Freitag, 21. Dezember 2012

Dienstag, 18. Dezember 2012

Spicy India.

















Ich esse wirklich gerne scharf und bin da auch relativ unempfindlich. Scharfe Süßigkeiten und Getränke sind wiederum nicht unbedingt meins (die Chili-Heringe von Katjes mal ausgenommen. Oder Türkisch Pfeffer. Oder.), aber ich komm halt einfach nicht an diesem "NEU!!!"-Label vorbei.

War dieses Mal vielleicht auch ganz gut so. Ich stehe generell auf den Chai Latte von Krüger und die neue Sorte namens "Spicy India" mit Chili habe ich durch Zufall bei Real entdeckt. Musste natürlich mit, war ja nun einmal neu, und jetzt habe ich das Zeugs auch endlich testen können: Gar nicht mal so schlecht. Ist vielleicht nichts für jeden Tag, aber die Schärfe ist im Prinzip ganz nett. Hat ein bisschen was von scharfen Zimtkaugummis oder -bonbons. Es ist im Grunde der ganz normale Chai Latte, nur in scharf. Und zwar nicht so scharf, dass man Feuer spuckt, keine Sorge. Es prickelt nur ein bisschen auf der Zunge. ;) Man sollte allerdings vielleicht nicht ganz so empfindlich sein, was Schärfe angeht, ich weiß gerade nicht, ob ich objektiv genug bin.

Fazit: Kann man durchaus trinken, wenn auch nicht ständig. Eine leckere neue Sorte!

Samstag, 15. Dezember 2012

Zimtplätzchen.

















Zimt ist für mich eines DER Gewürze. Und nicht nur zu Weihnachten. Zimt geht immer. Ich liebe Zimt.

Genug dazu.

Die kleinen runden Zimtplätzchen da oben sind aus Mürbeteig und ganz einfach zu machen:
  • 100 g kalte Butter
  • 150 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Zucker
  • 1 TL gemahlener Zimt
Alle Zutaten bis auf die letzten beiden zu einem glatten Teig verkneten und diesen dann für mindestens eine halbe Stunde kaltstellen.
Den Teig in 4 gleichgroßen Teilen teilen und aus jedem Teil eine Rolle formen. Von dieser Rolle dann gleichgroße Scheiben abschneiden. Jede Scheibe zu einer Kugel formen.
30 g Zucker und 1 TL gemahlenen Zimt mischen und in einen tiefen Teller füllen. Die Kugeln darin wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Bei 180° C etwa 10 - 15 Minuten backen.

Dienstag, 27. November 2012

Agilus Schoko-Salmiak-Dragees.

















Oh. Mein. Gott. Diese kleinen Dinger sind so unfassbar lecker, dass man (ich zumindest) gar nicht mehr aufhören kann, zu essen.
Wer diese Lakritz-Lollies mit Schokoüberzug mag, wird die Dragees lieben. Die Füllung ist zwar weicher, aber die Kombi ist einfach perfekt aufeinander abgestimmt. Nicht zu viel Schoki, nicht zu wenig, nicht zu süßer Lakritzgeschmack und nicht zu salziger.
Gekauft habe ich dieses Suchtmittel bei Edeka. Da Agilus eine Flensburger Marke ist, kann es sein, dass man sie nur hier oben im Norden bekommt. Ich verweise dann einfach direkt noch einmal zu World of Sweets, die haben die Dragees im Sortiment.


Montag, 26. November 2012

Macarons de Pauline: Vanille.

















Ich hab ja durchaus schon selbst Macarons gebacken, aber so ganz unkompliziert ist das ja nun nicht und als ich diese Macarons bei World of Sweets sah, dachte ich "Was solls?". 3,99 Euro ist nahezu unverschämt für die paar Macarons, die in der Tüte sind (ich glaube, es waren 8?), und auch geschmacklich war ich eher enttäuscht.

















Dass die Macarons einzeln verpackt sind, finde ich ganz niedlich und vor allem praktisch. Wenn es schmecken würde, wäre das eine tolle Idee für den selbstbefüllbaren Adventskalender.

Schmeckt aber echt lahm: Von Vanille merk ich nichts, die Füllung schmeckt eigentlich nur nach Marzipan und die Schälchen sind einfach nur süß. Also - man kann die Dinger essen, aber für 4 Euro hätte ich echt mehr erwartet (durchaus auch mengenmäßig mehr).

