Sonntag, 31. Oktober 2010

And words we read won't be just ink and lead.

Dieses Wochenende habe ich nicht wirklich viel gemacht, außer auf der Couch herumzuliegen und LOST zu gucken (immerhin!). Allerdings ist es draußen eh eklig. Da ist man in den eigenen vier Wänden eindeutig besser bedient. Den Sonntagskuchen habe ich mir aber trotzdem nicht nehmen lassen; heute gibt es Apfel-Marzipan-Kuchen:


















Herrlich fluffig, übrigens. Sehr empfehlenswert. Rezept?
  • 2 - 3 möglichst saure Äpfel
  • 125 g Marzipan-Rohmasse
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
Marzipan raspeln, Äpfel schälen und in Stückchen schneiden, Springform (26 cm) fetten.
Die Butter schmelzen und dann zusammen mit dem Marzipan, dem Zucker, dem Salz und den Eiern cremig rühren. Mehl und Backpulver mischen und hinzufügen, Apfelstücke unterheben.
Den Teig in die Form geben und bei 180° C etwa 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Und gestern abend habe ich auch noch gekocht. Soooo faul bin ich nämlich gar nicht. ;)
Es gab Gemüse-Gulasch, allerdings mit Hackfleisch. Das kann man aber auch wunderbar weglassen, wenn man lieber vegetarisch essen möchte.
















Dafür benötigt Ihr:
  • ca. 700 g Kartoffeln
  • ca. 500 g gemischtes Hack (oder auch nicht)
  • 1 große Zwiebel
  • 3 - 4 Karotten
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 500 g passierte Tomaten
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • etwas Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Chili
  • nach Belieben saure Sahne
Das Gemüse waschen und kleinschneiden. Die Zwiebel hacken und in Öl anbraten, das Hackfleisch hinzufügen (oder auch nicht) und einige Zeit mitbraten, dann das Gemüse mit dazu geben und ebenfalls etwas erhitzen. Die passierten Tomaten hinzufügen, das Ganze mit der Brühe aufgießen und würzen.
Das Gulasch sollte etwa 40 Minuten auf kleiner Flamme köcheln. Die saure Sahne, falsch gewünscht (ich hab sie vergessen und fand es trotzdem gut) erst am Schluss unterrühren.
Dazu passt Baguette.

Musikalische Begleitung kam dieses Wochenende von den wunderbaren Hot Water Music.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Baby, Du siehst gut aus.

















Draußen stürmt und regnet es, ich muss dauernd niesen und hab ständig kalte Füße. Dafür ist der Liebste wieder da, und zwar diesmal länger als zwei Tage, was bedeutet, dass ich endlich wieder jemanden habe, der das alles isst, was ich so produziere. Heute: Double-Chocolate-Cheesecake-Muffins nach Evi. Wollte ich schon seit Wochen unbedingt mal nachbacken, aber wie gesagt: Es isst ja keiner. Außer mir. Und ich kann ja nicht immer alles alleine machen.

Musikalische Begleitung beim backen hatte ich heute von Bakkushan, welche ich beim Bundesvision Songcontest für mich entdeckt habe.


Das Album ist verdammt geil, erinnert mich stellenweise an Incubus und ist ansonsten sehr ohrwurmlastig. Nur blöd, wenn man etwas genau abwiegen muss und dauernd mit herumzappelt. Nächstes mal: Ruhige, untanzbare Musik nehmen. ;)

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Thank you, Mario, but our princess is in another castle.

















Er ist da! Mein Super Mario-Soundwürfel ist da!

Es gibt nicht vieles, was sinnloser wäre, aber irgendwie muss ich meine gesammelten Sterne im Club Nintendo ja einlösen und dieser Würfel... also, ich musste ihn einfach haben. Und jetzt tipp ich ihn alle 2 Sekunden an und mach damit Geräusche. Er kann auch nur zwei: das Münzen-Bling und das Power Up-Geblubber. Aber das reicht ja vollkommen.

Ob ich nach 100 Blings ein weiteres Leben bekomme?

Sonntag, 17. Oktober 2010

Haselnuss-Zimt-Kuchen.


