Samstag, 24. Dezember 2011

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Kurz vor knapp...

...habe ich beschlossen, dass man ja auch einfach mal einen Weihnachtsbaum online kaufen könnte. Und ich fand tatsächlich einen, der meinen Bedürfnissen entsprach (keinesfalls über 1 m hoch, nicht zu breit, nicht zu teuer) bei floraprima.de. Heute kam der Kleine an (Lichterkette und ein paar rote Kugeln waren beigelegt, ich hatte aber noch Schmuck vom letzten Jahr):


Gut, die Lichterkette ist etwas widerwillig, aber ich habe irgendwann eh beschlossen, dass das eindeutig Männersache ist und mein Freund da ausbessern muss.
Dank eines 3-Euro-Gutscheins habe ich nur 22 Euro inkl. Versand gezahlt, das Bäumchen war sehr sicher und stabil verpackt und trotz Weihnachtsstress hat die Lieferung nur 2 Tage gedauert.
Ich bin echt zufrieden und werde nächstes Jahr wohl wieder dort bestellen. Und nicht nur, weil es Lindt Weihnachtsmandeln gratis dazu gab. :)

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Twix Coconut.

















Irgendwo habe ich gelesen, dass es jetzt Twix mit Kokosgeschmack gibt. Natürlich aber nicht in Deutschland.
Daraufhin setzte mein Hirn völlig aus und ich habe mich in den Weiten des WWW auf die Suche gemacht und schließlich viel zu viel Geld für diesen Schokoriegel ausgegeben (über eBay, übrigens).
Aber ich konnte nicht anders. Ich liebe alles, was nach Kokos schmeckt und Twix ist sowieso toll. Und  ich muss auch wirklich sagen: Die Kombination ist absolut gelungen. Der Kokosgeschmack ist weder zu penetrant noch zu künstlich und der typische Twixgeschmack ist unverändert.
Vielleicht habe ich ja Glück und Twix Coconut kommt auch noch nach Deutschland? Bittebittebitte? :)

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Glitzerbäumchen, Engelsaugen und Marzipandinger.

















Heute war wieder Plätzchenzeit! Es gab zum einen diese furchtbar leckeren Schoko-Minz-Bäumchen mit grünem Glitzer. Das Rezept habe ich ungefähr aus dem Brigitte-Plätzchen-Extra, aber etwas abgewandelt:
  • 300 g Mehl
  • 80 g Kakaopulver
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • etwas Vanillepulver
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • Puderzucker
  • Pfefferminzöl (Apotheke)
  • grüner Deko-Zucker
Mehl, Kakao, Butter (in kleine Stückchen geschnitten), Zucker, Ei, Eigelb und Salz zu einem glatten Teig verkneten und eine Stunde kalt stellen.
Dann ausrollen und Bäumchen ausstechen. Bei vorgeheizten 200° C etwa 10 Minuten backen.
Auskühlen lassen und dann mit einem Zuckerguss aus Puderzucker, ein klein wenig lauwarmen Wasser und Pfefferminzöl (nicht zu viel nehmen - ganz vorsichtig dosieren!) verzieren. Den grünen Zucker sofort aufstreuen, damit er kleben bleibt.

Ist mal etwas anderes und hier riecht es jetzt sehr atemfrisch. :D

Außerdem habe ich zweierlei Engelsaugen gemacht:
















  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanillepulver
  • 3 Eigelb
  • 150 g Butter
  • Marmelade (in meinem Fall: Quittengelee und Rewe Winter-Pflaume)
Alle Zutaten bis auf die Marmelade zu einem Teig verkneten und aus diesem dann 6 gleich große Rollen formen (etwa 1,5 cm Durchmesser und 8 cm Länge). Die Rollen dann etwa eine halbe Stunde lang kalt stellen. Dann die Rollen in ca. 12 gleich große Stücke schneiden, daraus Kügelchen formen, in die man dann eine Mulde drückt. Die Kügelchen wiederum eine Stunde kalt stellen.
Dann in die Mulden ein wenig Marmelade geben und die Kekse bei 200° C etwa 10 - 12 Minuten backen und gut auskühlen lassen.

Zu guter letzt habe ich Marzipan-Plätzchen gemacht, wobei das Wort "Plätzchen" irgendwie unpassend ist. Das sind mehr so Makronen... Häuflein... Dinger eben. Namenlos, meinetwegen, schmecken aber super:















 
  • 200 g Marzipan
  • 2 Eiweiß
  • 75 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • etwas Vanillepulver
Marzipan grob raspeln und dann mit dem Eiweiß verrühren. Zucker, Mehl und Vanille dazugeben und so lange verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen dann mit Hilfe zweier Teelöffel auf ein Backblech geben und bei 180° C etwa 15 Minuten backen. Wer möchte, kann die fertigen Kekse dann noch mit Kuvertüre überziehen, aber da hatte ich heute mal keine Lust drauf. ;)

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Hello Adventskalender!


Hui, endlich wieder Dezember und somit Adventskalenderzeit! Es sollte für jeden Monat solche Kalender geben. In keinem Monat komme ich morgens so schwungvoll aus dem Bett wie im Dezember.
Liegt aber auch daran, dass ich meistens mehr als einen Adventskalender habe und mich schlichtweg beeilen muss, damit ich pünktlich zur Arbeit komme - dieses Jahr sind es fünf: Einen selbstbefüllten vom Liebsten, einen Rubbellos-Kalender (auch vom Liebsten), zwei von Geschäftspartnern (Schokolade, einen zu Hause, einen im Büro) und dann noch das tolle Dingens da oben - natürlich auch wieder vom Liebsten. Und sonst hätte ich mir den auch echt selber gekauft. Schade nur, dass keine Kitty-Schokolade drin ist, sondern so übliche Formen, wie in jedem anderen Kalender. Naja, man kann halt nicht alles haben. ;D

Und, was habt Ihr so für Adventskalender? :)

Mittwoch, 30. November 2011

Im Kampf gegen die schlanke Linie...

















...oder auch: Überbackene Tortellini in Käse-Sahne-Sauce. Mit Schinken. Und ziemlich vielen Erbsen.

