Mittwoch, 29. Februar 2012

Die fetten Jahre sind vorbei.


Das ging jetzt aber doch sehr plötzlich mit der Zulassung von Stevia als Lebensmittelzusatzstoff. Plötzlich stehen schon die ganzen Stevia-gesüßten Produkte im Regal und man ist ganz irritiert.
Die fritz-kola enthält zwar trotzdem Zucker, aber dank Stevia etwa 50 % weniger als die "normale" Variante. Das lässt ihr noch durchschnittlich 20 kcal auf 100 ml, was zu verschmerzen ist.
Die Stevia-Variante schmeckt auch nicht so klebrig-süß, sondern etwas herber, hat aber einen leicht bitteren Nachgeschmack, an den man sich erst gewöhnen muss. Trotzdem mochte ich sie echt gerne und werde sie bestimmt mal wieder kaufen. Ich mag aber den typischen fritz-Geschmack auch einfach total.
Vegan ist das gute Zeugs auch noch, übrigens. Probieren sollte also unbedingt mal drin sein. Weitere Infos könnt Ihr hier finden.

Montag, 13. Februar 2012

Apfelmus-Tiramisu mit Vanille-Zimt-Sahne und Eierlikör.

















Mal kurz etwas zum Thema "Tiramisu machen ist ja immer so aufwendig": Diese Variante dauert ungefähr 10 Minuten und schmeckt trotzdem fabelhaft. Und: Es ist mal etwas ganz anderes.

Ihr braucht:
  • 200 g Löffelbiskuits
  • 1 großes Glas Apfelmus
  • 1 Becher Sahne/Cremefine
  • ca. 200 ml Eierlikör - pi mal Daumen
  • Zimt, Vanille, Zucker nach Geschmack
Die Sahne steif schlagen, mit Zucker süßen und etwas Vanillepulver und Zimt unterrühren.
Eierlikör in einen tiefen Teller füllen. Die Hälfte der Biskuits von beiden Seiten in den Eierlikör tunken und eine Auflauf- oder Brownieform damit auslegen. Großzügig mit Apfelmus bestreichen, dann mit Sahne. Den Vorgang nochmals wiederholen, also die zweite Hälfte Biskuits in den Likör tunken, aufschichten, wieder mit Apfelmus und dann mit Sahne bestreichen.
Abdecken und ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, kurz vor Verzehr mit Zimtzucker bestreuen.

Statt Eierlikör kann man auch einfach Apfelsaft nehmen. So oder so ein echt fix gemachtes Dessert, das irgendwie beeindruckend klingt und auch so schmeckt. :)

Sonntag, 12. Februar 2012

Soljanka!

















Soljanka wird ja auch gerne als "Resteessen" bezeichnet, was etwas rabiat klingt, aber im Grunde ja nur heißt "Hier kann man soviel wie man will von allem was man will reinwerfen, was grad in der Küche herumliegt und weg muss". Trotzdem gibt es natürlich Rezepte. Ich habe mich grob an dieses hier gehalten, allerdings war ich bei den Mengen sehr liberal. Außerdem habe ich noch ein Glas Letscho und eine Menge Ajvar in den Topf geschmissen, aber letztlich kann man bei Soljanka nicht viel verkehrt machen. Einfach alles rein, was schmeckt. :)
(Mein Freund und ich werden von der Menge übrigens locker 3 Tage lang essen können. Weniger machen lohnt sich aber eigentlich nicht, weil die Soljanka schon eine Weile köcheln muss - also am besten etwas Platz im Gefrierschrank bereithalten.)

Samstag, 11. Februar 2012

Veganer Apfelkuchen mit Zimstreuseln.

















Heute mal wieder ein veganes Rezept. Mit diesem Apfelkuchen habe ich schon länger geliebäugelt und er schmeckt wirklich so gut, wie er aussieht - oder noch besser.
Ich habe mich an dieses Rezept gehalten, allerdings etwas mehr Zucker verwendet (sowohl im Teig als auch bei den Streuseln), für die Streusel etwas mehr Margarine genommen und deutlich mehr Apfelmus auf den Äpfeln verteilt. Und auf die Streusel habe ich noch etwas Zimtzucker gestreut. Das sind aber alles Geschmackssachen. ;)

Mittwoch, 8. Februar 2012

Snickers-Kuchen!

















