Sonntag, 8. Dezember 2013

Dicke Nüsse.


Oh. Mein. Gott.

Ich bin ja so begeistert, das habe ich gar nicht erwartet! Eigentlich mag ich nur die original Dickmann's gerne (die dafür leider viel zu gerne) und diese Sondereditionen nur in Ausnahmen wie beispielsweise an Ostern.
Als ich von den "Dicken Nüssen" las, dachte ich, es KÖNNTE vielleicht ganz lecker sein, habe aber lieber erst einmal nicht zu viel erwartet.

Dabei sind sie so lecker! Die Creme ist hier hellbraun und nicht weiß und hat einen super intensiven Nussgeschmack, der perfekt mit der Schokolade drum herum harmoniert. Die Creme selbst ist himmlisch sahnig wie man es gewohnt ist. Insgesamt sind die "Nüsse" zwar ziemlich süß, aber die Geschmackskomposition selbst ist meiner Meinung nach wirklich perfekt. Ich werde bunkern müssen, herrje. Es gibt sie übrigens bei Penny, die hübsch geformten Schokoküsse in der niedlichen Nussknacker-Verpackung. Sie sehen aus wie zu groß geratene Pralinen. Wie mit Schokolade überzogene Haselnüsse. Guckt doch mal! Ich bin ganz entzückt!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Marabou Vit choklad.

















Marabou-Schokolade kenne ich schon, seit ich ein Kind war. Und ich habe sie immer so sehr geliebt - naja, ich liebe sie noch immer. Mittlerweile gibt es selbst in Deutschland viele verschiedene Sorten, aber die weiße Schokolade habe ich mal aus Kopenhagen mitgebracht.

Ich gebe zu, dass mir weiße Schokolade allgemein mittlerweile zu süß ist (früher fand ich sie viel besser als dunkle, mittlerweile liebe ich Zartbitterschokolade, was offensichtlich heißt, dass ich erwachsen werde oder so), aber wenn ich das jetzt mal ignoriere, schmeckt Marabou Vit ganz wunderbar. Sahnig, cremig, milchig, vanillig, nicht einfach nur süß, sondern richtig schön vielfältig. Leider sind die Stücke riesig, so dass man immer sehr viel davon essen muss. *hüstel*

Wer weiße Schokolade mag und demnächst in Skandinavien verweilt, sollte sich ruhig mal eine Tafel davon mitnehmen. Es ist jetzt nichts wahnsinnig besonderes, aber schon besser als das, was man im hiesigen Supermarkt so bekommt. Finde ich.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Mandel-Florentiner.

















Ich traue mich gar nicht, Euch zu erzählen, wann ich mit der Weihnachtsbäckerei angefangen habe. Mach ich trotzdem: Anfang November. Dabei habe ich gar nicht so viel Neues ausprobiert dieses Jahr, ich musste schlichtweg schauen, wann ich Zeit habe und im Dezember werde ich nicht viel Zeit haben. Ist ja aber nicht so, dass Plätzchen nicht auch im November schon schmecken (oder meinetwegen auch im August, ich bin da gar nicht so).

Mein Highlight dieses Jahr sind die Mandel-Florentiner da oben. Florentiner sind generell schon sehr toll, aber ich mag z.B. keine kandierten Früchte und auch die Schokoglasur muss ich nicht haben, also habe ich sie ganz pur belassen.

  • 250 g Butter
  • 100 ml Sahne
  • 80 g Honig
  • 250 g Zucker
  • 200 g gehackte Mandeln
  • 200 g gestiftelte Mandeln
  • 200 g gehobelte Mandeln
  • 200 g gemahlene Mandeln

