Sonntag, 30. September 2012

Quiche Hawaii.

















Meine Damen und Herren, wir unterbrechen die "I heart Copenhagen"-Reihe für einige Posts, weil es hier ja auch mal um etwas zu essen gehen soll. Und ich hätte da so einiges.

Gestern gab es bei uns Quiche Hawaii. Das Rezept habe ich mal in einer Zeitschrift gefunden und leicht abgewandelt, nämlich so:

Teig:
  • 150 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • etwas Salz

Füllung:
  • 4 Scheiben Kochschinken
  • 1 kleine Dose Ananasstückchen (Abtropfgewicht: 260 g)
  • 200 g Frischkäse
  • 125 g Crème Fraîche (ich habe welche mit Kräutern genommen, aber normale geht natürlich auch)
  • 3 Eier
  • ca. 100 g geriebener Käse (Edamer)
  • Salz, Pfeffer, Curry

Die Zutaten für den Teig mit den Händen verkneten, eine Tarte-/Quiche-Form damit auskleiden (am Rand hochziehen) und sie dann in den Kühlschrank stellen.

Den Schinken in kleine Stückchen schneiden, ebenfalls die Ananas, wenn Euch die Stücke noch zu groß sind oder ihr vielleicht sogar frische Ananas verwendet.
Den Frischkäse mit den Eiern, der Crème Fraîche, Salz, Pfeffer und etwas Curry verrühren. Schinken, Ananas und den gerieben Käse unterheben und das Ganze in die Tarteform gießen.
Die Quiche bei vorgeheizten 200° C etwa 35 - 40 Minuten backen. Wenn sie oben langsam bräunt, ist sie perfekt. :)


Dienstag, 25. September 2012

I heart Copenhagen: Straedet.























Am letzten Tag in Kopenhagen mussten wir noch etwas Zeit totschlagen und entdeckten so die Straedet, eine Einkaufs- und Gastronomiemeile, die parallel zur Strøget verläuft.
Da verbringt man Stunden, Tage, Ewigkeiten auf der Haupteinkaufsstraße und merkt gar nicht, was direkt daneben passiert. Die Straedet ist wirklich hübsch und hat eine ganz eigene Atmosphäre. Man findet hier hauptsächlich kleine Geschäfte mit Schmuck oder anderen handwerklich hergestellten Dingen, aber auch kleine Cafés und Restaurants.
























Im Gegensatz zum überfüllten Strøget-Flair hat man hier eine recht entspannte Bummelstimmung. Es sind generell nicht soooo viele Menschen unterwegs und wenn, sind sie ganz gechillt, weil sie eben gerade etwas essen oder trinken. Noch dazu sind Gebäude alle so wunderhübsch - ich mochte die Straedet wirklich sehr, sehr gerne. Nächstes Mal schaue ich mich dort noch genauer um, diesmal waren wir ja schon kurz vor der Abreise. :)


Montag, 24. September 2012

I heart Copenhagen: Mad Hatter Bubble Tea Emporium.























Bubble Tea ist ja nun wirklich kein Geheimtipp mehr. Mittlerweile gibt es sogar bei mir auf dem Dorf einen Bubble Tea-Shop und ich bin sowieso eigentlich kein allzu großer Anhänger von dem Zeugs. Ab und zu ist es aber mal ganz lecker und kurz bevor wir nach Kopenhagen fuhren, entdeckte ich, dass es nun auch dort einen Bubble Tea-Shop gibt (das war letztes Mal noch nicht der Fall).

Der Mad Hatter hebt sich enorm von den anderen Läden ab, denn: Er hat ein Konzept. Und zwar "Alice im Wunderland" (wie der Name ja schon vermuten lässt), allerdings nicht auf kunterbunt-kindliche Art und Weise, sondern eher schwarz-weiß-clean.
Ich kenne bisher nur Bubble Tea-Shops, die eher unstylish sind und mit leichter Tendenz ins Ramschige gehen, aber der Mad Hatter ist total schick und cool. Da wollte ich also hin. Unbedingt.
Der Laden liegt allerdings nicht direkt auf der Einkaufsmeile; man muss ein paar Stationen mit dem Bus fahren, wenn man ein Hotel in Bahnhofsnähe hat. Es lohnt sich aber, es ist dort auch ganz hübsch. :)