Es gibt ja noch andere Sorten von der Marke. Vielleicht sind die gelungener. Bevor mir aber nicht ausdrücklich eine empfehlen wird, kaufe ich keine mehr. Kann einer etwas empfehlen?

Sonntag, 25. November 2012

Hela Gewürzketchup - in merkwürdigen Sorten.

















Ja, also ganz ehrlich? Ich weiß immernoch nicht, was ich eigentlich zu den drei Tuben da oben sagen soll. Gekauft habe ich sie bei Citti und das ist auch schon eine Weile her. Mein Freund steht total drauf und ich bin komplett indifferent.

Glaubt nicht, dass man die Aromen nicht durchschmeckt, das war nämlich das, was ich dachte. Orange, Zitrone und Cola schmeckt man wirklich überaus deutlich raus und das ist schon reichlich gewöhnungsbedürftig. Ich kann aber auch nicht sagen, dass die Zusammenstellung nicht schmeckt (ok, Cola ist schon irgendwie extrem sick), aber ich persönlich kann nicht viel davon essen. Zitrone schmeckt mir am besten, Orange ist ganz ok, Cola ist mir ein bisschen zu schräg.

In den Tuben steckt ja nun auch Hela-Ketchup, der ist generell halt etwas süßer und nicht so tomatig, deswegen funktioniert der Spaß glaube ich auch nur.

Also, wenn Ihr die Tuben noch finden solltet, zumindest Zitrone würde ich schon empfehlen. Den Rest nur, wenn man seine Geschmacksnerven mal ein wenig ausreizen möchte, denn ungewöhnlich schmeckt der Ketchup in jedem Fall.

Samstag, 24. November 2012

Müllermilch Lebkuchen.

Zunächst einmal: Sorry! Ich habe eine gefühlte Ewigkeit nichts gepostet. Das lag, natürlich, daran, dass ich schrecklich viel zu tun hatte. Ich gelobe Besserung und werde jetzt erst einmal die gesammelten Werke der letzten Woche zeigen. Zum Beispiel die limitierte Müllermilch da oben.

Die schmeckt nämlich ausnahmsweise mal wirklich, wirklich gut. Ich mag Müllermilch sowieso ganz gerne, aber halt eher die ganz klassischen Sorten. Die limitierten Sperenzchen finde ich oft eher so mittelmäßig (kaufe sie aber natürlich trotzdem ungefähr immer). "Lebkuchen" schmeckt tatsächlich so, wie man es erwartet, richtig schön würzig und weihnachtlich. Und ich finde die Verpackung so toll! Ich glaube, ich kaufe nachher direkt noch eine Flasche und teste mal, ob sie auch heiß schmeckt, das könnte ich mir nämlich richtig gut vorstellen.

Bis morgen! Ich poste morgen wieder was, versprochen! :D

Samstag, 27. Oktober 2012

In eigener Sache: Serendipity-Magazin.


Eine meiner liebsten Freundinnen hat sich vor einiger Zeit mit einem eigenen Online-Musik-Magazin einen Art Traum erfüllt und das Ergebnis ist wirklich ganz zauberhaft. Unter serendipity-magazin.de könnt Ihr, wenn Ihr mögt, mal ein wenig hineinschauen. Im Gegensatz zu anderen Online-Mags merkt man Serendipty meiner Meinung nach einfach die Liebe an, die Silvia, Caro und Ihr Team in ihre Arbeit stecken.

Es geht bei Serendipity aber auch nicht immer nur um Musik. In der aktuellen Ausgabe findet Ihr einen Artikel von mir zum Thema "Kopenhagen" und wer meinen Blog kennt, weiß auch, wie viel Liebe ich wiederum für Kopenhagen empfinde. :D
















Die Ausgabe findet Ihr hier und ich würde mich wirklich freuen, wenn der ein oder andere von Euch einen Blick hineinwirft. :)

Sonntag, 21. Oktober 2012

Schneemann-Kekse!

















Das Rezept für diese zauberhaften Schneemann-Kekse findet Ihr in der aktuellen "Woche der Frau - Backen in der Adventszeit" und ich war so hin und weg von der Idee, dass ich sie sofort nachbasteln musste. Ich habe das Rezept nur leicht abgewandelt, hauptsächlich bei der Deko.