Die Butter in einem Topf schmelzen, dann Sahne, Honig und Zucker dazu geben und vorsichtig zum köcheln bringen. Vom Herd nehmen und die Mandeln unterrühren. Etwas abkühlen lassen und dann mit einem kleinen Löffel Häuflein auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Macht die Häuflein nicht zu groß (die Florentiner laufen ziemlich auseinander!) und nicht zu hoch, lieber noch ein wenig platt drücken, sonst habt Ihr später am Rand halb verbrannte und in der Mitte noch fast rohe Plätzchen. Aber spätestens nach dem ersten Blech hat man den Dreh raus.
Die Florentiner müssen bei 180°C (vorgeheizt) etwa 6 - 8 Minuten backen. Da kann es um Sekunden gehen, also schön am Backofen bleiben und ein Auge drauf werfen, sonst werden sie zu dunkel.
Wenn Ihr die Florentiner aus dem Ofen geholt habt, lasst sie noch etwas auf dem Blech auskühlen und setzt sie dann vorsichtig (mit Hilfe eines Pfannenwenders o. Ä.) auf ein Kuchengitter, damit sie richtig kalt werden können.

Wie schon gesagt, das ist mein absolutes Highlight dieses Jahr. Ich kann gar nicht aufhören, diese Florentiner zu naschen. Und wer möchte, kann sie natürlich noch mit Schokolade verzieren oder in welche eintauchen. :)

Sonntag, 27. Oktober 2013

Yankee Candle Red Berries Crackle Glass.

















Guckt mal, was zum Wochenende bei mir eingezogen ist, ist dieses Windlicht nicht zauberhaft?


Dafür, dass es geschätzte 20 cm hoch ist, finde ich den Preis von 22,50 (besonders für Yankee Candle) eigentlich ziemlich fair. Gekauft habe ich das Schätzchen übrigens bei Sunflower-Design. Den Shop kann ich uneingeschränkt empfehlen, ich bestelle da öfter mal Duft-Tarts und Konsorten und es lief bisher immer alles perfekt. :)
Und jetzt genieße ich den kalten, regnerischen und stürmischen Abend mit Kerzenlicht und heißem Kakao. :)



Samstag, 26. Oktober 2013

Bananenkuchen.

















Das Problem habe ich wirklich öfter, mit den Bananen. Entweder kaufe ich zu viele oder ich vergesse, dass ich sie gekauft habe, jedenfalls muss ich oft zusehen, wie ich sie weiterverarbeite. Bananenkuchen ist, finde ich, eine super Lösung und ich schaue immer mal wieder nach neuen Rezepten. Heute habe ich dieses hier verwendet und bin ziemlich begeistert. Der Kuchen wird wunderbar fluffig und die Zubereitung ist einfach kinderleicht. Achtung, in den Kommentaren hat der Rezeptautor noch den Hinweis gegeben, dass man, wenn man kein Baking Soda im Haus hat, Backpulver nehmen soll - aber nur etwa einen halben Teelöffel!
Bei mir hat der Kuchen etwa 40 - 45 Minuten gebraucht, ich empfehle aber in jedem Fall den Stäbchentest.
Oh, und ich habe noch etwas Zimt dazu getan. Nächstes Mal werde ich vielleicht den Zucker etwas reduzieren, mir ist der Kuchen einen Hauch zu süß. Konsistenz und Arbeitsaufwand sind jedenfalls top. Man hat quasi null Arbeit und dafür einen extrem leckeren Kuchen. :)

Freitag, 25. Oktober 2013

Lindt Hello Peanutbutter.























Erdnussbutter ist so ziemlich das schlimmste, was es gibt. Und ich meine das durchaus positiv. Ich KANN einfach nicht widerstehen und meine Waage findet das echt nicht ok. Deswegen war ich auch erst relativ erleichtert, dass ich die neuen Hello Peanutbutter-Kugeln von Lindt hier nirgends gefunden habe (und ehrlich, ich bin richtig weit gefahren und habe ZIG Supermärkte abgesucht - was ist los hier?!), aber letztlich bin ich eben doch nur ein Mensch und habe die Kugeln kurzerhand einfach im Lindt Onlineshop bestellt. Das ist legitim, denn die liefern super schnell und vor allem ab 14,70 Euro Bestellwert schon versandkostenfrei. Ich werde das auch nochmal tun müssen, weil ich die Kugeln hier immer noch nirgends finden kann und fast weinen könnte, wenn ich wieder im Supermarkt stehe, wie ein kleines Kind, das seine Mama sucht.























