Samstag, 27. Oktober 2012

In eigener Sache: Serendipity-Magazin.


Eine meiner liebsten Freundinnen hat sich vor einiger Zeit mit einem eigenen Online-Musik-Magazin einen Art Traum erfüllt und das Ergebnis ist wirklich ganz zauberhaft. Unter serendipity-magazin.de könnt Ihr, wenn Ihr mögt, mal ein wenig hineinschauen. Im Gegensatz zu anderen Online-Mags merkt man Serendipty meiner Meinung nach einfach die Liebe an, die Silvia, Caro und Ihr Team in ihre Arbeit stecken.

Es geht bei Serendipity aber auch nicht immer nur um Musik. In der aktuellen Ausgabe findet Ihr einen Artikel von mir zum Thema "Kopenhagen" und wer meinen Blog kennt, weiß auch, wie viel Liebe ich wiederum für Kopenhagen empfinde. :D
















Die Ausgabe findet Ihr hier und ich würde mich wirklich freuen, wenn der ein oder andere von Euch einen Blick hineinwirft. :)

Sonntag, 21. Oktober 2012

Schneemann-Kekse!

















Das Rezept für diese zauberhaften Schneemann-Kekse findet Ihr in der aktuellen "Woche der Frau - Backen in der Adventszeit" und ich war so hin und weg von der Idee, dass ich sie sofort nachbasteln musste. Ich habe das Rezept nur leicht abgewandelt, hauptsächlich bei der Deko.

Für 12 Schneemänner braucht Ihr:
  • 5 Eier, getrennt
  • 250 g Mehl
  • 125 g Margarine
  • 125 g Zucker
  • etwas Vanille
  • etwas Zitronenschale
  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 EL Amaretto
  • etwas Kakao (zum Backen)
  • etwa 200 g Puderzucker
  • 1 Packung Marzipan-Karotten
  • etwas Kuvertüre
Beim Eier trennen 2 Eiweiß beiseite stellen, die benötigt Ihr für den Zuckerguss. Die restlichen 3 Eiweiß könnt Ihr dann anderweitig verbacken, z. B. für Makronen o. Ä.
Die 5 Eigelbe zusammen mit dem Mehl, der Margarine, dem Zucker, der Vanille und der Zitronenschale zu einen glatten Teig verarbeiten. Diesen dann auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem Glas 12 Kreise ausstechen. Bei vorgeheizten 200° C etwa 10 Minuten backen und auskühlen lassen.

Das Eiweiß steif schlagen, den Puderzucker einrieseln lassen und mit dem entstandenen Guss die Plätzchen bestreichen. Die Marzipan-Karotten in der Mitte als Nase platzieren.
Marzipan mit Amaretto und Kakao verkneten. Wieviel Kakao man braucht, kann ich nicht genau sagen. Die Masse soll halt schön dunkel werden. Dann 12 Kugeln daraus formen und halbieren. Jeweils links und rechts eine Halbkugel als Ohrenwärmer platzieren und nun den Guss trocknen lassen. Dann die Kuvertüre schmelzen und entweder in einen Gefrierbeutel füllen, von dem Ihr eine winzige Ecke abschneidet, oder noch besser: eine spezielle Deko-Tube verwenden. Gibt es z. B. immer mal wieder bei Tchibo. Dann den Bügel der Ohrenwärmer aufmalen, außerdem die Augen und den Mund. Trocknen lassen und fertig. :)

Ich hatte noch etwas Teig und auch Zuckerguss übrig und habe dann noch ein paar Tannenbäume gemacht:

















Den Zuckerguss habe ich dafür einfach grün eingefärbt und weiße Zuckerkugen als Baumschmuck verwendet. :)

Sonntag, 14. Oktober 2012

Die Plätzchenbacksaison 2012 ist offiziell eröffnet.

Oder ist es noch zu früh? Es gab kürzlich Frost. Ich finde, wenn es Frost gibt, kann man auch Plätzchen backen.