Für 12 Schneemänner braucht Ihr:
  • 5 Eier, getrennt
  • 250 g Mehl
  • 125 g Margarine
  • 125 g Zucker
  • etwas Vanille
  • etwas Zitronenschale
  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 EL Amaretto
  • etwas Kakao (zum Backen)
  • etwa 200 g Puderzucker
  • 1 Packung Marzipan-Karotten
  • etwas Kuvertüre
Beim Eier trennen 2 Eiweiß beiseite stellen, die benötigt Ihr für den Zuckerguss. Die restlichen 3 Eiweiß könnt Ihr dann anderweitig verbacken, z. B. für Makronen o. Ä.
Die 5 Eigelbe zusammen mit dem Mehl, der Margarine, dem Zucker, der Vanille und der Zitronenschale zu einen glatten Teig verarbeiten. Diesen dann auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem Glas 12 Kreise ausstechen. Bei vorgeheizten 200° C etwa 10 Minuten backen und auskühlen lassen.

Das Eiweiß steif schlagen, den Puderzucker einrieseln lassen und mit dem entstandenen Guss die Plätzchen bestreichen. Die Marzipan-Karotten in der Mitte als Nase platzieren.
Marzipan mit Amaretto und Kakao verkneten. Wieviel Kakao man braucht, kann ich nicht genau sagen. Die Masse soll halt schön dunkel werden. Dann 12 Kugeln daraus formen und halbieren. Jeweils links und rechts eine Halbkugel als Ohrenwärmer platzieren und nun den Guss trocknen lassen. Dann die Kuvertüre schmelzen und entweder in einen Gefrierbeutel füllen, von dem Ihr eine winzige Ecke abschneidet, oder noch besser: eine spezielle Deko-Tube verwenden. Gibt es z. B. immer mal wieder bei Tchibo. Dann den Bügel der Ohrenwärmer aufmalen, außerdem die Augen und den Mund. Trocknen lassen und fertig. :)

Ich hatte noch etwas Teig und auch Zuckerguss übrig und habe dann noch ein paar Tannenbäume gemacht:

















Den Zuckerguss habe ich dafür einfach grün eingefärbt und weiße Zuckerkugen als Baumschmuck verwendet. :)

Sonntag, 14. Oktober 2012

Die Plätzchenbacksaison 2012 ist offiziell eröffnet.

Oder ist es noch zu früh? Es gab kürzlich Frost. Ich finde, wenn es Frost gibt, kann man auch Plätzchen backen.

Neben den Engelsaugen vom letzten Jahr habe ich noch zwei neue Rezepte für Euch ausprobiert. Erst einmal ganz wunderbare Erdnuss-Honig-Herzen mit Schokolade:

















  • 125 g Butter
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 150 g flüssiger Honig
  • 150 g Erdnussbutter (crunchy)
  • etwa 350 g Mehl (plus etwas mehr für die Arbeitsfläche)
  • 1 Msp. Backpulver
  • 100 g Vollmilchkuvertüre
Die Butter sollte sehr weich sein; evtl. ein paar Sekunden in der Mikrowelle anschmelzen, dann mit dem Zucker schaumig rühren. Den Honig, das Ei und die Erdnussbutter hinzufügen und glatt rühren. Mehl nach und nach hinzufügen (bei der ersten Ladung das Backpulver unter das Mehl mischen), bis ein Teig entsteht, der nicht mehr allzu klebrig ist und sich ausrollen lässt. Das tut Ihr dann auch, einige Millimeter dick, und stecht Herzen (oder was auch immer Ihr möchtet) aus, die Ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legt.
Bei vorgeheizten 180° C etwa 10 - 15 Minuten backen, auskühlen lassen. Die Kuvertüre schmelzen, in einen Gefrierbeutel füllen, von diesem eine winzige Ecke abschneiden und dann lustig die Plätzchen und den Rest der Küche verzieren.
Könnte ein neuer Favorit werden. Im Prinzip sind das Snickers in Plätzchenform. Ich steh total drauf.

Meine zweite Kreation des Tages sind Marzipan-Kokosmakronen:

















  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • etwas Zitronenschale
  • 3 Eiweiß
  • 150 g Puderzucker
  • 100 g Kokosraspel
Das Marzipan grob reiben und das Eiweiß steif schlagen. Puderzucker nach und nach in das Eiweiß einrieseln lassen, dann das Marzipan hinzufügen und gut unterheben. Zum Schluss die Zitronenschale und die Kokosraspel unterrühren. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen und etwa walnussgroß auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen.
Bei 160° C im vorgeheizten Ofen etwa eine Viertelstunde, vielleicht etwas länger (die Makronen sollten gerade anfangen, zu bräunen) backen und dann gut auskühlen lassen.
Auch hier bin ich ziemlich begeistert, weil die Makronen so schön weich sind und durch die Zitronenschale eine angenehm fruchtige Note bekommen. Die mache ich bestimmt bald mal wieder. :)

Sonntag, 7. Oktober 2012

I heart Copenhagen: Der wirre Rest.






