Ich habe ja schon viel erwartet, denn ich bin ein riesiger Lindt-Fan. Meiner Meinung nach ist das wirklich die beste Schokolade. Und dann eben Erdnussbutter, das MUSSTE gut werden. Und das wurde es auch. Ich habe die Tüte fast direkt geleert, immerhin 120 g, und habe mich mit Gewalt stoppen müssen.























Die Vollmilchschokolade außen ist wie gewohnt sahnig-cremig und göttlich und die Creme innen passt dermaßen perfekt dazu, dass ich bei der ersten Kugel dachte, eigentlich könnte ich jetzt auch sterben. :D Der Erdnussbuttergeschmack ist super intensiv und leicht salzig, die Creme relativ reichhaltig und schwer, aber so cremig, dass sie sofort auf der Zunge zergeht.

Ich bin den Kugeln völlig verfallen und möchte bitte, dass es sie auch hier zu kaufen gibt. Ich kann ja nicht ständig bei Lindt bestellen. Obwohl, kann ich schon. Mach ich halt auch einfach. Und Ihr müsst sie UNBEDINGT auch probieren, diese himmlischen Kalorienbomben.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Zuckerbrot-Cheesecake!

















Und alle so: Whaaaat?

"Zuckerbrot" ist der Name der neuesten, leider limitierten, Brunch-Edition. Es gibt auch eine "Peitsche", die eignet sich aber nicht zum Backen. ;)
LEIDER ist auch hier Gelatine enthalten, was für Vegetarier nun einmal bedeutet, dass das Produkt unkaufbar wird. Ich esse zwar kein Fleisch mehr, strauchel aber noch ein wenig, was Gelatine angeht (zumindest eben bei solchen Produkten). Das möchte ich aber auf lange Sicht gerne abstellen, also bitte, liebe Brunch-Menschen, überlegt Euch doch eine Alternative und erweitert so Euren Kundenkreis!


















Ok, also Frischkäse mit weißer Schokolade. Ich bin schier ausgerastet und habe ECHT viele Supermärkte abgeklappert, bis ich endlich fündig wurde und stapelweise von dem Zeugs heim gebracht habe. Der Frischkäse ist so lecker, im Grunde schmeckt er ein wenig wie Cheesecake, mit einer leicht zitronigen Note. Und da dachte ich mir, mache ich doch einfach einen echten Cheesecake draus. Und der geht so:

Für eine 24er-Form:

  • 100 g trockene Kekse (z.B. Butterkekse, ich habe Kakao-Butterkekse genommen)
  • ca. 50 g Butter
  • 3 Eier
  • etwas Vanille
  • 3 Packungen Brunch "Zuckerbrot"
  • 3 EL Mehl
  • etwa ein halbes Glas Kirschen


Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz zerbröseln. Butter schmelzen und mit den Kekskrümeln vermengen. Ihr braucht so viel Butter, dass die Kekskrümel ein bisschen formbar werden, so dass Ihr sie im nächsten Schritt als Boden in die Springform füllen und mit einem Löffel festdrücken könnt.

Die Eier mit einem Schneebesen verquirlen, Vanille hinzugeben und nach und nach den Brunch dazu geben, bis eine glatte Masse entsteht. Zum Schluss das Mehl dazu geben und weiter glatt rühren. In die Springform füllen und die gut abgetropften Kirschen auf der Käsemasse verteilen.

Bei vorgeheizten 180°C ca. eine Dreiviertelstunde backen (die Oberfläche darf nicht mehr richtig feucht glänzen) und dann im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür (z.B. einen Kochlöffel dazwischen klemmen) noch 10 Minuten ruhen lassen. Etwas auskühlen lassen und dann genießen. :)














Samstag, 19. Oktober 2013

Reese's Whoppers.

















Bei Erdnussbutter werde ich schnell willenlos. Die Kugeln da oben habe ich bei americansoda mitbestellt, als ich auch die Lucky Charms orderte und man kann ja über amerikanische Süßigkeiten sagen, was man will, aber die sind ECHT lecker.

















