Mittwoch, 30. März 2011

Brownies mit Vanille-Frischkäse-Creme.

















Wenn man ein extrem unanständiges Verlangen nach Schokolade und gleichzeitig sowohl Eier als auch Frischkäse loszuwerden hat, sind diese Brownies so ziemlich das Beste, was man aus der Situation machen kann.

Man nehme:
  • 4 Eier
  • 150 g Schokolade (Zartbitter, je mehr Kakaoanteil, desto besser)
  • 125 g Butter
  • 250 g Frischkäse
  • 150 g brauner Zucker
  • 60 g Zucker
  • 1 gestr. TL Vanillepulver
  • 80 g Mehl
Zuerst einmal die Butter und die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
In der Zwischenzeit für die Frischkäsecreme den Frischkäse mit den 60 g Zucker, 2 Eiern und Vanillepulver verrühren und beiseite stellen.
Für den Brownieteig die anderen beiden Eier mit dem braunen Zucker schaumig rühren, dann die geschmolzene Schokoladenbutter und zum Schluss das Mehl unterrühren.
Den Teig in eine Brownieform geben (einfetten oder noch besser mit Backpapier auslegen), glattstreichen und dann die Frischkäsecreme darauf gießen.
Bei vorgeheizten 180° C etwa 35 Minuten backen (etwa bis die Frischkäsecreme am Rand langsam bräunt).

Verdammt geile Sache. Die Brownies sind so richtig schön saftig und ein bisschen fudgy, die Frischkäsecreme ist super fluffig und passt mit ihrem leicht säuerlichen Vanillegeschmack perfekt zur intensiven Schokoladen-Dröhnung. Kommt auf die "Immer wieder machen"-Liste!

Sonntag, 27. März 2011

Chäschuechli, Knackfuedli und sieben Cheeseburger.

















Letztes Jahr um diese Zeit waren wir in Wien - diesmal ging es nach Zürich. Relativ planlos und mit vielen einzelnen, handgeschriebenen Zettelchen, auf denen wir einige To-Dos notiert hatten, kamen wir also auf neutralem Boden an und suchten erst einmal unser Hotel - übrigens das Rothaus in der Sihlhallenstraße, das zwar mehr oder weniger im oder zumindest am Rande des "Rotlichtmileus" liegt, dafür aber bezahlbar und immer noch zentral genug war. Es ist nämlich gar nicht mal sooo leicht, ein Hotel in Zürich zu finden, das diese Ansprüche erfüllt. Und auch, wenn das Rothaus ein paar Jugendherbergszüge aufweist, ist es doch absolut zu empfehlen: Nettes Personal, hübsche Zimmer, zuverlässiger Zimmerservice. Das Bad war leider sehr, sehr klein, aber das Bad kann ja auch nie groß genug sein. Insofern... Trotz "Milieu"-Lage war es sehr ruhig auf den Zimmern und auch nachts konnte man sich sehr sicher durch die Straßen bewegen - davon sollte man sich also nicht abschrecken lassen. Es klingt definitiv schlimmer, als es ist. Im Grunde ist das Viertel eigentlich sogar ganz charmant.

Noch viel charmanter ist natürlich die Altstadt. Hier gibt es so ziemlich alles, was das Herz begehrt und ich empfehle jedem, einen Stadtplan mitzunehmen, denn die Stadt hat super viele, wunderschöne kleine Gassen, die man sich definitiv anschauen sollte - nichts mit "Einkaufspassage und das war's dann". Die Bahnhofstraße ist zwar irgendwie das Hauptding, wo man vor allem die großen Marken findet, aber das ist schlicht und ergreifend nur ein Teil vom Ganzen. Zürich hat viel, viel mehr zu bieten als das.

















































Wunderschöne Gebäude, Altbauten, ganz viele davon mit diesen urigen Fensterläden, die ich so liebe, der Fluss quasi mitten in der Stadt, Brücken, Schiffe und im Prinzip überall tolle Läden und Restaurants - ich habe letztes Jahr eine Liebeserklärung an Wien abgegeben und sage dieses Jahr: Zürich ist noch schöner. Da kommt einfach mehr zusammen, die Stadt wirkt größer, obwohl sie es nicht ist, meine Augen konnten sich kaum sattsehen und kamen nie zur Ruhe.

