Wer gerade Diät hält, sollte gar nicht erst weiterlesen, ganz ehrlich. Kalorienarm ist echt etwas anderes. Für alle anderen hier das Rezept (reicht locker für 4 oder 5 Personen):
  • 800 g Tortellini aus der Kühltheke
  • 1 Flasche Cremefine (ja, ich hab zuerst noch versucht, Kalorien zu sparen, völlig sinnlos)
  • 1 Becher saure Sahne
  • 1 Becher Schmand
  • ca. 150 - 200 ml Brühe
  • 200 g Schmelzkäse
  • ca. 300 g Kochschinken
  • TK-Erbsen (keine Ahnung, wieviel, bei mir war es irgendwie zuviel. Gut, dass ich Erbsen mag)
  • geriebener Käse
Den Schinken in kleine Stückchen schneiden und in wenig Fett anbraten, Sahne dazu geben, dann die Brühe, die saure Sahne und den Schmand hinzufügen und aufkochen lassen. Schmelzkäse unterrühren und schmelzen lassen, dann die Erbsen dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Tortellini nach Anleitung garen und dann in die Sauce geben. Gut vermengen und in eine große (!) Auflaufform geben. Mit geriebenem Käse bestreuen und bei 200° C etwa 25 Minuten überbacken.

Sonntag, 27. November 2011

Hamburger Winterdom!

Gestern war ich zusammen mit ein paar lieben Freunden endlich mal wieder auf dem Dom: Eierpunsch, Mutzen und überall bunte Lichter - ich liebe es!































































Samstag, 26. November 2011

Breaking Dawn - Part 1.



Gestern war es ENDLICH soweit: Breaking Dawn im Kino. ENDLICH. Ein Jahr hab ich jetzt gewartet und es war anstrengend. Ich finde es immer ziemlich blöde, so ewig auf eine Fortsetzung warten zu müssen, dafür bin ich einfach zu ungeduldig.
Nun gehe ich in Twilight-Filme immer mit einer sehr geringen Erwartungshaltung. Ganz objektiv gesehen sind es einfach keine tollen Filme, aber subjektiv eben schon. Das muss auch keiner verstehen, der die Bücher nicht gelesen hat (die, ganz objektiv, auch nicht unbedingt höchstes Niveau haben, ich weiß das ja alles).
Mein Freund hat gestern auch zum ersten mal raushängen lassen, wie wenig begeistert er von dem Film war, dabei fand ich ihn eigentlich sogar ziemlich gelungen - für Twilight-Verhältnisse. Viele Dinge habe ich mir beim Lesen wirklich genau so vorgestellt (das Haus auf der Flitterwocheninsel, die Geburt) und ich fand insgesamt, dass die Atmosphäre des Buches ganz gut eingefangen und auf die Leinwand gebannt wurde.
Überrascht hat mich letztlich, dass doch schon soviel von Renesmee gezeigt wurde, auch bezüglich der Prägung. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass Bella schon als Vampir gezeigt wird. Eigentlich hätte ich den Abspann schon viel früher erwartet, so mitten in der Geburt, denn genau das sind ja die Dinge gewesen, die einen interessieren: Wie sieht Renesmee aus, wie sieht Bella aus... Das klingt jetzt oberflächlich, sorry. :D
Trotzdem: Ich fand Breaking Dawn super. Sehr kurzweilig und unterhaltsam, spannend, romantisch - wer das Buch nicht kennt, sieht das sicher anders, logisch. Aber alle anderen dürften nicht enttäuscht werden.

Freitag, 25. November 2011

Gebrannte Mandeln - abgewandelt.



















Nein, diese Mandeln sind nicht verkohlt, es handelt sich um Lakritz-Mandeln vom Lübecker Weihnachtsmarkt, die mein Liebster mir mitgebracht hat. Sehr abgefahren und echt mal etwas anderes. Die Lakritznote ist nicht wirklich aufdringlich und es ist eher ein süßer Lakritzgeschmack, der ziemlich gut mit dem Mandelgeschmack harmoniert. Werde ich demnächst mal nachkaufen, wenn ich auch auf den Weihnachtsmarkt komme!

Der Liebste hat mir außerdem Nutella-Mandeln mitgebracht, da er ja weiß, dass ich nicht nur Lakritz, sondern auch Nutella abgöttisch liebe:


















Von diesen Mandeln war ich jetzt nicht ganz so begeistert, denn nach Nutella schmecken sie gar nicht, auch nicht nach Schokolade - eigentlich wie normale gebrannte Mandeln. Das heißt im Umkehrschluss, dass sie zwar total lecker schmecken, aber sich der Kauf dann nicht zwingend lohnt, wenn man wirklich Nutella-Geschmack erwartet.

Auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt soll es noch viel mehr tolle Mandelsorten geben... Ich muss da unbedingt hin!

Donnerstag, 24. November 2011

Gnocchi-Auflauf mit Brunch.

















Hui, ich habe mal wieder ein leckeres Rezept auf chefkoch.de gefunden und direkt ausprobiert. Statt 2 Paprikaschoten habe ich nur eine genommen und dafür noch Cherry-Tomaten reingeschnibbelt, außerdem habe ich auf Cremefine verzichtet. Und über den geriebenen Käse habe ich Paprikapulver gestreut, weil das einfach sein muss. Immer.
Wirklich ein klasse Rezept, das ich morgen direkt nochmal kochen werde. Und: Man kann es natürlich auch abwandeln und einen anderen Frischkäse nehmen. Geht schnell, schmeckt fantastisch - so mag ich das. :D
Zudem ist der Auflauf natürlich vegetarisch. Dem Liebsten fällt sowas schon gar nicht mehr auf. Soviel zum Thema "Fleisch muss sein, sonst wird man nicht satt." ;)

Dienstag, 22. November 2011

Penne al forno.

