Schon seit Wochen hab ich Lust auf Zimt. Ist ja auch kein Wunder bei diesen Temperaturen... Jedenfalls habe ich heute dann mal einen recht weihnachtlich bzw. winterlich schmeckenden Kuchen gebacken und zieh mir diesen jetzt zusammen mit einer Tasse heißen Kakao rein. :)

Für den Kuchen braucht Ihr:

  • 250 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 250 g Butter
  • 5 Eier
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • ca. 3 TL Zimt
  • 3 TL Backpulver
  • etwas Vanilleextrakt

Die Zutaten einfach zu einem Rührteig mixen (Butter am besten schmelzen) und in eine gefettete Guglhupfform füllen. Bei 180° C etwa 70 - 75 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Wirklich extrem einfach. Und trotzdem lecker. :)

Sonntag, 10. Oktober 2010

Cannelés à la vanille.
































Cannelés sind eine Spezialität aus Bordeaux und ziemlich schwer zu beschreiben, wie ich finde. Im Grunde sind es karamellisierte Minikuchen, aber der Teig ist viel weicher und erinnert eher an Pudding.
Entdeckt habe ich diese Leckerei bei Aurélie und ihr Rezept nur insofern abgewandelt, als dass ich alle Zutaten halbiert habe und statt Lavendel Vanille verwendet habe. Auf jeden Fall aber benötigt man eine spezielle Cannelés-Form. Die schaut so aus:

















...und ist in Deutschland nur sehr schwer erhältlich. In solchen Fällen ist es praktisch, wenn der Liebste Halbfranzose ist und eine Maman hat, die regelmäßig in die Heimat fährt, um genau solche Einkäufe für gewisse Bloggerinnen zu erledigen. Und das auch noch freiwillig und gerne. T'as bien fait, Maman!
Wer keine Maman hat, das soll leider vorkommen, kann solch eine Form zum Beispiel hier bestellen.

Ich habe also verwendet:
  • 500 ml Milch
  • 1 Vanilleschote (Bio)
  • 250 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 50 g Butter (geschmolzen)
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Rum
Vanilleschote auskratzen und den Extrakt mit der Milch verrühren. Die ausgehöhlte Schote mit in die Milch legen und alles zusammen aufkochen. Abkühlen lassen, bis die Milch nur noch lauwarm ist und dann die Schote entfernen.
Zucker, Eier und Eigelb miteinander verrühren, dann das Mehl hinzufügen, am besten gesiebt. Rum und Milch unterrühren und zum Schluss die geschmolzene Butter hinzufügen.
Das Ganze sollte nun über Nacht im Kühlschrank ruhen.

Am nächsten Tag den Teig nochmals gut durchrühren und dann, am besten mit einem Messbecher, da der Teig sehr flüssig ist, in die Cannelés-Form füllen. Unbedingt darauf achten, dass man die Formen nicht ganz voll macht, 2/3 reichen vollkommen. Beim Karamellisieren geht der Teig ziemlich hoch und blubbert munter vor sich hin, deswegen sollte man etwas Platz lassen.

Die Form dann in den vorgeheizten Backofen stellen und den Teig bei 250° C 10 Minuten karamellisieren lassen. Dann die Temperatur auf 180°C herunterdrehen und weitere 50 Minuten backen lassen. Auskühlen lassen und dann aus der Form lösen.

Wenn man Glück hat, sehen die Cannelés dann so schön aus wie bei Aurélie, wenn man nicht soviel Glück hat, sehen sie aus wie bei mir. So ganz zufrieden bin ich mit der Optik noch nicht, aber ich werde mal weiter üben. :)

Freitag, 8. Oktober 2010

TGIF.















Thank God - it's friday! Und freitags gibt es Fisch. Nicht, dass ich besonders christlich wäre oder überhaupt jemals bewusst freitags Fisch gegessen hätte, aber trotzdem gab es eben gebratenes Wildlachsfilet mit Kohlrabi in einer Frischkäse-Zitronensauce. Dazu wunderbare Tomaten aus dem Garten (aber nicht aus meinem, ich hab nämlich gar keinen).

Kohlrabi schälen und stifteln, ins kochende Salzwasser werfen und ca. 20 Minuten kochen.
Lachsfilets würzen und braten.
Für die Sauce einen guten Schuss Milch erwärmen und 200 g Kräuterfrischkäse hinzugeben, schmelzen lassen und den Saft von einer Zitrone und ein bisschen Tomatenmark unterrühren. Würzen mit Salz, Pfeffer, Thymian und Ingwer - oder was man halt sonst so in der Sauce haben möchte.

Fertig! :)

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Blutlust.