Der folgende Post hat kein Konzept. Ich würde nur gerne noch ein paar der Fotos unterbringen, die ich so gemacht habe. Da oben zum Beispiel: Und ich dachte immer, Münster wäre die Stadt der Fahrräder. Kopenhagen kann da definitiv mithalten.











































Achterbahn im Tivoli, und Achtung: Öko-Pommes im Tivoli. Voll geil, ernsthaft.






















Und wo wir gerade dabei sind: Fish & Chips im Tivoli. Auch mit Öko-Pommes, auch super lecker:






















Einer der Tivoli-Enten, die ich solange gefüttert habe, bis ich kein Kleingeld mehr hatte (also, ich habe die nicht mit Kleingeld gefüttert, aber es gibt da Futterautomaten und in die kommt Kleingeld...):






















Neue Hausschuhe von Accessorize und ich liebe sie so, so sehr:






















Jesus bei der Arbeit auf der Strøget:






















Badewürfel von Sephora (ja, ich bin von mir selbst enttäuscht. Ich bin in einer Stadt, in der es Sephora im Überfluss gibt, und ich kaufe drei Badewürfel zu je 10 Kronen. Epic Fail.):






















Bestes Türschild ever, gekauft im Tivoli:













Softeis mit Lakritzstreuseln, ebenfalls im Tivoli, aber das müsste es in Dänemark so ziemlich an jeder Ecke geben:






















Und zu guter Letzt das Hotel Nimb, das im Prinzip mitten im Tivoli steht, SAUteuer ist und das mein Freund immer heimlich buchen will:






















Wir planen übrigens schon den nächsten Kopenhagen-Trip. Das wäre dann dreimal in einem Jahr, falls mir jemand noch immer nicht glaubt, WIE SEHR ich in diese Stadt verliebt bin. Vielleicht bleiben wir ja dieses Mal dann im Nimb. *hüstel*

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Apfel-Mohn-Kuchen.

















Vorweg: Ich glaube, diesen Kuchen bereitet man lieber schon am Vorabend zu. Besonders, wenn man so ungeduldig ist wie ich und ihn anschneidet, bevor er ganz ausgekühlt ist. Eine Innenansicht gibt es deswegen nicht (hm, vielleicht morgen oder so), das war ein ziemliches Schlachtfeld auf der Kuchenplatte.
Wenn man vernünftig ist und warten kann, sieht der Kuchen echt gut aus von innen: Unten Vanillepudding mit Mohn und darüber dann eine Schicht Vanillepudding pur. Macht voll was her. Bei mir halt eher nicht so gerade. Naja. Schmeckt trotzdem.

  • 800 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillepudding (zum Kochen)
  • 100 g kalte Butter
  • 225 g Mehl
  • 3 Eier
  • etwas Zimt
  • etwas Vanille
  • 2 - 3 Äpfel
  • Saft von einer Zitrone
  • 75 g backfertige Mohnfüllung
  • 3 EL Aprikosenkonfitüre

650 ml Milch aufkochen. 150 ml Milch mit 75 g Zucker und dem Vanillepuddingpulver glattrühren. Die kochende Milch vom Herd nehmen und das angerührte Puddingzeugs vorsichtig hineingießen, dabei ständig rühren. Den Topf nochmal auf die Herdplatte setzen, aufkochen lassen und unter ständigem Rühren eine Minute köcheln lassen. Den Pudding in eine Schüssel füllen und diese mit Frischhaltefolie abdecken (so vermeidet Ihr Hautbildung). Beiseite stellen.

Butter, 75 g Zucker, Mehl, Zimt, Vanille und 1 Ei zu einem glatten Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen und dann den Teig darauf glattrollen. Am Rand etwa 2 cm hochziehen.
Die eine Hälfte des Puddings mit einem Ei und der Mohnfüllung vermischen, auf dem Teig verteilen und weitere 30 Minuten kaltstellen.
Dann die zweite Hälfte des Puddings mit dem dritten Ei vermischen und auf dem Mohnpudding verstreichen. Die Äpfel in schmale Spalten schneiden und zwischendurch mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Die Apfelspalten dann fächerförmig auf dem Pudding verteilen.
Bei 200° C (vorgeheizt) etwa 35 - 40 Minuten backen.