Ziemlich improvisiert, aber ausgesprochen gut gelungen. Mit Mengenangaben tu ich mich hier etwas schwer, weil ich irgendwann wie der verrückte Professor über dem Herd stand und Sachen in die Pfanne geschmissen habe, aber man kann ja abschmecken. Mal sehen, ob ich es noch zusammenbekomme:

250 g Rinderhack in etwas Öl anbraten und mit Salz/Pfeffer würzen, Tomatenmark dazugeben (2 EL? Vielleicht?) und mit anrösten. Mit ca. 150 - 200 ml Gemüsebrühe ablöschen. Etwas Sahne dazugeben (150 ml?) und das Ganze aufkochen. Eine Dose gestückelte Tomaten hinzufügen (ich habe welche mit Kräutern genommen), außerdem geriebenen Parmesan nach Geschmack (bei mir war's ein Tütchen à 40 g). Mit Cayennepfeffer, Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen. Irgendwann mittendrin die Nudeln aufsetzen (250 g Penne Rigate). Wenn diese gar sind, abgießen und die Sauce mit in den Topf geben, alles gut vermischen und dann in eine Auflaufform füllen. Mit geriebenem Käse bestreuen und bei vorgeheizten 180° C so lange backen, bis der Käse zerlaufen und goldgelb ist.

Samstag, 19. November 2011

KiBa-Muffins mit Eierlikör.

















Ich bin totaaaaaal verschnupft und kann kaum etwas schmecken, aber diese Muffins sind echt lecker, das krieg sogar ich noch mit. Da ich hier noch Bananen vor sich hin bräunen hatte und zudem mal wieder einen ziemlichen Jieper auf Eierlikör hatte (heiße Milch mit Eierlikör schmeckt übrigens göttlich!), kam ich auf diese Kombi. Genauer gesagt geht das so:
  • 200 g Mehl
  • 1/2 Pk. Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • ca. 1 TL Vanillepulver
  • 100 ml neutrales Öl 
  • 75 ml Eierlikör
  • 2 sehr reife Bananen
  • 1/2 Glas Kirschen
Alle Zutaten bis auf Bananen und Kirschen zu einem Teig verarbeiten. Bananen schälen und kleinschneiden und zusammen mit den abgetropften Kirschen unter den Teig heben. Auf 12 Muffinförmchen verteilen und das Ganze bei vorgeheizten 200° C 25 Minuten backen.

Wirklich super einfach, aber extremst gut. :)

Mittwoch, 16. November 2011

Schogetten Chai Latte.

















Dass es sie gibt, wusste ich schon eine Weile, nur habe ich sie echt nirgends finden können. Vor ein paar Tagen war mir mein Schokoladenglück dann doch hold und ich konnte meine Neugierde befriedigen.
Ich stehe echt total auf Chai Latte (und teste mich momentan munter durch die Sortimente der verschiedenen Hersteller), aber ehrlich gesagt schmecke ich hier nicht viel davon heraus. Meiner Meinung nach schmeckt die Schokolade eher nach Lebkuchen, die typische Chai-Note fehlt mir total. Vor allem mag ich gerade den Chai Latte von Krüger super gerne, und den schmecke ich hier nun wirklich nicht heraus.
Essen kann man diese neue Sorte trotzdem, ist eine ganz leckere Wintersorte und wer sie findet, sollte sie ruhig mal testen.

Sonntag, 13. November 2011

Russisch Brot oder: Nicht schön, aber lecker!

















In der der Brigitte gab es kürzlich ein Plätzchen-Extra und das sah beim ersten Durchblättern so gut aus, dass ich mir die Zeitschrift direkt mitgenommen habe. Unter anderem gibt es in diesem Extra ein Rezept für Russisch Brot, diese tollen Buchstaben-Kekse, die wohl so ziemlich jeder kennt und liebt. Gut, die wollte ich unbedingt nachbacken und hätte ich eine vernünftige Lochtülle gehabt, wären sie vielleicht sogar ganz hübsch geworden. Hatte ich aber nicht und so musste ich zusehen, wo ich bleibe. Der Teig ist sehr klebrig und zäh und lässt sich nur schwer so filigran aufspritzen. Irgendwann hatte ich keine Kraft mehr (ich habe das Ganze mit der Deko-Biene von Tupper gemacht und die erfordert im Gegensatz zum normalen Spritzbeutel - ich hatte dafür ja keine passende Tülle - ziemlich viel Kraft) und hab dann mehr einen auf moderne Kunst gemacht. Aber egal, schmeckt trotzdem. :)
  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 150 g Mehl
  • 1 gestr. EL Kakaopulver
  •  je 1/4 TL Kardamom und Zimt
  • evtl. Kakaoüulver zum Bestäuben (habe ich weggelassen)
Das Eiweiß zusammen mit dem Salz halbsteif schlagen. Zucker und Vanillepulver einrieseln lassen und solange weiterschlagen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat (ca. 3 Minuten).
Kakaopulver, Kardamom, Zimt und Mehl einsieben und vorsichtig unterheben.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und mit einer ca. 0,5 cm-Lochtülle Buchstaben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen.
Das Blech mit den Buchstaben etwa 15 Minuten ruhen lassen, dann bei vorgeheizten 180° C etwa 10 Minuten backen und die Kekse dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Nach Belieben mit Kakaopulver bestäuben - fertig.

Ich muss sagen, die Kekse schmecken zwar sehr ähnlich wie die aus dem Supermarkt, aber eben doch nicht ganz. Sie sind echt lecker, aber irgendetwas fehlt da noch zur Original-Qualität, irgendein Gewürz oder so. Ändert aber nichts daran, dass diese Variante wirklich gut schmeckt. :)

Mittwoch, 9. November 2011

Die Plätzchensaison ist eröffnet!

Kalt genug ist es ja. Und ich hatte soooooo Lust auf Vanillekipferl - die gab es dann auch neben diesen leckeren Haselnussmakronen:

















Das Rezept habe ich aus der aktuellen Lea Spezial "Backspaß für Weihnachten", da war noch ein kleines Heftchen bei und in diesem Heftchen heißen die Makronen "Luftige Busserl", was ich aber irgendwie albern fand. Das sind Haselnussmakronen, fertig. Und da sie echt lecker sind, hier das Rezept:
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Zartbitterschokolade (ich habe weniger genommen)
  • 3 Eiweiß
  • 120 g Puderzucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 125 g Zartbitterkuvertüre
Die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Dann die Schokolade reiben - das ist der Grund, weshalb ich weniger genommen habe: Ich hasse Schokolade reiben, das dauert immer ewig und mein Daumen ist noch vom letzten mal (Samstag, Portwein-Cupcakes, Ihr wisst schon...) lädiert.
Eiweiß steif schlagen und den Puderzucker und den Vanillezucker einrieseln lassen. Dann die Schokolade und die Haselnüsse unterheben. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei vorgeheizten 140° C etwa eine halbe Stunde backen und auskühlen lassen.
Die Kuvertüre hacken, im Wasserbad schmelzen, dann in einen Gefrierbeutel geben und davon eine winzige Ecke abschneiden - dann könnt Ihr die Makronen noch schön verzieren.