Was sollte man jetzt also gesehen, gegessen oder gemacht haben?
Schwer zu sagen - ich habe meine Liste zwar gerade eben so abgearbeitet, aber währenddessen  noch so viel mehr gesehen, dass ich kaum noch hinterher gekommen bin. Ich muss auf jeden Fall noch einmal nach Zürich.

Kulinarisch empfehle ich ganz ausdrücklich das Restaurant "Swiss Chuchi" des Hotels Adler in der Rosengasse. Hier gibt es nicht nur ausgezeichnetes Käse-Fondue in großer Auswahl, sondern auch super nette Kellner (wenigstens unserer war echt toll) und für Zürich-Verhältnisse eigentlich auch ganz humane Preise. Grundsätzlich darf man die deutschen Preise nämlich mal zwei nehmen und ein Restaurant ist "günstig", wenn die Hauptgerichte bei umgerechnet 18 - 20 Euro losgehen. ;)

Ebenfalls bezahlbar und sehr gemütlich ist das Rheinfelder Bierhaus in der Marktgasse, das wir nur durch Zufall und aus Verzweiflung gefunden haben, weil es dort, wo wir ursprünglich hin wollten, völlig überfüllt war. Das Zürcher Geschnetzelte mit Rösti: Saulecker.

Das Lily's in der Langstraße bietet panasiatische Küche - Thailand, Vietnam, China, Japan und Indien sind unter einem Dach vereint und schmecken wundervoll. Unbedingt zu empfehlen!

Und wenn man am letzten Abend noch 18,85 Franken übrig hat, was umgerechnet knapp 15 Euro sind, kein Geld mehr abheben möchte, aber gerne etwas zu essen möchte, bleibt einem nichts anderes übrig, als zu Mc Donalds zu gehen und bspw. sieben Cheeseburger zu bestellen, weil das Geld für zwei Menüs nicht mehr reicht und selbst die günstigen Take-Outs an zwielichtigen Straßenecken mehr haben wollen als 18,85 CHF.
Sieben Cheeseburger lassen zwar die Bedienung etwas verdutzt gucken, machen zwei ausgehungerte Deutsche aber satt und glücklich.

Unbedingt reinschauen sollte man natürlich in sämtliche Schokoladenläden wie Merkur, Teuscher, Sprüngli oder Vollenweider. Hier gibt es sehr hochwertige Schokolade und Pralinen zu beeindruckenden Preisen - wer einfach nur Lindt, Cailler und Konsorten kaufen möchte, spaziert vielleicht lieber in eine der vielen Coop-Filialen und deckt sich dort ein. Das wird etwas günstiger und man kann gleichzeitig noch viele andere tolle Sachen kaufen, wie beispielsweise total abgefahrene Sorten Schweppes oder Nestea. Ich liebe Supermärkte, besonders die in fremden Ländern. Irgendetwas findet man nämlich immer.
Der Globus hat im Übrigen eine sehr interessante Feinschmecker-Abteilung, die man sich auch anschauen sollte. Da habe ich ziemlich viele abgefahrene Sachen entdeckt und gucken kostet ja nichts. Außerdem kann man da alle 2 Meter etwas probieren.
Ganz, ganz dringend sollte man eine der Lolipop-Filialen besuchen. Hier gibt es nicht nur ganz tolle lose Süßigkeiten zum selbst zusammenstellen, sondern auch völlig abgefahrene amerikanische Sachen (auch Getränke), Hello Kitty-Kram etc. Das Ding bekommt noch einen eigenen Blog-Eintrag - ich habe dort echt wahnsinnig viele tolle Sachen gefunden.

Bei Sprüngli gibt es die berühmten Luxemburgerli:


































Sehen aus wie Macarons und sind im Prinzip auch nichts anderes, der Unterschied liegt wohl darin, dass die originalen Macarons größer sind und die Luxemburgerli allesamt eine cremeartige Füllung haben (erinnert mich von der Konsistenz her an die von Milchschnitte) und so etwas leichter sind als Macarons, die unterschiedlich gefüllt sind.