10 Minuten, nachdem Ihr den Kuchen aus dem Ofen geholt habt, die Aprikosenmarmelade erhitzen (Mikrowelle reicht da völlig aus, sie soll nur etwas flüssig werden) und durch ein Sieb streichen. Mit einem Backpinsel die Apfelspalten mit der flüssigen Marmelade bestreichen.

Gut auskühlen lassen!

Montag, 1. Oktober 2012

Selbstgemachte Dominosteine.

















Das Rezept dafür habe ich in einer alten Backzeitschrift entdeckt und leicht abgewandelt. Eigentlich ist es auch gar nicht besonders schwer, nur das "In-Schokolade-Tauchen" nervt total, so langsam sollte ich mir das mal merken. Egal, das Ergebnis schmeckt und das ist ja auch das wichtigste.

Für ca. 40 Stück:
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas Vanillepulver
  • 3 Eier
  • 100 g Zartbitterschokolade/alternativ dieselbe Menge Kakaopulver (zum Backen)
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 30 g Mehl
  • 50 g blütenzarte Haferflocken
  • ca. 200 g Himbeergelee
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • ca. 400 g Zartbitterkuvertüre (vielleicht lieber etwas mehr, das hängt davon ab, wie gut Ihr im Überziehen seid. Ich brauchte mehr.)
Die Butter mit dem Zucker, der Vanille und den Eiern schaumig schlagen. Die Schokolade solange reiben, bis Ihr Euch mal wieder den Finger abraspelt, dann umsteigen auf Kakaopulver. Wer also ein vernünftiges Mahlgerät hat, raspelt die Schokolade schön fein, wer wie ich zu blöd ist, eine Reibe zu benutzen, ohne sich selbst zu raspeln, sollte vielleicht lieber direkt das Kakaopulver nehmen. Das tut nämlich echt weh.
Schokolade/Kakao zusammen mit den gemahlenen Haselnüssen zum Teig geben und gut unterrühren, dann Mehl und Haferflocken unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei vorgeheizten 175° C etwa 30 Minuten backen.

Die fertige Teigplatte noch warm mit dem Himbeergelee bestreichen, dann in zwei gleich große Teile schneiden. Das Marzipan in der Größe von einer Teigplatte ausrollen und auf die mit Gelee bestrichene Seite legen, die andere Platte dann so aufsetzen, dass ebenfalls das Gelee auf dem Marzipan liegt.
Dann würde ich ein paar Minuten warten (also, das habe ich nicht getan, deswegen weiß ich, dass es falsch war), weil der Teig dann etwas weicher wird und sich leichter schneiden lässt.
Die ungeraden Ränder vorsichtig wegschneiden und den Rest dann in halbwegs gleichgroße Würfel schneiden. Die Kuvertüre schmelzen und die Würfel damit überziehen (Ein Satz, weißte, dabei ist das die meiste Arbeit...).

Fertig. :)

Sonntag, 30. September 2012

Quiche Hawaii.

















Meine Damen und Herren, wir unterbrechen die "I heart Copenhagen"-Reihe für einige Posts, weil es hier ja auch mal um etwas zu essen gehen soll. Und ich hätte da so einiges.

Gestern gab es bei uns Quiche Hawaii. Das Rezept habe ich mal in einer Zeitschrift gefunden und leicht abgewandelt, nämlich so:

Teig:
  • 150 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • etwas Salz

Füllung:
  • 4 Scheiben Kochschinken
  • 1 kleine Dose Ananasstückchen (Abtropfgewicht: 260 g)
  • 200 g Frischkäse
  • 125 g Crème Fraîche (ich habe welche mit Kräutern genommen, aber normale geht natürlich auch)
  • 3 Eier
  • ca. 100 g geriebener Käse (Edamer)
  • Salz, Pfeffer, Curry

Die Zutaten für den Teig mit den Händen verkneten, eine Tarte-/Quiche-Form damit auskleiden (am Rand hochziehen) und sie dann in den Kühlschrank stellen.