Im Grunde handelt es sich dabei um Malzkugeln, genau wie die Maltesers, die man auch hierzulande kennt, nur, dass drumherum keine Milchschokolade ist, sondern so eine Art Fettglasur mit Erdnussbuttergeschmack. Der Kern ist knusprig und hat eine süße Malznote.

















Ich liebe ja Maltesers schon seit ich ungefähr 8 Jahre alt war, aber die Reese's-Version finde ich mal richtig genial. Werden definitiv mal wieder bestellt (und auch die Variante mit Strawberry-Milkshake-Geschmack - whaaaaat?),

Freitag, 11. Oktober 2013

Doppelt hält besser (auf der Hüfte, haha).

In Paris habe ich Oreos mit doppelter Cremefüllung bei Carrefour entdeckt:








Hab dann auch gleich zwei Packungen gekauft, weil double und so. Wobei ich nicht finde, dass da wirklich doppelt so viel Creme drin ist:




















Schon mehr, ja, aber doch nicht doppelt. Ist aber letztlich auch ganz gut. Mir war irgendwie gar nicht bewusst, wie süß die Füllung wirklich ist. Pur geht das irgendwie gar nicht, nur zusammen mit dem Keks ist das Ganze für mich essbar, während ich bei den originalen Oreos immer die Creme pur herausgemümmelt habe.

Also, kann man kaufen, muss man aber nicht.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Solange es Apfelkuchen gibt, ist die Welt in Ordnung.

















Wir haben Herbst. Da gibt es nichts mehr zu leugnen. Ich habe das akzeptiert und versuche nun, die Vorteile der Saison zu nutzen, zu denen selbstredend auch Äpfel gehören. Genauer: Apfelkuchen. Für mich ist Apfelkuchen ein bisschen wie warmer Milchreis oder heiße Schokolade - herrliches Soulfood, das einem selbst den blödesten Tag versüßt. Ich probiere immer mal wieder neue Rezepte aus und habe mich diesmal für dieses hier entschieden. Es ist ein wenig aufwändig, aber glaubt mir: Es lohnt sich. Die Kombination aus Äpfeln, Zimt und Orange, dazu Mandeln und Zimt - einfach perfekt. Ich glaube, dieses Rezept wird noch oft nachgebacken werden. :)


Donnerstag, 3. Oktober 2013

Lucky Charms!






















Ich versuche ja echt, mich zusammen zu reißen. Manchmal geht das auch ziemlich lange gut, aber irgendwann reißt dann mein Geduldsfaden und ich drehe frei. Das trifft besonders auf Lebensmittel zu. Ich habe lange, laaaaange total vernünftig KEINE amerikanischen Frühstücks-Cerealien bestellt, weil sie einfach abartig überteuert sind. Aber man muss sich ja auch mal etwas gönnen und Lucky Charms sind voll bunt und hübsch.


Bestellt habe ich sie (und noch ein bis zwölf andere tolle Dinge) bei americansoda. Das ist ein Shop, den ich generell empfehlen kann, weil es hier auch Dinge gibt, die eben nicht jeder zweite Onlineshop anbietet. Die Lieferung dauert ein paar Tage, aber es lohnt sich.

Lucky Charms sind furchtbar süß, aber das macht gar nichts. Ich stehe total drauf und bin jetzt ganz verzweifelt, weil sie hierzulande nur teuer zu beschaffen sind. Geschmacklich lassen sie sich nur schwer beschreiben, es ist halt dieser typisch vanillig-karamellige Marshmallow-Geschmack. Schätzungsweise wird es vielen zu süß sein, ein bisschen schmerzfrei muss man da also schon sein. Ich kaufe mir aber definitiv bald nochmal so eine Packung. Man gönnt sich ja sonst nichts und yolo und überhaupt.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Paris, je t'aime.


Hallo! Also, bonjour. Ich lebe noch, ja. Es tut mir sehr leid, dass ich meinen Blog so lange habe ruhen lassen, aber ich hatte einfach furchtbar viel zu tun. :(
Jetzt komme ich gerade aus einem Kurzurlaub in Paris zurück und möchte Euch unbedingt an meinen Erlebnissen teilhaben lassen. Falls ich noch Leser habe. Hallo?