Neben den Engelsaugen vom letzten Jahr habe ich noch zwei neue Rezepte für Euch ausprobiert. Erst einmal ganz wunderbare Erdnuss-Honig-Herzen mit Schokolade:

















  • 125 g Butter
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 150 g flüssiger Honig
  • 150 g Erdnussbutter (crunchy)
  • etwa 350 g Mehl (plus etwas mehr für die Arbeitsfläche)
  • 1 Msp. Backpulver
  • 100 g Vollmilchkuvertüre
Die Butter sollte sehr weich sein; evtl. ein paar Sekunden in der Mikrowelle anschmelzen, dann mit dem Zucker schaumig rühren. Den Honig, das Ei und die Erdnussbutter hinzufügen und glatt rühren. Mehl nach und nach hinzufügen (bei der ersten Ladung das Backpulver unter das Mehl mischen), bis ein Teig entsteht, der nicht mehr allzu klebrig ist und sich ausrollen lässt. Das tut Ihr dann auch, einige Millimeter dick, und stecht Herzen (oder was auch immer Ihr möchtet) aus, die Ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legt.
Bei vorgeheizten 180° C etwa 10 - 15 Minuten backen, auskühlen lassen. Die Kuvertüre schmelzen, in einen Gefrierbeutel füllen, von diesem eine winzige Ecke abschneiden und dann lustig die Plätzchen und den Rest der Küche verzieren.
Könnte ein neuer Favorit werden. Im Prinzip sind das Snickers in Plätzchenform. Ich steh total drauf.

Meine zweite Kreation des Tages sind Marzipan-Kokosmakronen:

















  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • etwas Zitronenschale
  • 3 Eiweiß
  • 150 g Puderzucker
  • 100 g Kokosraspel
Das Marzipan grob reiben und das Eiweiß steif schlagen. Puderzucker nach und nach in das Eiweiß einrieseln lassen, dann das Marzipan hinzufügen und gut unterheben. Zum Schluss die Zitronenschale und die Kokosraspel unterrühren. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen und etwa walnussgroß auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen.
Bei 160° C im vorgeheizten Ofen etwa eine Viertelstunde, vielleicht etwas länger (die Makronen sollten gerade anfangen, zu bräunen) backen und dann gut auskühlen lassen.
Auch hier bin ich ziemlich begeistert, weil die Makronen so schön weich sind und durch die Zitronenschale eine angenehm fruchtige Note bekommen. Die mache ich bestimmt bald mal wieder. :)

Sonntag, 7. Oktober 2012

I heart Copenhagen: Der wirre Rest.






















Der folgende Post hat kein Konzept. Ich würde nur gerne noch ein paar der Fotos unterbringen, die ich so gemacht habe. Da oben zum Beispiel: Und ich dachte immer, Münster wäre die Stadt der Fahrräder. Kopenhagen kann da definitiv mithalten.











































Achterbahn im Tivoli, und Achtung: Öko-Pommes im Tivoli. Voll geil, ernsthaft.






















Und wo wir gerade dabei sind: Fish & Chips im Tivoli. Auch mit Öko-Pommes, auch super lecker:






















Einer der Tivoli-Enten, die ich solange gefüttert habe, bis ich kein Kleingeld mehr hatte (also, ich habe die nicht mit Kleingeld gefüttert, aber es gibt da Futterautomaten und in die kommt Kleingeld...):






















Neue Hausschuhe von Accessorize und ich liebe sie so, so sehr:






















Jesus bei der Arbeit auf der Strøget:






















Badewürfel von Sephora (ja, ich bin von mir selbst enttäuscht. Ich bin in einer Stadt, in der es Sephora im Überfluss gibt, und ich kaufe drei Badewürfel zu je 10 Kronen. Epic Fail.):






















Bestes Türschild ever, gekauft im Tivoli:













Softeis mit Lakritzstreuseln, ebenfalls im Tivoli, aber das müsste es in Dänemark so ziemlich an jeder Ecke geben:






















Und zu guter Letzt das Hotel Nimb, das im Prinzip mitten im Tivoli steht, SAUteuer ist und das mein Freund immer heimlich buchen will:






















Wir planen übrigens schon den nächsten Kopenhagen-Trip. Das wäre dann dreimal in einem Jahr, falls mir jemand noch immer nicht glaubt, WIE SEHR ich in diese Stadt verliebt bin. Vielleicht bleiben wir ja dieses Mal dann im Nimb. *hüstel*

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Apfel-Mohn-Kuchen.

















Vorweg: Ich glaube, diesen Kuchen bereitet man lieber schon am Vorabend zu. Besonders, wenn man so ungeduldig ist wie ich und ihn anschneidet, bevor er ganz ausgekühlt ist. Eine Innenansicht gibt es deswegen nicht (hm, vielleicht morgen oder so), das war ein ziemliches Schlachtfeld auf der Kuchenplatte.
Wenn man vernünftig ist und warten kann, sieht der Kuchen echt gut aus von innen: Unten Vanillepudding mit Mohn und darüber dann eine Schicht Vanillepudding pur. Macht voll was her. Bei mir halt eher nicht so gerade. Naja. Schmeckt trotzdem.