Den Schinken in kleine Stückchen schneiden, ebenfalls die Ananas, wenn Euch die Stücke noch zu groß sind oder ihr vielleicht sogar frische Ananas verwendet.
Den Frischkäse mit den Eiern, der Crème Fraîche, Salz, Pfeffer und etwas Curry verrühren. Schinken, Ananas und den gerieben Käse unterheben und das Ganze in die Tarteform gießen.
Die Quiche bei vorgeheizten 200° C etwa 35 - 40 Minuten backen. Wenn sie oben langsam bräunt, ist sie perfekt. :)


Dienstag, 25. September 2012

I heart Copenhagen: Straedet.























Am letzten Tag in Kopenhagen mussten wir noch etwas Zeit totschlagen und entdeckten so die Straedet, eine Einkaufs- und Gastronomiemeile, die parallel zur Strøget verläuft.
Da verbringt man Stunden, Tage, Ewigkeiten auf der Haupteinkaufsstraße und merkt gar nicht, was direkt daneben passiert. Die Straedet ist wirklich hübsch und hat eine ganz eigene Atmosphäre. Man findet hier hauptsächlich kleine Geschäfte mit Schmuck oder anderen handwerklich hergestellten Dingen, aber auch kleine Cafés und Restaurants.
























Im Gegensatz zum überfüllten Strøget-Flair hat man hier eine recht entspannte Bummelstimmung. Es sind generell nicht soooo viele Menschen unterwegs und wenn, sind sie ganz gechillt, weil sie eben gerade etwas essen oder trinken. Noch dazu sind Gebäude alle so wunderhübsch - ich mochte die Straedet wirklich sehr, sehr gerne. Nächstes Mal schaue ich mich dort noch genauer um, diesmal waren wir ja schon kurz vor der Abreise. :)


Montag, 24. September 2012

I heart Copenhagen: Mad Hatter Bubble Tea Emporium.























Bubble Tea ist ja nun wirklich kein Geheimtipp mehr. Mittlerweile gibt es sogar bei mir auf dem Dorf einen Bubble Tea-Shop und ich bin sowieso eigentlich kein allzu großer Anhänger von dem Zeugs. Ab und zu ist es aber mal ganz lecker und kurz bevor wir nach Kopenhagen fuhren, entdeckte ich, dass es nun auch dort einen Bubble Tea-Shop gibt (das war letztes Mal noch nicht der Fall).

Der Mad Hatter hebt sich enorm von den anderen Läden ab, denn: Er hat ein Konzept. Und zwar "Alice im Wunderland" (wie der Name ja schon vermuten lässt), allerdings nicht auf kunterbunt-kindliche Art und Weise, sondern eher schwarz-weiß-clean.
Ich kenne bisher nur Bubble Tea-Shops, die eher unstylish sind und mit leichter Tendenz ins Ramschige gehen, aber der Mad Hatter ist total schick und cool. Da wollte ich also hin. Unbedingt.
Der Laden liegt allerdings nicht direkt auf der Einkaufsmeile; man muss ein paar Stationen mit dem Bus fahren, wenn man ein Hotel in Bahnhofsnähe hat. Es lohnt sich aber, es ist dort auch ganz hübsch. :)

Ich hatte einen Honeydew Jasmin-Tee mit Tapiokaperlen (die schmecken wie Weingummi - mit nem gaaaaanz leichten hauch Lakritz, wenn ich mich nicht völlig irre), der Liebste irgendwas mit Passionsfrucht und Jellys (Mango oder so?). Beide waren enorm lecker: Der eigentliche Teegeschmack kam gut heraus und mein Bubble Tea war auch nicht ganz sooooo süß. Der vom Liebsten schon eher, aber das lag sicher auch an den Jellys. Ich fand den Geschmack jedenfalls doch besser als das, was ich hier bisher probiert habe.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der super sympathische Inhaber des Ladens (oder halt einer von ihnen), der uns sehr freundlich begrüßt und alles genau erklärt hat. Die Atmosphäre im Laden ist wirklich angenehm. Und: Es gibt Stempelkarten, damit man irgendwann einen Tee umsonst bekommt. Yay!
























Freitag, 21. September 2012

I heart Copenhagen: Agnes Cupcakes.