Bei Anna entdeckt und direkt mal nachgebacken, weil ich eh alles im Haus hatte. Und weil ich immer auf diese Bilder gestarrt und gedacht habe: "Nom!!!"
Da ich meine 18er-Form nicht gefunden habe (WTF, ich hab definitiv eine, wo ist die?!), musste ich auf eine 24er ausweichen und dementsprechend habe ich die Mengenangaben angepasst. Nicht wirklich umgerechnet, weil ich beispielsweise auch wirklich nur 150 g Joghurt im Kühlschrank hatte, aber letztlich ist das Ergebnis gelungen und es hat wohl gepasst.

















  • 200 g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 Pr. Salz
  • 100 g weiche Butter
  • 3 Eier
  • 225 g brauner Zucker
  • 100 ml Espresso, abgekühlt
  • 1/2 TL Vanille
  • 150 g Naturjoghurt
  • 3 Snickers, fein gehackt
Den Rest könnt Ihr dann bei Anna nachlesen. Auch die Backzeit beibt etwa gleich (Stäbchentest). Ich hab lediglich den fertig bestreuten Kuchen noch ein paar Minuten in den ausgeschalteten Ofen gestellt, damit die Snickers-Stückchen schneller schmelzen. Weil ich auch zu faul war, sie richtig klein zu hacken. Selber schuld.

















Der Kuchen ist echt dermaßen lecker, wahnsinnig saftig und aromatisch - den müsst Ihr unbedingt auch mal backen! ;D

Montag, 6. Februar 2012

Nestlé Galak Speculoos.


















Diese Leckerei habe ich letztes Jahr aus Strasbourg mitgebracht und kürzlich dann auch endlich mal vertilgt. So ganz überzeugt bin ich leider nicht von der Schokolade, denn der Spekulatiusgeschmack kommt nicht so richtig intensiv durch. Man schmeckt zwar schon einen Unterschied zu einfacher weißer Schokolade, aber meinetwegen hätte es ruhig noch mehr Spekulatius sein dürfen. Die Krümel in der Schokolade sind auch nur ganz klein, vielleicht liegt es daran.
Aber ganz lecker war die Tafel trotzdem - nur nichts zum Nachkaufen. (Haha, gibt es hier ja eh nicht... Sollte vielleicht froh sein dann.)

Sonntag, 5. Februar 2012

Hirtenpfanne!

















Vor vielen Jahren gab es von Maggi eine Fix-Mischung namens "Hirtenpfanne Mykonos". Die haben mein Freund und ich geliebt und es war ein wenig Tradition, samstags  zu DSDS Mykonos zu futtern - bis sie dann a) aus dem Sortiment genommen wurde und wir b) sowieso keinen Fix-Kram mehr essen wollten. Schon damals habe ich versprochen, dass ich das gute Zeugs mal versuchen werde nachzubauen und gestern war es dann soweit. Das Ergebnis kommt nah an das Original heran, soweit wir uns jedenfalls erinnern. Ist sicher 4 Jahre her, seit wir es zum letzten mal in der Pfanne hatten. Egal, auf jeden Fall schmeckt meine Variante ziemlich super und deswegen bekommt Ihr jetzt auch das Rezept:
  • 200 -250 g Schweinegeschnetzeltes (oder Gyros, wir hatten in Öl, Zwiebeln und Knobi eingelegtes Gyros)
  • 1 Salatgurke
  • 1 Schale Cherrytomaten
  • 1 Flasche Cremefine (oder auch Sahne natürlich)
  • 200 g Feta
  • Gyrosgewürzmischung ohne Geschmacksverstärker (nicht ganz leicht zu finden, aber es gibt sie)
  • Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer
  • etwas Brühe
  • 1 Beutel Reis
  • Je nachdem, ob Ihr mariniertes Gyros nehmt oder pures Geschnetzeltes: 1 Zwiebel und etwas Knoblauch
Das Fleisch in Olivenöl anbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Gurke würfeln (und wer noch die Zwiebel hat: dito) und in dem Fett ebenfalls anbraten, mit etwa 1 Tasse Brühe ablöschen, Cremefine dazugeben und aufkochen lassen. Nach Belieben würzen. Fleisch und halbierte Cherrytomaten dazugeben und die Sauce weiter köcheln lassen. In der Zwischenzeit den Reis kochen und den Feta dann erst kurz vor dem Servieren würfeln und zur Sauce geben, so dass er nur leicht anschmilzt. Fertig! :)