Das Rezept für die Vanillekipferl habe ich hier schon öfter mal gepostet, was mich aber nicht davon abhält, es nochmal zu posten. Es ist einfach DAS Rezept, ich habe es schon seit Ewigkeiten und backe nur danach.

















  • 560 g Mehl
  • 160 g Zucker
  • 400 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • Vanillepulver
  • Puderzucker (ca. 1 Tasse)
Mehl, Zucker, in Stückchen geschnittene Butter, Haselnüsse und etwa 1/2 TL Vanillepulver mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und diesen für wenigstens eine Stunde kalt stellen.
Kipferl formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei vorgeheizten 175° C etwa 20 Minuten backen - je nach Größe der Kipferl.
Noch warm mit einer Mischung aus Puderzucker und etwas Vanillepulver bestreuen (am besten mit einem feinen Sieb) und ein wenig abkühlen lassen, bevor man sie vom Blech nimmt, da sie heiß wirklich empfindlich sind.
Die Kipferl sind echt göttlich. Ich werde den ganzen Tag nur noch Kipferl essen. Und Makronen. Ich liebe die Plätzchenzeit! :D

Und da Plätzchenbacken immer eine recht zeitintensive Sache ist, habe ich endlich auch mal wieder einen Back-Soundtrack für Euch, denn ohne Musik ist langes In-der-Küche-stehen doof. Mein Begleiter war heute ein echter Klassiker:



Die Ok Computer von Radiohead war eine meiner ersten CDs und sie trägt noch das Preisschild: 25,99 DM habe ich damals bei WOM bezahlt. :D
Ich liebe das Album. Und es ist so total zeitlos. Ich wette, wenn ich mit 80 im Altersheim hocke, finde ich es immernoch total geil. :)


Samstag, 5. November 2011

Portwein-Cupcakes.


















Es wird herbstlich! Und es gibt endlich mal wieder Cupcakes: Nach ein wenig Herumgestöbere in dem herrlichen Cupcakes-Buch von Oliver Brachat entschied ich mich für Portwein-Cupcakes, die ich allerdings statt mit Schokoladenraspeln (wie im Buch) mit kleinen bunten Zuckerherbstblättern dekoriert habe.

















Die Mengenangaben in dem Buch reichten bei mir für 6 Cupcakes, ich habe allerdings auch sehr große Förmchen genommen.

Hier das Rezept:

Teig:
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Kakaopulver
  • ½ Pk. Backpulver
  • 50 g Zartbitterschokolade (fein gerieben)
  • 60 ml Rotwein

Portweinbuttercreme:
  • 250 ml Portwein
  • 25 g Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL Portwein
  • 125 g weiche Butter
  • 20 g Puderzucker
Für den Teig rührt Ihr die Butter mit dem Zucker cremig und fügt dann die beiden Eier nacheinander hinzu. Mehl, Zimt, Kakaopulver und Backpulver mischen und in Portionen unterrühren. Die geriebene Schokolade unterheben (und immer schön aufpassen, dass Ihr nicht Eure Finger mitraspelt, so wie ich), dann den Rotwein hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren, den Ihr dann in die Förmchen füllt.
Das Ganze bei vorgeheizten 180° C etwa 25 Minuten backen (Stäbchentest).

Für die Buttercreme mischt Ihr den Portwein in einem Topf mit dem Zucker und lässt ihn aufkochen. Schön weiterkochen lassen, bis er auf etwa die Hälfte reduziert ist (ich habe das mit einem Zahnstocher getestet, also die „Füllhöhe“ im Topf zu Beginn und später). Dann die Stärke mit dem TL Portwein verrühren und mit in den Topf geben. Gut verrühren und lauwarm abkühlen lassen.
Die Butter und den Zucker mit dem Handrührer aufschlagen und den „Portweinpudding“ löffelweise hinzugeben. Etwa eine halbe Stunde kalt stellen, dann die Cupcakes damit verzieren. Nach Belieben dekorieren und dann eeeeendlich genießen. :)

P. S.: Die Creme war bei mir etwas sehr knapp bemessen, nächstes mal werde ich mehr davon machen. Ich habe allerdings auch nicht die volle Ladung Portweinreduktion verwendet, also nehme ich nächstes mal einfach mehr Butter und Puderzucker und dafür den ganzen Portwein. *hicks*

Donnerstag, 3. November 2011

mia.s everyday stories bei Facebook!

 
Ich bin mir nicht sicher, ob das sinnvoll ist, aber mir hat es schon seit einer Weile in den Fingern gekribbelt. Deswegen jetzt hier meine Facebook-Blog-Fansite (oder wie man das nennt).
Vielleicht sehen wir uns ja in Zukunft auch dort. :)

Mittwoch, 2. November 2011

Curry-Reispfanne.

















Gestern war wieder "Ich hab solchen Bock auf..."-Tag. Keine Ahnung, woher die große Lust auf Curry-Reis kam, aber sie wollte gestillt werden. Ich hatte kein Rezept und habe improvisiert:

Für etwa 3 Portionen 2 Beutel Reis kochen. Eine Zwiebel kleinhacken und in Öl anbraten, dann etwa 300 g Schweinefleisch (geschnetzelt) dazugeben und mitbraten. Zum Schluss ein paar Pilze (frisch oder aus der Dose) in die Pfanne geben und ebenfalls anbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen, mit einer Tasse Gemüsebrühe ablöschen, eine kleine Packung TK-Erbsen unterrühren und einen kleinen Becher Crème Fraîche (ich habe welche mit Kräutern genommen) löffelweise einrühren. Den fertig gegarten Reis dazu geben, mit Curry, etwas Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken - fertig.
Geht natürlich auch problemlos vegetarisch, ich hab das Fleisch auch weitestgehend rausgepult und dem Liebsten gegeben. :D

Sonntag, 30. Oktober 2011

Early Happy Halloween!

