Das letzte Mal, als ich in Kopenhagen war, habe ich auch einen Cupcake gegessen, allerdings aus einer ganz normalen Bäckerei, und der war zwar ganz gut, aber viel zu süß und die Creme war total fest.
Im Magasin du Nord stolperte ich über eine Filiale von Agnes Cupcakes und die hatten so verlockende Sorten im Angebot (unter anderem den Lakritz-Cupcake oben), dass ich nicht widerstehen konnte.























Alleine den Counter fand ich schon klasse. Es wirkt alles sehr hell und freundlich und die Vielfalt an Cupcakes ist enorm. Ich ließ mir meinen Einkauf "to go" mitgeben, damit ich eine der süßen Tüten abstauben konnte. :D























Der Cupcake wurde in einer stabilen Box verpackt.























Und das Wichtigste: Geschmacklich war der Lakritz-Cupcake wirklich ausgezeichnet. Der Cake selbst war super saftig und nicht zu süß; die Creme war wirklich eine Creme und nicht so fest, außerdem zwar süß, aber nicht so "Hilfe, mein Mund ist zugeklebt"-süß. Der Lakritz-Geschmack ist nicht zu dominant, gibt dem Ganzen aber eine leckere und sehr spezielle Note.

Dazu habe ich mir eine Lakritz Latte gegönnt.























Ich bin echt ein großer Lakritz-Fan, aber das war so gar nicht mein Fall. Leider.























Besonders süß war der Kaffee nicht - das hatte ich eigentlich erwartet - aber der Lakritz-Geschmack macht alles irgendwie bitter. Das passte einfach gar nicht für mich.

Trotzdem: Agnes Cupcakes kann ich definitiv empfehlen. Und da das Magasin du Nord direkt auf der Strøget ist, kommt man eh dran vorbei und sollte sich unbedingt einen Cupcake gönnen. Es gibt dort auch Mini-Cupcakes für alle, die sich nicht entscheiden können oder nicht viel Appetit haben. :)

Dienstag, 18. September 2012

I heart Copenhagen: Louisiana MoMA.























Gut, wenn es regnet, muss man eben zusehen, was man macht. Wir entschieden uns für Kultur. Mit der Copenhagen Card sind viele Museen umsonst und das Louisiana Museum of Modern Art stand ganz oben auf unserer "Es regnet, wir sind jetzt erwachsen und gucken uns Kunst an"-Liste. In erster Linie, weil es eines der größten Museen ist und alle nur Gutes davon erzählen.























Dazu muss ich sagen, dass ich gar kein großer Fan moderner Kunst bin. Ich mag lieber den alten Kram. Andy Warhol finde ich aber cool und das da oben ist ein Selbstportrait von ihm. Das Louisiana zeigt momentan eine Reihe Selbstportraits, die teilweise sehr seltsam aussehen, aber dieses hier mochte ich.























Auch ein Warhol. Sorry, mir gefiel einfach zu wenig, deswegen habe ich kaum Werke fotografiert. Im Louisiana hängen vor allem nicht nur Bilder und es stehen nicht nur Skulpturen herum, man kann sich auch Filmchen anschauen. Zum Beispiel eins, in dem eine junge Frau ein Fahrrad zerlegt. Sehr "Clockwork Orange". Ich weiß ehrlich nicht, was ich dazu sagen soll. :D























"Five Car Stud" von Edward Kienholz ist eine Installation mit einem sehr deutlichen Anti-Rassismus-Statement. Man durfte leider nicht fotografieren, aber Google dürfte Euch weiterhelfen. Dieses Werk war eines der wenigen, das mir gefallen hat. Man konnte am Schauplatz des Vergehens umherlaufen, in die Autos gucken und sich direkt neben die Männer stellen, die den Schwarzen auseinandernehmen. Das Ganze untermalt von lauschiger Südstaatenmusik. "Disturbing" fand ich die Installation nicht, aber schon ein wenig bedrückend. Die Atmosphäre ist unheimlich und angespannt, die Details der Arbeit umwerfend.























Teilweise sind die Arbeiten sehr architektonisch gewesen, was mich ungefähr null interessiert. Der Park, der zum Louisiana gehört, war wiederum sehr hübsch.























Mein persönliches Highlight war jedoch der Museums-Shop, in welchem ich diese Sammlung von Sprüchen gefunden habe, die man im Museum wohl öfter mal hört:


Das Louisiana ist schon ganz nett, aber man muss moderne Kunst halt auch mögen. Meins war es größtenteils nicht, aber was gehe ich auch in ein "Museum of Modern Art", wenn ich Modern Art meistens blöde finde? :D