Das war tatsächlich mein erster Paris-Besuch. Ich hatte das Glück, den (halbfranzösischen, Muttersprachler yay!) Liebsten dabei zu haben, der nicht nur bereits mehrmals dort war, sondern auch über einen Orientierungssinn und eine nahezu intuitive Kenntnis des Metrosystems verfügt (ok, und eine App), so dass ich eigentlich immer nur sagen musste "Hier, da will ich hin!" und ihm dann hinterherlaufen konnte. Sehr praktisch, so ein Liebster.

Natürlich wollte ich zuerst zum Eiffelturm. Siehe oben. Ich war vielleicht noch nie so beeindruckt in meinem Leben (zumindest nicht von einem Bauwerk) und habe mir den Turm viel kleiner und weniger imposant vorgestellt. Und so lief ich mit offenem Mund unter ihm hindurch und machte ständig "Woah."



Ein paar Meter weiter, neben den anderen Touristen, die sich selbst vor dem Eiffelturm fotografierten, machten auch wir ein paar Selfies, von denen kaum einer so schön gelungen ist wie der, bei dem ich aus Versehen zu früh auf den Auslöser gekommen bin.


Naja. 

Ebenfalls sehr wichtig war für mich ein Flanieren über die Champs Elysées, nicht ohne dabei ständig den gleichnamigen Song zu summen (ich war sogar die einzige, die das für total witzig hielt).

Ist ein bisschen wie der Kudamm, nur besser. Zum Beispiel gibt es dort Ladurée:

Und am Ende steht der Arc de Triomphe:


Ein Besuch bei Galeries Lafayette war auch Pflicht. Ich kannte das zwar bereits aus Strasbourg, aber das war eher noch ein Grund, doprthin zu gehen. Nicht nur, dass es hier gefühlt alles gibt (und ich die Feinkost-Abteilung liebe), es sieht da drin auch noch wahnsnnig hübsch aus.


Und wo ich gerade von Feinkost spreche: Da der Liebste ständig vom Carrefour geschwärmt hat, wenn er auf Heimatbesuch (ohne mich!!!) war, mussten wir versuchen, den größten Carrefour-Supermarkt der Umgebung zu finden und sind dafür auch ganz schön weit gefahren. :D
Ich war wortwörtlich im Paradies:























Ein paar Dinge habe ich natürlich auch gekauft. Ihr dürft gespannt sein. :D

Montmartre ist super schön. Und Sacre Coeur sowieso. Die kleinen süßen Gässchen mit den tollen Läden! Man sollte aber nicht den Fehler machen, diese laaaaaaangen Treppen hinauf zu steigen, wenn man bereits den ganzen Tag unterwegs war. Das tut weh. Wirklich. Oh Gott, ich war so kaputt. Sacre Coeur sowie der Blick auf die Stadt haben sich aber echt gelohnt:
























In diesem Viertel (unten, nicht oben *keuch*) habe ich auch eine Filiale von La Cure Gourmande gefunden. Die kannte ich ebenfalls schon aus Strasbourg und die Calissons, die man dort auch bekommt, hat der Liebste mir bereits aus Südfrankreich mitgebracht (die sind echt lecker!). Bei "La Cure Gourmande" gibt es eine Keks-Bar. Ich habe aber nur ein halbes Kilo gekauft (:D). Und neu im Sortiment waren Schoko-Calissons, die mussten natürlich auch gleich mit.























Ebenfalls hier im Viertel gibt es eine Filiale von Christophe Roussel, wo ich spontan eine Schachtel Macarons gekauft habe. Kann ich nur empfehlen, super leckere Geschmacksrichtungen (New York Cheesecake ftw) und extrem lecker:



















 Gleich am ersten Abend entdeckte ich bei der Bäckereikette Paul Cannelés. Die habe ich selber ja auch schon mal gemacht, aber ich habe noch nie echte französische gegessen.