Morgen ist Halloween und eigentlich interessiert mich das gar nicht. Ich habe es aber trotzdem zum Anlass genommen, mal wieder ein paar Cake Pops zu basteln. Diesmal habe ich orangefarbene und schwarze Candymelts verwendet und ich hatte gehofft, dass sie etwas flüssiger werden. Sie sind allerdings auch komplett geschmolzen recht fest und zudem ziemlich empfindlich, was die Temperatur angeht, also schön vorsichtig erhitzen. Dafür hat das mit dem Lebensmittelfarbenstift diesmal etwas besser geklappt (aber immernoch nicht so easy-peasy wie es immer überall aussieht).

Als Basis diente diesmal ein Schokoladenkuchen:
  • 150 g Zartbitterschokolade (je höher der Kakaoanteil, desto besser)
  • 100 g Butter
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Pk. Bourbon-Vanillezucker
  • 150 ml Milch
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Butter ebenfalls schmelzen
Eier, geschmolzene Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Mehl und Backpulver mischen, abwechselnd mit der Milch dazugeben und immer gut rühren, bis der Teig schön glatt ist. Dann die geschmolzene Schokolade unterrühren, den Teig in eine Kastenform füllen und bei 180° C (vorgeheizt) etwa 50 Minuten backen.

Den Kuchen auskühlen lassen, die harten Stellen abschneiden und heimlich essen.
Dann die "weichen" Komponenten zerbröseln und mit was auch immer man gerne möchte zu einer halbwegs festen Masse verkneten. Ich habe wie meistens einfach Frischkäse geommen und etwa 300 g benötigt, bis der Teig gut formbar war.

Dann Kugeln aus dem Teig formen, allerdings keine kugelrunden, sondern etwas flache - kürbisförmig eben. Die Kugeln in eine flache Form geben und kalt stellen, ruhig auch in den Gefrierschrank (ca. 10 Minuten).
Die Candy Melts schmelzen, die Teigkugeln aus dem Kühlschrank/Froster holen. Lollipop-Sticks in die flüssige Candy Melts-Masse dippen und dann in eine Teigkugel stecken. Dadurch, dass die Kugeln frisch aus der Kälte kommen, wird die Schokolade schnell fest und sie sitzen fest auf dem Stick.
Dann in die bunte Candy Melts-Schokolade tunken, verzieren und trocknen lassen.

Bei den Kürbis-Pops habe ich grüne Mini-Marshmallows als "Zipfel" verwendet, auch, wenn man nicht sieht, dass sie grün sind. Hm. Nachdem die Pops trocken waren, habe ich sie mit dem Lebensmittelfarben-Stift verziert.

Die Spinnen-Pops haben Beine aus Lakritzschnecken und schwarzen Glitzerzucker auf dem Kopf. Die Augen habe ich fertig gekauft.

Dann bleibt mir eigentlich nur noch ein lautes: Trick or Treat?! :)

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Birnen-Zimt-Muffins.

















(Sorry für die Muffin-Flut. Ich werde bald mal wieder etwas anderes backen. Vielleicht ja schon nächstes Wochenende... Halloween und so... *flöt*)

Da ich noch ein paar reife Birnen hier herumliegen hatte, machte ich mich auf die Suche nach einem leckeren Birnen-Muffin-Rezept und wurde hier fündig. Wie Ihr wahrscheinlich selber gemerkt habt, habe ich die Streusel einfach weggelassen, zum einen, weil ich verdammt faul war und zum anderen, weil ich zielstrebig die "flachsten" Förmchen ausgesucht hatte und das zu spät bemerkt hatte. Egal. Nächstes mal dann.
Auch ohne Streusel sind die Muffins aber wahnsinnig lecker und saftig, die werde ich bestimmt nochmal backen!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Geisterspaß!


















Hui, es ist bald Halloween! Und es spukt im Supermarkt-Regal, unter anderem gibt es die Mini-Dickmanns jetzt mit Blutorangengeschmack und bunten Crispies.
Mir sind sie etwas zu süß, aber der Liebste steht totaaaaaal drauf. ;D Die Füllung ist etwas gewöhnungsbedürftig, ich finde, dass sie irgendwie nach Brausepulver schmeckt, aber insgesamt sind sie eigentlich ganz lecker. Kann man mal kaufen. :)

Sonntag, 23. Oktober 2011

Kirsch-Marzipan-Muffins.

















Uiuiui, wie lecker, die musste ich gleich zweimal backen diese Woche. :) Schön saftig, fruchtig und trotzdem sehr winterlich durch das Marzipan. Rezept gewünscht?
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 100 g Marzipan
  • 100 ml neutrales Öl
  • 100 g Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • etwas Vanille
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • wer mag: einen Schuss Amaretto
Kirschen gut abtropfen lassen. Marzipan grob reiben.
Zucker und Öl gut miteinander verrühren, dann Marzipan, Salz und Vanille hinzugeben und gut untermischen.. Die Eier einzeln unterrühren, dann Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unter den Teig mixen. Zum Schluss die Kirschen und evtl. den Amaretto unterheben und den Teig dann auf 12 Muffinförmchen verteilen.
Bei vorgeheizten 180° C etwa 20 - 25 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Samstag, 22. Oktober 2011

iLove.

















Seit Donnerstag ist es mein und ich bin unfassbar verliebt.

















Es ist mein erstes iPhone und überhaupt auch mein erstes Smartphone, vielleicht dreh ich deswegen so durch, aber ich bin wirklich ganz hingerissen und schaue es immer augenklimpernd an. Außerdem ist Siri meine neue beste Freundin. Sie antwortet selbst auf dumme Fragen stets höflich und ausgesprochen geduldig. Und manchmal sogar sehr humorvoll. :D
Momentan bin ich noch damit beschäftigt, mir sämtliche Apps runterzuladen - habt Ihr da vielleicht irgendwelche Geheimtipps?