Ich habe mich dann einfach mal geopfert und sowohl bei Sprüngli Luxemburgerli gekauft:

































...als auch Macarons bei Ladurée in der Kuttelgasse (sehr edel, ich habe mich fast nicht reingetraut und durfte leider auch keine Fotos machen):

 
















...und zu guter Letzt sogar bei Vollenweider in der Theaterstraße:

































Ich habe meine Pflicht als Food-Bloggerin sehr ernst genommen und gegessen, bis mir schlecht wurde. *nick*
Das Ergebnis sieht so aus, dass mir persönlich die Macarons von Vollenweider am besten geschmeckt haben. Sie waren intensiver, man konnte die einzelnen Sorten also besser unterscheiden. Außerdem waren die Füllungen nicht immer gleich sahnig wie bei den Luxemburgerli UND es gab abgefahrenere Sorten (Wasabi ftw!). Ganz zu schweigen davon, dass ich die Atmosphäre im Laden angenehmer und die Bedienung freundlicher fand als bei den anderen beiden.
Die Dame bei Ladurée war zwar auch sehr liebenswert, aber ich hatte dort wirklich etwas zu viel Respekt und fühlte mich "nicht gut genug". :D
Übrigens sind die Ladurée-Macarons wohl das wirkliche Original und etwa doppelt so groß wie die Luxemburgerli von Sprüngli und die Macarons von Vollenweider.
Ergo: Geht zu Vollenweider, dort bekommt Ihr meiner Meinung nach die beste Auswahl und Qualität, mehr Abwechslung und soweit ich mich entsinne auch den besten Preis (obwohl die sich alle drei nicht viel tun; der 100 g-Preis lag immer bei 11 - 12 Franken).
Und wo habe ich natürlich am meisten Geld gelassen? Richtig, bei Sprüngli. Und wo am wenigsten? Genau, bei Vollenweider. Ich hatte schon immer ein gutes Gespür dafür, die Prioritäten falsch zu lagern.

In Zürich gibt es viel, was man shoppingtechnisch braucht oder auch nicht. Alle großen Marken sind vertreten, es gibt LV, Chanel und Gucci, aber auch H&M, Zara und Mango. Auch die bekannten Beautylabels wie MAC, LUSH und Benefit sind vertreten, wie in den meisten großen Städten.
Wer etwas möchte, das man eben nicht überall findet, geht zu Ponyhütchen in der Luisenstraße. Der Shop ist zurckersüß und clean zugleich; ich habe mich schon verliebt, als ich nur im Dunkeln dran vorbei gelaufen bin. Hier gibt es alles, was Mädchen wollen: Badecupcakes zum Anbeißen, kunterbunte Badesalze, wunderschöne Seifen, Lipstains, Blushes und Eyeshadows in allen Farben des Regenbogens...




















Die Preise sind fair und die Inhaberin ganz zauberhaft. Ich mochte fast nicht mehr gehen. :)
Ponyhütchen hat übrigens auch einen Onlineshop, den ich jedem gerne ans Herz legen möchte und demnächst selber in Anspruch nehmen werde. Meine Ausbeute wurde übrigens sehr schnuckelig verpackt, schaut mal:



















Was ich jedem Zürich-Touristen ans Herz legen möchte, ist die Zürich-Card. Mit der kann man nicht nur die Öffis nutzen, sondern bekommt auch in vielen Shops und Restaurants Rabatte, der Eintritt in Museen etc. ist kostenlos oder vergünstigt - einfach die Broschüre dazu mitnehmen, da steht alles drin und der Stadtplan in dieser Broschüre ist laut meinem Freund auch der übersichtlichste.
Mag zuerst teuer erscheinen (für 72 Stunden ca. 32 Euro, gibt es aber auch für 24 Stunden und dementsprechend günstiger), aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Wir waren damit beispielsweise in der Max Frisch-Ausstellung im Museum Strauhof, im Zürcher Spielzeugmuseum und, besonders beeindruckend, im Kunsthaus Zürich, das nicht nur wirklich wunderschön ist, sondern auch jede Menge bekannte und unbekannte Künstler bzw deren Werke beherbergt.