SUPER gut. Noch besser allerdings die sogenannten Gourmandise, ebenfalls von "Paul", ein Blätterteiggebäck mit Schoko- und Vanillecreme gefüllt. Beim ersten Probieren musste ich fast weinen.


Ein Besuch im Louvre stand natürlich auch an. Wir waren zwar nicht lange dort (wer das Gebäude bzw die Größedes Gebäudes kennt, weiß auch wieso o_O), aber lange genug, um die Mona Lisa zu sehen. ;D


 
Mehr aus Versehen sind wir am wunderschönen Pont Neuf gelandet, von dem aus man auch den Eiffelturm sieht:























Ebenfalls eher ohne Absicht haben wir auch Notre Dame noch gesehen und die gleich um die Ecke liegende Fressmeile im Studentenviertel Quartier Latin:













































Hier gibt es auch ohne größere Schwierigkeiten Essbares für Vegetarier. (Ach ja, ich bin jetzt übrigens wirklich Vegetarier, kein halber mehr.) Wir hatten teilweise Mühe, auch nur ein belegtes Brötchen mit Käse zu finden. Unfassbar. Da muss man echt gezielt suchen. Wir sind in der Nähe vom Place de la Bastille noch auf das super nette Café Moderne gestoßen, wo immerhin 2 oder 3 vegetarische Gerichte auf der Karte standen (und bezahlbar war es außerdem noch).


















Wir haben noch einiges mehr gesehen, zum Beispiel Les Halles, wo man klasse shoppen kann (und wo das Sortiment von Mc Café an das einer Patisserie erinnert), tolle Parks, wunderschöne Häuser und extrem viele Metro-Stationen. Und trotzdem habe ich das Gefühl, wir haben nur einen winzigen Bruchteil von Paris mitbekommen und müssten dringend nochmal hin. Und das werden wir wohl auch einfach so machen.



Mittwoch, 7. August 2013

Zucchini-Quiche mit Ziegenkäse.

















Es ist im Sommer ja doch immer dasselbe: Kochen macht eigentlich keinen Spaß, essen muss man trotzdem und immer nur Salat und Brot ist auch wieder doof. Also kocht man dennoch. Aber eben leichte Gerichte, wie zum Beispiel eine Zucchini-Quiche mit Ziegenkäse. Und die geht so:

Teig:

  • 130 g Mehl
  • 60 g Butter
  • ca. 1/2 TL Salz
  • 20 g geriebenen Parmesan
  • 1 Ei

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten, zur Kugel formen und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.


Füllung:

  • 2 kleine oder 1 große Zucchini
  • 3 Eier
  • ca. 200 g Ziegenkäse am Stück
  • 20 g geriebenen Parmesan
  • 200 g Crème Fraîche

Die Zucchini(s) waschen, in Scheiben schneiden und diese dann vierteln. In etwas (nicht zu viel!) Öl für ca. 5 Minuten anbraten und schmoren, dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
Eine Quicheforme mit dem Teig auskleiden und bei vorgeheizten 180°C etwa 15 Minuten vorbacken.
Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und verquirlen. Crème Fraîche und Parmesan dazu geben und glatt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann den Ziegenkäse in kleine Stückchen schneiden und unterrühren. Zum Schluss die Zucchini dazugeben. Die Füllung dann in die Quicheform auf den vorgebackenen Teig geben und das Ganze dann weitere 25 - 30 Minuten backen. Die Quiche ist fertig, wenn die Oberfläche am Rand langsam anfängt zu bräunen.



Sonntag, 21. Juli 2013

Couscous mit orientalischem Kichererbsen-Gemüseragout.

