Ich hatte einen Honeydew Jasmin-Tee mit Tapiokaperlen (die schmecken wie Weingummi - mit nem gaaaaanz leichten hauch Lakritz, wenn ich mich nicht völlig irre), der Liebste irgendwas mit Passionsfrucht und Jellys (Mango oder so?). Beide waren enorm lecker: Der eigentliche Teegeschmack kam gut heraus und mein Bubble Tea war auch nicht ganz sooooo süß. Der vom Liebsten schon eher, aber das lag sicher auch an den Jellys. Ich fand den Geschmack jedenfalls doch besser als das, was ich hier bisher probiert habe.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der super sympathische Inhaber des Ladens (oder halt einer von ihnen), der uns sehr freundlich begrüßt und alles genau erklärt hat. Die Atmosphäre im Laden ist wirklich angenehm. Und: Es gibt Stempelkarten, damit man irgendwann einen Tee umsonst bekommt. Yay!
























Freitag, 21. September 2012

I heart Copenhagen: Agnes Cupcakes.























Das letzte Mal, als ich in Kopenhagen war, habe ich auch einen Cupcake gegessen, allerdings aus einer ganz normalen Bäckerei, und der war zwar ganz gut, aber viel zu süß und die Creme war total fest.
Im Magasin du Nord stolperte ich über eine Filiale von Agnes Cupcakes und die hatten so verlockende Sorten im Angebot (unter anderem den Lakritz-Cupcake oben), dass ich nicht widerstehen konnte.























Alleine den Counter fand ich schon klasse. Es wirkt alles sehr hell und freundlich und die Vielfalt an Cupcakes ist enorm. Ich ließ mir meinen Einkauf "to go" mitgeben, damit ich eine der süßen Tüten abstauben konnte. :D























Der Cupcake wurde in einer stabilen Box verpackt.























Und das Wichtigste: Geschmacklich war der Lakritz-Cupcake wirklich ausgezeichnet. Der Cake selbst war super saftig und nicht zu süß; die Creme war wirklich eine Creme und nicht so fest, außerdem zwar süß, aber nicht so "Hilfe, mein Mund ist zugeklebt"-süß. Der Lakritz-Geschmack ist nicht zu dominant, gibt dem Ganzen aber eine leckere und sehr spezielle Note.

Dazu habe ich mir eine Lakritz Latte gegönnt.























Ich bin echt ein großer Lakritz-Fan, aber das war so gar nicht mein Fall. Leider.























Besonders süß war der Kaffee nicht - das hatte ich eigentlich erwartet - aber der Lakritz-Geschmack macht alles irgendwie bitter. Das passte einfach gar nicht für mich.

Trotzdem: Agnes Cupcakes kann ich definitiv empfehlen. Und da das Magasin du Nord direkt auf der Strøget ist, kommt man eh dran vorbei und sollte sich unbedingt einen Cupcake gönnen. Es gibt dort auch Mini-Cupcakes für alle, die sich nicht entscheiden können oder nicht viel Appetit haben. :)

Dienstag, 18. September 2012

I heart Copenhagen: Louisiana MoMA.























Gut, wenn es regnet, muss man eben zusehen, was man macht. Wir entschieden uns für Kultur. Mit der Copenhagen Card sind viele Museen umsonst und das Louisiana Museum of Modern Art stand ganz oben auf unserer "Es regnet, wir sind jetzt erwachsen und gucken uns Kunst an"-Liste. In erster Linie, weil es eines der größten Museen ist und alle nur Gutes davon erzählen.























Dazu muss ich sagen, dass ich gar kein großer Fan moderner Kunst bin. Ich mag lieber den alten Kram. Andy Warhol finde ich aber cool und das da oben ist ein Selbstportrait von ihm. Das Louisiana zeigt momentan eine Reihe Selbstportraits, die teilweise sehr seltsam aussehen, aber dieses hier mochte ich.























Auch ein Warhol. Sorry, mir gefiel einfach zu wenig, deswegen habe ich kaum Werke fotografiert. Im Louisiana hängen vor allem nicht nur Bilder und es stehen nicht nur Skulpturen herum, man kann sich auch Filmchen anschauen. Zum Beispiel eins, in dem eine junge Frau ein Fahrrad zerlegt. Sehr "Clockwork Orange". Ich weiß ehrlich nicht, was ich dazu sagen soll. :D























"Five Car Stud" von Edward Kienholz ist eine Installation mit einem sehr deutlichen Anti-Rassismus-Statement. Man durfte leider nicht fotografieren, aber Google dürfte Euch weiterhelfen. Dieses Werk war eines der wenigen, das mir gefallen hat. Man konnte am Schauplatz des Vergehens umherlaufen, in die Autos gucken und sich direkt neben die Männer stellen, die den Schwarzen auseinandernehmen. Das Ganze untermalt von lauschiger Südstaatenmusik. "Disturbing" fand ich die Installation nicht, aber schon ein wenig bedrückend. Die Atmosphäre ist unheimlich und angespannt, die Details der Arbeit umwerfend.























