Schuss Milch (zuletzt unterrühren) hergestellt habe. Bei 180°C etwa 1/2 Stunde backen lassen.
Alles gut auskühlen lassen, übereinander setzen (den Biskuit habe ich zusätzlich noch mit Erdbeermarmelade bestrichen und Sahnesteif drübergestäubt, damit er die Erdbeeren besser trägt) und dann von außen mit einer Mischung aus 2 Bechern Mascarpone, 2 Bechern Joghurt, Puderzucker, Vanilleextrakt und Sahnesteif (gut aufschlagen) einstreichen.
Die Fußballfelder habe ich dann mit Hilfe von Zahnstochern vorgezeichnet und mit geraspelter Zartbitterschokolade ausgefüllt.

Da aber nicht jeder Erdbeeren mag (Tatsache!) gibt es zusätzlich für das Spiel gleich noch

Russischer Zupfkuchen-Muffins


Dafür benötigt man:

Teig:
1 Ei
100 g Zucker
100 g Butter
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 EL Kakaopulver

Alles gut miteinander verkneten und eine halbe Stunde kalt stellen.

Für die Füllung benötigt man:
3 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
120 g Butter
1 Päckchen Vanillepudding-Pulver
500 g Magerquark

Eier trennen. Eigelb zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der geschmolzenen Butter schaumig schlagen. Quark und Vanillepudding-Pulver unterrühren, zuletzt das steif geschlagene Eiweiß unterheben.

Etwa 2/3 des Teigs dünn ausrollen und die Vertiefungen eines Muffinblechs (12er) damit auskleiden. Die Quarkfüllung hineinfüllen (etwa 2 EL pro Mulde) und aus dem restlichen Teig kleine Zipfel abreißen und auf die Muffins legen.
Das Ganze bei 180°C 25 Minuten backen und gut auskühlen lassen.

Und jetzt: Argentinien platt machen!!! :)

Freitag, 2. Juli 2010

Schwitzkasten.

Es ist heiß. Es ist mehr als heiß. Es ist so heiß, dass man schon klitschnass ist, obwohl man nur herumsitzt.

Ich möchte mich eigentlich gar nicht beschweren, der Winter war lang genug und überhaupt finde ich heiß immer besser als kalt. Aber ich bin dann auch lieber am Strand als in der Stadt. Und durch die Stadt musste ich heute rennen (in neuen Schuhen!!! Meine Füße sind blutig wie die von Aschenputtel (*edit* Wie die ihrer Stiefschwestern natürlich - danke an ricachu *g*), weil ich Fotos für unsere Zeitung machen musste. War totaaaaaaal witzig und die Schweißflecken unter meinen Achseln waren Pastateller groß. Sehr ladylike, sehr sexy.

Morgen kann ich auch nicht an den Strand, weil ich zu tun habe - was, werdet Ihr morgen sehen - und außerdem ja Fußball kommt.

Und Sonntag soll es regnen. Ich könnte wetten, dass es trotzdem eklig heiß sein wird.

Nun gut. Gegessen haben wir heute wieder nur Salat, was auch sonst bei der Hitze:


Und: Tadaaaaa, jetzt gibt es diesen cremigen Feta auch bei Sky und Edeka, vor allem in kleinhaushalttauglicher Menge.
Zum Salat gab es Zwiebelbrot vom Bäcker. Und die Zwiebeln, die in dem Salat sind, habe ich mit meinem neuen Küchenschätzchen kleingemacht:

Das ist der Tupperware Turbo-Chef und ich liebe ihn. Er hat drei Messer, ist rot und man braucht nichts mehr drehen, sondern zieht an einem Zugband, immer hin und her, bis einem einfällt, dass man kleingehackte Zwiebeln wollte und kein Zwiebelmus.
Tolles Teil. Kostet regulär aber auch schlappe 45 Euro. Ebay ist hier Dein Freund. Meiner übrigens auch.

So. Morgen ist ein großer Tag. Deutschland muss Argentinien nach Hause schicken und ich muss... in der Küche stehen. Mehr dazu morgen. :)