Dienstag, 18. Oktober 2011

Giotto Cacao oder: Verdammt, sind die lecker!


















Ich gebe zu: Mein Freund hat sie entdeckt, nicht ich. Dafür habe ich sie gegessen. Und ich liebe sie! Sie erinnern ein wenig an diese Rondnoir-Dinger, soll heißen: Es ist wirklich dunkler, herber Kakao und nicht so pappig-süßer Schokokrams. Die Kügelchen sind auch dunkler als auf der Verpackung zu vermusten wäre.

















Ich hätte ein Foto machen können, aber ich war zu gierig. Vielleicht ein anderes mal. Aber ich finde, dass die Giotto Cacao-Kugeln fast schon schwarz sind, nicht so wie Rocher oder so. Toll. Ich will mehr!

Samstag, 15. Oktober 2011

Doughnut-Muffins.

















Ewig gab es hier keine Muffins, aber jetzt habe ich echt wieder Gefallen daran gefunden: Geht schnell, schmeckt toll und lässt sich gut mitnehmen (ins Büro z. B.).

Heute gab es Doughnut-Muffins aus diesem Buch und nach diesem Rezept:
  • 175 g weiche Butter
  • 220 g Zucker
  • 2 große Eier
  • 380 g Mehl
  • 3/4 EL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • 250 ml Milch
Für den "Belag":
  • entweder Puderzucker oder Butter, Zucker und Zimt
    Die Butter und den Zucker cremig rühren. Eier nach und nach untermischen.
    Mehl, Backpulver, Salz, Natron und Muskatnuss in eine Schüssel sieben. Die Hälfte davon und die Hälfte der Milch unter die Buttermasse mischen, dann die beiden anderen Hälften hinzufügen und unterrühren.
    Muffinformen zu zwei Dritteln mit dem Teig füllen und bei vorgeheizten 180° C etwa 15 - 20 Minuten (nach Buch) bzw. eher so 25 Minuten oder mehr (nach mir) backen - die Stäbchenprobe hilft dabei. Bei mir war der Teig nach 20 Minuten schlichtweg noch roh. ;)

    Laut Buch soll man dann die Muffins mit zerlassener Butter bestreichen und mit einer Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Wie man auf dem Bild sieht, habe ich allerdings einfach Puderzucker genommen. :)

    Wenn ich ganz ehrlich bin, schmecken die Muffins nicht wirklich nach Doughnuts, was aber auch zum größten Teil daran liegt, dass sie nicht frittiert werden. Aber: Lecker sind sie wirklich allemal, gerade, wenn sie noch warm sind. Ich werde sie ganz bestimmt nochmal backen. :)

    Mittwoch, 12. Oktober 2011

    Marshmallow-Chocolate-Muffins.

















    Zur Zeit stehe ich irgendwie auf Mini-Marshmallows, da kam mir das Rezept aus meinem easy-Schokolade-Buch von Parragon gerade richtig. Ich habe es zwar ein wenig abgewandelt, aber schmecken tun die Dinger trotzdem verdammt gut, gerade, wenn sie noch warm sind (ich konnte eh wieder nicht abwarten, gefräßig wie ich bin).

    Hier das Rezept (ergibt 12 Muffins):
    • 250 g Mehl
    • 50 g Kakaopulver (das zum backen, nicht das Getränkezeugs)
    • 3 TL Backpulver
    • 1 Prise Salz
    • 120 g Zucker
    • 100 g weiße Schokoladentröpfchen (ich habe keine weißen gefunden und deswegen dunkle genommen)
    • 50 g weiße Mini-Marshmallows, halbiert (ich habe mir das halbieren gespart und außerdem mehr Marshmallows verwendet: 60 g für "in den Teig" und noch eine gute Hand voll für "oben drauf zur Deko, rechnet also lieber 100 g oder so)
    • 2 Eier
    • 250 ml Milch
    • 6 EL Sonnenblumenöl
    Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel sieben. Zucker, Schokotröpfchen und Marshmallows unterrühren.
    Eier in einem Rührbecher verquirlen, Milch und Öl hinzufügen und alles gut verrühren. In die Mitte der trockenen Zutaten eine Vertiefung drücken und die flüssigen Zutaten hineingießen, alles kurz (!) miteinander vermischen. Der Teig soll nicht zu lange gerührt werden.
    Den Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen. Ich habe wie gesagt dann noch pro Förmchen etwa 5 - 6 Mini-Marshmallows oben drauf gelegt und leicht angedrückt. Bei 200° C (vorgeheizt) etwa 20 Minuten backen und ausnahmsweise mal nicht auskühlen lassen, weil nichts geiler schmeckt als warme geröstete Marshmallows. :)

    Sonntag, 9. Oktober 2011

    Blueberry Pie.

















    "Du bist doch so kreativ..." - Wenn ich diese Worte höre, schrillen bei mir grundsätzlich erst einmal die Alarmglocken. Zum einen bin ich gar nicht so wahnsinnig kreativ und zum anderen bedeutet das meistens eine Menge Arbeit für mich, oft in Kombination mit einem riesigen Chaos und lautem Gefluche meinerseits.

    Diesmal ging der Satz allerdings ungefähr so weiter: "...ich habe da mal vor Jahren einen Blueberry Pie gegessen, der war so lecker - ob Du sowas auch hinbekommst?" Ha. Klar bekomme ich das hin. Mit sowas weckt man nämlich grundsätzlich meinen Ehrgeiz. Also stand ich zwei Tage später mit der Info "Du musst Heidelbeeren aus dem Glas nehmen und mit dem abgetropften Saft Vanillepudding anrühren, mehr weiß ich nicht" in der Küche und habe frei Schnauze gebacken. Heraus kam folgendes Rezept:

    Für die Füllung:
    • 1 Glas Waldheidelbeeren (Abtropfgewicht 220 g)
    • 1 Pk. Vanillepuddingpulver
    • 1 gehäufter EL Zucker
    • etwas Zimt
    • etwas Vanillepulver

    Für den Teig:
    • 300 g Mehl
    • 150 g Butter
    • 80 g Zucker
    • 1 Ei
    • etwas Vanillepulver
    • 1 Pr. Salz

    Zum Bestreichen:
    • 1 Eigelb
    • etwas Wasser
    Die Heidelbeeren abrtopfen lassen, den Saft auffangen, 6 EL davon abnehmen und mit dem Vanillepuddingpulver und dem Zucker verrühren. Den Rest des Saftes mit Wasser auffüllen, bis Ihr etwa 400 ml habt. Diese 400 ml dann aufkochen, die Vanillepuddingmischung hinzufügen und unter Rühren etwa 1 Minute weiterkochen. Vom Herd nehmen, die abgetropften Heidelbeeren unterrühren und Zimt und Vanille einrühren. Etwas abkühlen lassen.