Wir waren auch im Züricher Zoo (10 % Rabatt mit Zürich-Card), der so ungefähr der tollste Zoo ist, den ich je gesehen habe. Wie ein riesengroßer, grüner Park, toll zum herumspazieren und nicht Gehege an Gehege, sondern relativ offen gehalten und landschaftlich grandios.




















Alles in allem war das ein fabelhafter Städtetrip, der ganz bestimmt mal fortgesetzt wird. Die Leute in Zürich sind zwar nicht ganz so wunderbar wie die Wiener, sondern eher wie... naja, wie Deutsche halt, gestresst und eher kühl... :D
Aber die Stadt selbst ist doch schon noch beeindruckender. Und wenn die Schweizer nicht so merkwürdig reden würden (ich empfehle Schweizer Fernsehen und insbesondere die Werbespots!) und sich noch dazu gerne mal weigern würden, hochdeutsch zu reden, würde ich fast auswandern wollen. Vor allem auch, weil ich dort im T-Shirt herumgelaufen bin - bei locker 20° C - und hier jetzt schon wieder bei aufgedrehter Heizung und mit Wärmflasche herumliege. Was soll's. Auch hier wird es mal warm. Ganz bestimmt.

Sonntag, 20. März 2011

Backwettbewerb! Es darf abgestimmt werden!

Erinnert Ihr Euch noch an den Backwettbewerb, an dem ich letzte Woche teilgenommen habe?

Ab sofort darf abgestimmt werden - und meine Konkurrenz ist der absolute Wahnsinn. Deswegen brauche ich dringend Eure Stimmen! :D

Einfach oben rechts in der Leiste für meinen Zauberwald stimmen und schon habt Ihr mich und meine Waldbewohner glücklich gemacht. ♥

Mittwoch, 16. März 2011

Entdeckt: Fritt Lakritz.

Vor vielen, vielen Jahren (vielmehr "Jahrzehnten", aber das klingt, als wäre ich kurz vor der Rente) gab es mal Maoam Lakritz. Meine Mutter versteckte es in der Besteckschublade vor mir und ich konnte dort gerade eben so reinschauen - ich muss also noch recht klein gewesen sein. Jedenfalls war Maoam Lakritz abgefahren lecker und ich bin heute noch ziemlich entsetzt darüber, dass es vom Markt genommen wurde.

Deswegen fing ich auch spontan an zu hyperventilieren, als mein liebster Freund mir in einem Nebensatz mitteilte, bei Aral gäbe es jetzt Fritt Lakritz.
"Und wieso hast Du das nicht mitgebracht?!"
"Weil ich nicht wusste, ob das etwas Neues ist und ob Dich das überhaupt interessiert..."
"Ob mich das... INTERESSIERT?!"

Hallo, es ist Lakritz, das interessiert mich immer. Und "NEU" steht fett auf der Verpackung. Irgendetwas ist da schiefgelaufen in meiner Beziehung.

Egal. Auf zur Aral und die Neuigkeit eingesackt:



99 Cent musste ich bezahlen und dann sind die Dinger nicht einmal ansatzweise so toll wie Maoam Lakritz damals. Ich weiß auch gar nicht, warum ich das dachte. Maoam und Fritt sind ja jetzt per se nicht unbedingt Zwillingsprodukte. Ich war wohl verzweifelt.

Jedenfalls haben die Kaustreifen einen ziemlich merkwürdigen künstlich-unangenehmen Beigeschmack, den ich nicht näher beschreiben kann und der auch wieder verschwindet, so nach ein, zwei Bissen gewöhnt man sich ja an alles. Aber der Lakritzgeschmack ist für mein Empfinden leider etwas zu lasch. Ich hätte es gerne etwas intensiver gehabt. Sehr schade.

Kann man essen, muss man aber nicht.

Und ich will Maoam Lakritz wieder.

Sonntag, 13. März 2011

Backwettbewerb: Willkommen im Zauberwald!

