"Gezeichnet", Teil 1 der "House of Night"-Saga war wirklich nicht so toll. In erster Linie hat sich die Story einfach irgendwie sehr gezogen, weil dauernd irgendetwas erklärt wurde und es eben der Einstiegsband war. Weiterlesen wollte ich trotzdem und ich bin auch echt froh, dass ich das getan habe.

"Betrogen" ist echt ziemlich cool. Ich fand die Story richtig spannend und stellenweise ganz witzig, so hundertpro teeniehaft ist das Buch auch nicht mehr gerade - die Teenies sollten wenigstens aufgeklärt sein - und insgesamt kommt die ganze Geschichte um Zoey und das Vampyr-Internat jetzt richtig in Fahrt.

Gut, ich komme nach wie vor nicht ganz mit diesem ständigen Göttinnen-Kram klar; dauernd werden Rituale abgehalten und mit Rauchstäben herumgewedelt - das ist halt nicht so gaaaaanz meine Welt, aber dadurch, dass die Story drumherum eine Art Mischung aus "Harry Potter" und "Twilight" ist, bin ich gnädig.

Teil 3 liegt auch schon hier, ich glaube, ich muss echt direkt weiterlesen. Und Teil 4 ist bereits vorbestellt.

Wirklich. Ist gar nicht so schlecht. Ich schäme mich kaum noch dafür.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Tomatentarte mit Feta und Rosmarin.

















Momentan habe ich niemanden zum bekochen hier - also, außer mich selbst halt. Das führt dazu, dass ich mich ziemlich selten in der Küche aufhalte, denn ich gehöre zu den Leuten, die echt ungern nur für sich selbst kochen.
Aber: Heute konnte ich nicht an mich halten. Ich hatte frei und steckte voller Tatendrang, also gab es eine überaus leckere Tomatentarte mit ziemlich viel Knoblauch und außerdem Feta und Rosmarin.

Rezept gefällig?

Für den Teig:
  • 150 g Mehl
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • etwas Salz
Für den Belag:
  • 250 g (Cherry-)Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • Knoblauch nach Belieben
  • 150 g Feta
Für den Guss:
  • 150 g Crème Fraîche
  • etwas Milch
  • 3 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarin
Aus Mehl, Butter, Ei und Salz einen Teig herstellen, eine gefettete Tarteform damit auslegen (am Rand etwas hochziehen) und die Form während der weiteren Vorbereitung in den Kühlschrank stellen.

Die Tomaten kleinschneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und mit den Tomaten vermischen. Feta würfeln.

Crème Fraîche mit einem Schuss Milch und den Eiern gut verquirlen und dann Salz, Pfeffer und Rosmarin hinzufügen - gut mischen.

Die Form aus dem Kühlschrank nehmen, die Tomaten-Zwiebel-Knoblauch-Mischung auf dem Teig verteilen, den gewürfelten Feta drübergeben und zuletzt den Guss hinzugeben.
Das Ganze bei 180° C etwa 45 - 50 Minuten backen. :)

Samstag, 2. Oktober 2010

Schlag mich nieder - ich bin nicht still genug.

Harte Worte, sanfter Song. Und gleichzeitig Namensgeber des neuen "Wir sind Helden"-Albums:


Wobei das jetzt sooooo neu auch gar nicht mehr ist, das kam nämlich schon am 27. August heraus. Aber da war ich gerade beschäftigt. 
Jedenfalls bin ich jetzt seit gut einer Woche stolze Besitzerin dieser CD und muss zwar - wieder einmal - sagen, dass auch dieses Album nicht an "Die Reklamation" heranreicht, aber wenn ich ehrlich sein soll, hatte ich den Anspruch auch gar nicht mehr.
Zwar ist die erste Single-Auskopplung "Alles" in meinen Augen - auch wieder einmal - ein grandioser Fehlgriff, aber das machen ja viele Bands: Songs auskoppeln, die möglichst untypisch für den Rest des Albums oder gleich für die Band selbst sind, die aber dafür vielleicht ein paar neue Fans und potentielle CD-Käufer anlocken. Was solls, ich mag den Song nicht. Obwohl er auch der Opener ist und ich Opener sonst meistens total toll finde.

Was übrig bleibt, sind aber ein paar sehr schöne und sehr typische Helden-Songs. Manche sind ok, manche richtig toll - doof finde ich eigentlich nur "Alles". Insgesamt eine sehr anständige Leistung - tolle Texte, starke Melodien, einwandfreie Technik und Judiths Stimme, die ich abgöttisch liebe.