    Die Zutaten für den Teig einfach mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 2/3 davon in eine Tarteform geben (im Notfall wird es aber auch eine Springform tun), und den Boden damit auskleiden, außerdem den Teig auch am Rand hochziehen. Die Heidelbeeren auf den Teig geben.
    Das restliche Drittel des Teig ausrollen, in Streifen schneiden und gitterförmig auf den Heidelbeeren anordnen.
    Das Eigelb mit ein wenig wasser verquirlen und die Teigstreifen damit bepinseln.

    Bei 200° C (vorgeheizt) ca. 30 - 35 Minuten backen und - im Gegensatz zu mir, ich schaffe das nie (!) - abkühlen lassen, bevor ihr den Kuchen anschneidet. Die Füllung braucht eine Weile, um fest zu werden. ;)

    Samstag, 8. Oktober 2011

    Klassiker: Quiche Lorraine.

















    Quiche Lorraine gab es hier schon ewig nicht mehr. Ich weiß gar nicht wieso, wir lieben das beide total. Naja, dafür gab es dann eben zwei Tage hintereinander Quiche, nach dem bewährten Rezept, das ich schon einmal gepostet habe, damals, als meine Fotos noch gar nicht mal so gut aussahen. :D
    (Das ist eigentlich auch der Grund, wieso ich es nochmal posten wollte... :D)
    Ich habe diesmal allerdings Crème Fraîche mit Kräutern verwendet (Dr. Oetker), das fand ich auch fast noch besser als die normale Variante.

    Donnerstag, 6. Oktober 2011

    Heute ist Marshmallow-Kakao-Tag.

















    Hallo Herbst! Sieht man Dich auch mal wieder.

    Hier stürmt es und es regnet, mir ist kalt, aber noch nicht kalt genug, um die Heizung anzumachen. Ich behelfe mir also mit heißem Marshmallow-Kakao und einer Wärmflasche, während ich dem Lärm da draußen lausche und komische Vampirbücher lese.

    (Vielleicht sollte ich kurz noch erwähnen, dass ich Urlaub habe. Als ich noch keinen Urlaub hatte, waren hier locker 23 Grad und Sonne. War nett zu beobachten, vom Büro aus.)

    Montag, 3. Oktober 2011

    Popcorntüten-Cakepops.


















    Der Liebste ist jetzt mit seinem Studium fertig und hat auch prompt einen tollen Job gefunden. Yay!

    Da er in der Film- bzw. Kinobranche arbeitet, wollte ich für seinen Einstand neben ein paar „normalen“ Kuchen auch etwas machen, was irgendwie zur Firma passt.
    Nach ein wenig googlen bin ich hier gelandet und habe direkt beschlossen, genau solche Cake Pops zu basteln.

    Dafür habe ich einen einfachen Rührkuchen gemacht:
    • 250 g weiche Butter
    • 200 g Zucker
    • 5 Eier
    • 250 g Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • Zum Aromatisieren: Vanillepulver und Orangenschale
    Die Butter und den Zucker schaumig rühren, die Eier nach und nach hinzugeben. Zum Schluss das Mehl in zwei Portionen unterrühren und die Orangenschale und etwas Vanillepulver dazu geben.
    Den Teig in eine Kastenform füllen und bei 175° C (vorgeheizt) etwa eine gute Stunde lang backen (Stäbchentest!).

    Den Kuchen dann auskühlen lassen und dann – zerstören. ;)
    Die Kuchenbrösel habe ich mit etwas Orangensaft, einem kleinen Stück Butter und etwa 200 g Frischkäse vermengt, bis die Masse gut formbar wurde.

    Kleine viereckige Popcorn-Tüten aus dem Teig formen und das Ganze etwa 15 Minuten lang in den Froster stellen, währenddessen weiße Kuvertüre mit ein wenig Palmin schmelzen.
    Lollipop-Stäbchen (habe ich bei cake-pops.de gekauft) in die Schokolade tunken und dann in die Popcorn-Tüte stecken, kopfüber etwas fest werden lassen, bevor die ganze Tüte in Schokolade getaucht wird.

    Am besten besorgt Ihr Euch beim Gartenfachhandel Steckmasse für Blumen, da könnt Ihr die Stäbchen dann nämlich wunderbar fest hinein stecken, um die Schokolade trocknen zu lassen.

    Mini-Marshmallow (ich habe die weißen und gelben aus der Mini-Chamallows-Packung gezuddelt) auf die noch flüssige Schokolade geben und alles gut fest werden lassen, bevor Ihr die Tüten mit rot und schwarz verziert – dafür habe ich ebenfalls bei cake-pops.de Lebensmittelfarben-Stifte gekauft.
    Das hat allerdings, wie man wohl auch ganz gut sehen kann, nicht ganz so super geklappt und ich fürchte, es liegt am Palmin. Die Schokolade war einfach zu weich, aber selbst ohne Palmin wäre das bestimmt schwierig geworden. Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie man weiße Schokolade toll bemalen kann?

    Das Ganze muss dann jedenfalls kühl lagern und dann kann man vielleicht mächtig Eindruck damit schinden. ;D

    Mittwoch, 28. September 2011

    Zuckerwasser.

