Teilweise sind die Arbeiten sehr architektonisch gewesen, was mich ungefähr null interessiert. Der Park, der zum Louisiana gehört, war wiederum sehr hübsch.























Mein persönliches Highlight war jedoch der Museums-Shop, in welchem ich diese Sammlung von Sprüchen gefunden habe, die man im Museum wohl öfter mal hört:


Das Louisiana ist schon ganz nett, aber man muss moderne Kunst halt auch mögen. Meins war es größtenteils nicht, aber was gehe ich auch in ein "Museum of Modern Art", wenn ich Modern Art meistens blöde finde? :D

Montag, 17. September 2012

I heart Copenhagen: Fristaden Christiania.























In die freie Stadt Christiania wollten wir eigentlich letztes mal schon. Und nun wäre ich beinahe gleich dort geblieben.
Christiania ist eine autonome Kommune, eine eigenständige kleine Stadt mitten in Kopenhagen, die es seit den frühen Siebzigern gibt. Dort wohnen gut 600 Erwachsene und 200 Kinder auf über 30 Hektar und sind glücklich. Harte Drogen, Waffen, Gewalt etc. sind verboten, man soll außerdem auch nicht rennen, weil man damit Hektik verbreitet.























Die entspannte Stimmung in Christiania kommt wohl nicht zuletzt von den, ähm, Kräuterzigaretten, die man an jeder Ecke in irgendwelchen Mundwinkeln sieht. Gras ist auch in Dänemark illegal, aber in Christiania wird das Ganze mehr oder weniger toleriert. Trotzdem darf man aus diesem Grund insbesondere auf der Pusher Street, auf der der "Vertrieb" stattfindet, keine Fotos machen und auch sonst sieht man oft Kamera-Verbotsschilder, weswegen ich leider auch nur die beiden Bilder da oben zu bieten habe.

Achso, und eine Kette habe ich mir gekaft, in einer der Werkstätten von Christiania:























Christiania sollte man mal gesehen haben, finde ich. Es ist alles sehr bunt durch die vielen Graffitis, die Häuser sind oft etwas verkommen, aber die Menschen sind sehr sympathisch und die Atmosphäre ist total angenehm.

Sonntag, 16. September 2012

I heart Copenhagen: Nyhavn.

Die letzten Tage war ich wieder in Kopenhagen. Als wir im April dort waren, war eigentlich schon klar, dass wir bald wieder hinfahren würden - und dieses mal haben wir es sogar geschafft, ein paar Sehenswürdigkeiten zu bestaunen und andere Viertel zu erkunden als die Shoppingmeile Strøget (obwohl ich ehrlich sein muss: Auch dort waren wir wieder sehr oft.).
Ich werde die nächsten Blogeinträge also mit Bildern aus Kopenhagen füllen und fange mit dem wunderschönen Hafen Nyhavn an.




Als Hafen hat Nyhavn allerdings keine große Bedeutung, es ist mehr eine Art Kneipen- und Restaurantmeile. Die Läden reihen sich eng aneinander und überall sitzen Menschen und trinken, essen, lachen und genießen ihr Leben.

Nyhavn hat ein wunderschönes, malerisches Flair und man kommt irgendwie sofort in eine entspannte, glückliche Stimmung, wenn man die Straße entlang schlendert. Einen Ausflug dorthin kann ich also wirklich nur empfehlen!


Montag, 10. September 2012

Chio Chips BiFi.























Die sind neu und ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich sie jetzt mochte oder nicht. Die Tüte ist trotzdem leer. Witzigerweise kam der typische BiFi-Geschmack erst später richtig durch. Beim ersten Probieren dachte ich noch so "Ha, salzig, der Wahnsinn. Salzige Chips.", aber so nach einer Dritteltüte etwas schmeckte es echt enorm nach BiFi.
Also. Irgendwie schon lecker, ja. Ich weiß nicht, ob ich diese Sorte nochmal kaufen muss. Vielleicht schon. Ich bin sehr indifferent, wie man vielleicht merkt. Aber die waren schon irgendwie ganz gut.