  • 800 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillepudding (zum Kochen)
  • 100 g kalte Butter
  • 225 g Mehl
  • 3 Eier
  • etwas Zimt
  • etwas Vanille
  • 2 - 3 Äpfel
  • Saft von einer Zitrone
  • 75 g backfertige Mohnfüllung
  • 3 EL Aprikosenkonfitüre

650 ml Milch aufkochen. 150 ml Milch mit 75 g Zucker und dem Vanillepuddingpulver glattrühren. Die kochende Milch vom Herd nehmen und das angerührte Puddingzeugs vorsichtig hineingießen, dabei ständig rühren. Den Topf nochmal auf die Herdplatte setzen, aufkochen lassen und unter ständigem Rühren eine Minute köcheln lassen. Den Pudding in eine Schüssel füllen und diese mit Frischhaltefolie abdecken (so vermeidet Ihr Hautbildung). Beiseite stellen.

Butter, 75 g Zucker, Mehl, Zimt, Vanille und 1 Ei zu einem glatten Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen und dann den Teig darauf glattrollen. Am Rand etwa 2 cm hochziehen.
Die eine Hälfte des Puddings mit einem Ei und der Mohnfüllung vermischen, auf dem Teig verteilen und weitere 30 Minuten kaltstellen.
Dann die zweite Hälfte des Puddings mit dem dritten Ei vermischen und auf dem Mohnpudding verstreichen. Die Äpfel in schmale Spalten schneiden und zwischendurch mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Die Apfelspalten dann fächerförmig auf dem Pudding verteilen.
Bei 200° C (vorgeheizt) etwa 35 - 40 Minuten backen.

10 Minuten, nachdem Ihr den Kuchen aus dem Ofen geholt habt, die Aprikosenmarmelade erhitzen (Mikrowelle reicht da völlig aus, sie soll nur etwas flüssig werden) und durch ein Sieb streichen. Mit einem Backpinsel die Apfelspalten mit der flüssigen Marmelade bestreichen.

Gut auskühlen lassen!

Montag, 1. Oktober 2012

Selbstgemachte Dominosteine.

















Das Rezept dafür habe ich in einer alten Backzeitschrift entdeckt und leicht abgewandelt. Eigentlich ist es auch gar nicht besonders schwer, nur das "In-Schokolade-Tauchen" nervt total, so langsam sollte ich mir das mal merken. Egal, das Ergebnis schmeckt und das ist ja auch das wichtigste.

Für ca. 40 Stück:
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • etwas Vanillepulver
  • 3 Eier
  • 100 g Zartbitterschokolade/alternativ dieselbe Menge Kakaopulver (zum Backen)
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 30 g Mehl
  • 50 g blütenzarte Haferflocken
  • ca. 200 g Himbeergelee
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • ca. 400 g Zartbitterkuvertüre (vielleicht lieber etwas mehr, das hängt davon ab, wie gut Ihr im Überziehen seid. Ich brauchte mehr.)
Die Butter mit dem Zucker, der Vanille und den Eiern schaumig schlagen. Die Schokolade solange reiben, bis Ihr Euch mal wieder den Finger abraspelt, dann umsteigen auf Kakaopulver. Wer also ein vernünftiges Mahlgerät hat, raspelt die Schokolade schön fein, wer wie ich zu blöd ist, eine Reibe zu benutzen, ohne sich selbst zu raspeln, sollte vielleicht lieber direkt das Kakaopulver nehmen. Das tut nämlich echt weh.
Schokolade/Kakao zusammen mit den gemahlenen Haselnüssen zum Teig geben und gut unterrühren, dann Mehl und Haferflocken unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei vorgeheizten 175° C etwa 30 Minuten backen.

Die fertige Teigplatte noch warm mit dem Himbeergelee bestreichen, dann in zwei gleich große Teile schneiden. Das Marzipan in der Größe von einer Teigplatte ausrollen und auf die mit Gelee bestrichene Seite legen, die andere Platte dann so aufsetzen, dass ebenfalls das Gelee auf dem Marzipan liegt.
Dann würde ich ein paar Minuten warten (also, das habe ich nicht getan, deswegen weiß ich, dass es falsch war), weil der Teig dann etwas weicher wird und sich leichter schneiden lässt.
Die ungeraden Ränder vorsichtig wegschneiden und den Rest dann in halbwegs gleichgroße Würfel schneiden. Die Kuvertüre schmelzen und die Würfel damit überziehen (Ein Satz, weißte, dabei ist das die meiste Arbeit...).

Fertig. :)