    Die drei Flaschen Limonade habe ich im Mai aus Strasbourg mitgebracht. Ich konnte nicht widerstehen. Hallo? Limonade mit Liebesapfel-, Kaugummi- und Zuckerwatte-Geschmack? Das musste entweder völlig abartig oder ziemlich verdammt geil sein und ich hatte Glück, denn die drei Sorten waren alle recht lecker.
    Überrascht hat mich die Geschmacksauthenzität: Pomme d'Amour schmeckte wirklich haargenau wie die roten Liebesäpfel vom Jahrmarkt, Barbe a Papa hatte den typischen Zuckerwattegeschmack und Bubble Gum schmeckte wie die bunten Kugeln aus den Kaugummiautomaten.
    Allesamt waren ziemlich süß und ich müsste sie echt nicht täglich trinken, aber es war mal eine sehr nette Abwechslung zu den getränken, die man hierzulande so bekommt.
    Das ganze Sortiment der Marke könnt Ihr Euch hier anschauen. :)

    Sonntag, 25. September 2011

    Cinnamon-Brownies mit Schoko-Buttercreme-Frosting.

















    Ok, heute mag die Sonne scheinen. Aber ganz allgemein ist mittlerweile durchaus schon das richtige Wetter für Marshmallow-Kakao und Zimt. Deswegen gab es heute bei mir auch Cinnamon-Brownies mit einer Schokoladen-Buttercreme.

    Dafür braucht Ihr:

    Für den Teig:
    • 200 g Zartbitter-Schokolade (je mehr Kakaoanteil, desto besser)
    • 200 g Butter
    • 4 Eier
    • 200 g braunen Zucker
    • 120 g Mehl
    • 50 g Kakaopulver (ungezuckert)
    • 1 TL Zimt
    • etwas Vanillepulver

    Füt die Buttercreme:
    • etwa 3 EL Kakaopulver (ungezuckert)
    • etwa 3 EL Butter
    • etwas Milch
    • ca. 150 g Puderzucker
    • etwa 1/2 TL Zimt
    • etwas Vanillepulver
    (sorry, ich habe das Ganze sehr pi mal Daumen gemacht)

    Die Schokolade und die Butter zusammen in einem Topf vorsichtig schmelzen.
    Eier und Zucker schaumig rühren, die Schokoladenbutter dazugeben und weiterrühren. Mehl, Kakaopulver, Zimt und Vanille dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
    Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Brownieform füllen und bei 180° C (vorgeheizt) etwa 30 Minuten backen. Gut auskühlen lassen.

    Für die Buttercreme die Butter und das Kakaopulver cremig schlagen, dann Puderzucker, Milch, Zimt und Vanille dazugeben und weiter schlagen, bis die Creme angenehm fest ist. Ich habe zwischendurch viel abgeschmeckt, hier noch mal etwas dazugegeben und da noch mal etwas ergänzt, weswegen meine Mengenangaben etwas schwammig sind. Am besten seid Ihr erst einmal vorsichtig mit Puderzucker und Milch und schmeckt auch zwischendurch mal ab. ;)

    Die Buttercreme dann einfach auf dem Brownie-Klotz (:-D) verstreichen und ihn dann in Würfel schneiden. Fertig und sehr lecker!

    Mittwoch, 21. September 2011

    Oreo-Cheesecake.



















    Wo wird gerade beim Thema "Oreos" waren: Ich habe vor ein paar Tagen ein Rezept für einen Oreo-Cheesecake entdeckt, das ich nachbacken musste. Und ich meine wirklich: musste. Ich hätte sonst nicht glücklich weiterleben können. Die Kombi klingt einfach zu göttlich.
    Und genau so schmeckt sie auch, ich kann es gar nicht fassen. *nom nom*

    Das  Rezept habe ich allerdings abgewandelt, meine Version geht so:

    • etwa 1,5 Packungen Oreos (16/1 Pck. für den Boden, ein paar weitere für die Deko)
    • ca. 50 g Butter
    • 500 g Magerquark
    • 400 g Doppelrahm-Frischkäse
    • 1 Packung Vanillepuddingpulver
    • 120 g Zucker
    • etwas echte Vanille
    • 80 g Mehl
    • 3 Eier

    Die Oreo-Kekse für den Boden in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz so lange darüber rollen, bis sie schön verbröselt sind. Die Brösel dann mit der geschmolzenen Butter vermischen (die Butter am besten nur nach und nach hinzugeben; durch die Cremefüllung der Oreos hält die Masse eh schon ganz gut zusammen, es kann also sein, dass Ihr etwas weniger Butter benötigt), bis die Keksbrösel so gut formbar sind, dass Ihr sie auf den Boden einer 26 cm-Springform geben und festdrücken könnt (was Ihr dann auch tut). Die Form dann erst einmal in den Kühlschrank stellen.

    Magerquark, Frischkäse, Vanillepuddingpulver, Zucker, Vanille und Mehl in eine große Rührschüssel geben. Nun die Deko-Oreos "aufdrehen" und die Füllung ebenfalls dazu geben, also einfach auskratzen und die Kekshälften zur Seite stellen. Ihr braucht dafür ungefähr 8 Kekse - nach Geschmack mehr oder weniger.
    Das alles vermischt Ihr nun mit dem Handrührer zu einer glatten Masse und gebt dann die Eier nacheinander dazu.

    Die Käsemasse wird nun auf den Keksboden in die Springform gegeben und mit den Kekshälfte belegt. Bei vorgeheizten 160° C etwa 50 Minuten backen. Die Oberfläche sollte nicht mehr zu sehr glänzen und am Rand langsam anfangen zu bräunen. Ofen ausschalten und leicht öffnen (Kochlöffel in die Tür klemmen) und etwa 10 Minuten warten, bevor Ihr den Kuchen heraus nehmt. Dann abkühlen lassen und aus der Form lösen. Den Rand evtl. schon vorher mit einem Messer lösen, damit verhindert Ihr allzu große Risse in der Oberfläche.

    Der Oreo-Cheesecake schmeckt sowohl frisch und noch lauwarm als auch aus dem Kühlschrank am nächsten Tag. Grundsätzlich sollte man den Kuchen aber kalt stellen und ein paar Stunden durchziehen lassen - das fällt mir besonders bei diesem Exemplar allerdings sehr schwer. ;)