Einer meiner Lieblings-Blogs hat einen Backwettbewerb gestartet und ich bin sowas von dabei! Die zuckersüße Katie hat aufgerufen, etwas zum Thema "Feenküchlein" zu zaubern - Märchen, Elfen, Feen... genau mein Fall. Ich habe mich für Zauberwald-Cupcakes entschieden.

















Die Basis bilden dabei Maroni-Cupcakes, "getoppt" von einer Waldmeistercreme, auf der wiederum die verschiedensten Bewohner des Zauberwalds zu sehen sind.

















Die Cupcakes bestehen aus:
  • 100 g Mehl
  • 30 g Kakaopulver (zum Backen, nicht Nesquik o. Ä.)
  • 140 g brauner Zucker
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Pr. Salz
  • 1 gestr. TLVanilleextrakt
  • 60 g Butter
  • 120 ml Milch
  • 2 Eier
  • 150 g Maronicreme
Die Maronicreme war bei mir diese hier:

















Gabs bei Edeka für 2,99 Euro und rettete mir meinen schon den Bach hinuntergehenden Plan - denn eigentlich wollte ich richtige Maronen nehmen und diese pürieren. Es gab aber keine Maronen und ich war heilfroh, dann wenigstens Maronencreme zu finden (danke an meinen Freund für den rettenden Einfall übrigens!).

Für den Teig die Eier trennen. Eiweiß mit 1 Pr. Salz steifschlagen und beiseite stellen. Die Eigelbe mit dem Zucker und der weichen Butter verrühren. Mehl und Backpulver mischen und hinzugeben, ebenfalls den Kakao und die Vanille. Die Milch schluckweise hinzufügen, dann die Maronicreme unterheben und zu guter Letzt das Eiweiß in zwei Portionen vorsichtig unterrühren.
Bei 180° vorgeheiztenGrad etwa 25 - 30 Minuten backen (Stäbchentest), aus der Form nehmen und auskühlen lassen.

















Für die Waldmeistercreme 400 g Frischkäse mit ca. 80 g Puderzucker und geschätzten 10 Esslöffeln Waldmeistersirup aufschlagen. Den Sirup am besten nach und nach hinzugeben und schauen, wie flüssig die Creme schon ist. Sie muss schon noch fest genug sein, logisch. Ich habe zusätzlich noch mit grüner Speisefarbe nachgeholfen. Mit grünem Zucker bestreuen. Das glitzert fein. :)

















Für die "Waldbewohner" einen Teig aus 250 g Mehl, 125 g Butter, 125 g Zucker, 1 Pk. Vanillezucker, 1/4 Pk. Backpulver und 1 Ei herstellen, ausrollen und mithilfe von Förmchen, die normalerweise kein Mensch braucht, Einhörner, Elfen, Pilze, Bäume und Eichhörnchen ausstechen. Bei 200° C (vorgeheizte) ca. 8 Minuten backen (bis die Kekse langsam goldbraun werden), auskühlen lassen und dann mit möglichst viel Glitzer, Schokolade, Zuckerguss, Perlen und buntem Zucker verzieren.

Mein Motto habe ich versucht, komplett durchzuziehen. Den "Zauberwald" findet man auch in den Zutaten (Maroni und Waldmeister) und optisch sollen die Blümchenförmchen, die dunklen Cakes (Waldboden) und die grüne Creme (Gras, Blätter...) das Ganze ebenfalls verkörpern.

Mal sehen, ob ich den Wettbewerb gewinnen kann! Ich habe gesehen, dass die Konkurrenz nicht schläft! ;)

Samstag, 12. März 2011

Regeneriert.

Vor ein paar Wochen habe ich hier über die angeblich "reichhaltige" Bio-Aktiv-Creme von Garnier gemotzt und dabei erwähnt, dass ich zwischenzeitlich aber Ersatz gefunden habe - und den präsentiere ich Euch heute.

Eigenmarken sind meistens nicht mein Fall, bis auf die von dm. Rival de Loop, die Eigenmarke von Rossmann, hat noch dazu ein meiner Meinung nach blödes Design. Es wirkt auf mich irgendwie klinisch-steril - jedenfalls bin ich bisher immer sehr gleichgültig daran vorbeigeschlendert. Bis ich die mehr oder weniger neue Serie "Regeneration" entdeckte, die speziell für fettarme Haut konzipiert wurde.
Was viele Hersteller scheinbar verdrängen: Trockene Haut ist ein Überbegriff und keine Diagnose. Man muss unterscheiden zwischen feuchtigkeitsarmer und fettarmer Haut und kann das eine nicht mit Mitteln gegen das andere behandeln. Trotzdem findet man auf den meisten Produkten nur den Hinweis "Trockene Haut" und ist dann genau so schlau wie vorher.

Rival de Loop steuert dagegen und bietet ein Intensiv-Serum:

















Das Serum entnimmt man mit einer Pipette (hygienisch, aber für Grobmotoriker etwas kompliziert) und trägt es auf die gereinigte Haut auf, quasi als Vorbereitung für das, was dann noch kommt - also die tages- oder Nachtpflege.
Die Textur ist sehr leicht und das serum zieht sehr schnell ein. Es macht die Haut ganz geschmeidig und man kann die Tages- bzw. Nachtcreme viel leichter auf ihr verteilen. Zudem ist die Haut viel länger weich, wenn man das Serum verwendet hat. Die Nährstoffe werden dadurch länger gespeichert. Für mic ein absolutes Must-Have!
Kostenpunkt: 3,99 Euro für 30 ml (im Angebot nur 1,99 Euro).

Im Sortiment gibt es dann natürlich noch eine Tages- und eine Nachtcreme:

































Beide sehr reichhaltig und man glänzt nach der Anwendung, als hätte man seinen Kopf in Öl getaucht. Das Glänzen verschwindet aber verhältnismäßig schnell wieder, so dass man sich durchaus unter Leute trauen kann. Die Konsistenz ist eher fest, wie Babycreme - sobald die Creme aber Kontakt mit der warmen Haut bekommt, wird sie "flüssiger" und lässt sich gut auftragen.
Lässt Trockenheitsfältchen verschwinden und die Haut spannt nicht mehr. Die Nachtcreme ist logischerweise etwas reichhaltiger, aber über Nacht nimmt die Haut ja auch mehr auf und kann sich besser erholen.
Kostenpunkt: 2,49 bzw. 2,99 für 50 ml (im Angebot nur jeweils 1,99 Euro).

Und wer dann noch nicht genug hat, kann sich zusätzlich noch die Augenkonzentrat-Kapseln gönnen:

















Diese sind für den zarten und empfindlichen Bereich unter den Augen gedacht. Eine Kapsel soll für eine Anwendung reichen, man kommt damit aber auch für zwei Anwendungen hin, finde ich. Die Kapseln werden einfach oben aufgedreht und dann kann man das klare, ölige Konzentrat entnehmen und vorsichtig in die Haut einklopfen.
Das Konzentrat braucht etwas, bis es einzieht, also sollte man es nicht auftragen, wenn man danach sofort los will - das glänzt dann ziemlich und nervt. Aber ansonsten ist auch dieses Produkt sehr nützlich und angenehm. Die Haut wird babyweich und kleine Fältchen verschwinden.
Kostenpunkt: 1,49 für 7 Kapseln à 2,2 ml (im Angebot 99 Cent).

Wer also wie ich sehr fettarme Haut hat und im Winter regelmäßig durchdreht, weil Heizungsluft und klirrende Kälte die Haut zu einem spannenden, juckenden und trockigen Etwas machen - hier habt Ihr die Lösung!

Sonntag, 6. März 2011

Kirschguglhupf mit Kokos und weißer Schokoladenglasur.

















Nachdem ich noch weiße Schokolade und Kokosflocken übrig und außerdem ziemliche Lust auf Kirschen hatte, machte ich auf die Suche nach einem Rezept und wurde hier fündig.
Ich habe lediglich die Glasur abgeändert, damit die weiße Schokolade auch tatsächlich wegkommt. Dafür habe ich einfach ein Stückchen Butter mit 2 EL Sahne erwärmt und die 1,5 Tafeln Schokolade darin aufgelöst. :)

Schmeckt irgendwie nach Frühling. *wartend nach draußen guck*