Obwohl man für dieses Rezept Zimt verwendet, ist es ganz wunderbar für heiße Sommertage geeignet. Momentan ist es in meiner Küche ein Dauerbrenner, wir bekommen gar nicht genug davon. Noch dazu ist es vegan. :)

Für 2 Personen benötigt Ihr:

  • 150 g Couscous (alternativ passt auch Reis super dazu)
  • etwas Gemüsebrühe 
  • 1 Zwiebel
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 Aubergine
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • etwa 2 Esslöffel Ajvar
  • Salz, Pfeffer, Koriander und Zimt

Die Zwiebel hacken und in Olivenöl anschwitzen. Gewürfelte Paprika und Aubergine mit in die Pfanne geben, ca. 8 - 10 Minuten schmoren lassen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Dann mit den gestückelten Tomaten ablöschen. Ajvar unterrühren, die Sauce dann mit den Gewürzen abschmecken. Keine Angst vor dem Zimt, es wird nicht weihnachtlich schmecken, sondern wie Urlaub. ;)
Die Kichererbsen abtropfen lassen und mit in die Sauce geben, das Ganze dann noch etwa 5 Minuten köcheln lassen, zwischendurch immer mal wieder umrühren.

In der Zwischenzeit den Couscous nach Packungsanweisung quellen lassen. ich verwende dafür statt Wasser Gemüsebrühe, weil diese ihm ein wenig Geschmack und Würze gibt, und lasse den Topf auf ganz kleiner Flamme stehen, damit der Couscous nicht zu lauwarm wird. Zusammen servieren und glücklich sein. :)

Samstag, 20. Juli 2013

Kirschkuchen mit Mascarponecreme und Schokostreuseln.

















Momentan bin ich auf einem Nachback-Feldzug. Ich habe einen ganzen Stapel Rezepte hier liegen, die ich auf meinen liebsten Blogs entdeckt habe und die ich unbedingt ausprobieren wollte. Dazu gehört dieser wahnsinnig leckere Kirschkuchen von Evi.
Ich habe mich ganz genau an Evis Rezept gehalten, außer dass ich ein ganzes Päckchen Vanillepuddingpulver verwendet habe und zusätzlich noch etwas echte Vanille unter die Creme gerührt habe. Der Kuchen schmeckt so gut, dass ich ihn bald nochmal backen werde. Ich glaube, der schmeckt echt jedem. :)

Montag, 8. Juli 2013

Rewe Beste Wahl-Bloggeraktion: "Eine Zutat, sechs Blogger": Gnocchi in Gemüse-Curry-Mango-Sauce.

















Vor einigen Wochen wurde ich gefragt, ob ich bei einer Blogger-Aktion mitmachen möchte, bei der sechs verschiedene Blogger etwas mit einem bestimmten Produkt kochen sollen. Es handelt sich dabei um die "Rewe Beste Wahl Curry-Mango-Sauce" und da ich solche Aktionen ganz gerne mag, weil man selbst kreativ werden soll und nicht stumpf Produkte bewirbt, habe ich gerne mitgemacht. Interessant fand ich vor allem, dass ich noch nie mit dieser Art Sauce gekocht habe. Für gewöhnlich verwendet man sie ja eher zum Grillen o. Ä., deswegen war ich auch gleich Feuer und Flamme - ich mag Herausforderungen. Zusammen mit einem tollen Probierpaket von Rewe Beste Wahl, das meine "Bezahlung" darstellt und über das ich mich wirklich gefreut habe, kam also diese Sauce bei mir an:

















Gekocht habe ich damit die oben zu sehenden Gnocchis in einer Sauce aus Creme Fraîche und der Curry-Mango-Sauce, zusammen mit Brokkoli, Paprika, Tomaten und, um die fruchtige Note der Sauce zu verstärken, Mangostückchen. Und das Ganze geht so:

  • 500 g Gnocchi (Kühltheke - wer Zeit und Talent hat, kann natürlich auch frische machen)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Paprika (bei mir rot, aber das ist Geschmackssache)
  • 1 Packung Cherrytomaten
  • 1 Brokkoli
  • 1 Mango
  • 200 g Crème Fraiche
  • ca. 50 ml Rewe Beste Wahl Curry-Mango-Sauce (mehr oder weniger nach Geschmack)
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Knoblauch nach Geschmack

Die Zwiebel hacken und in Öl anbraten, Paprika in Stückchen schneiden und mit in die Pfanne geben. Das Ganze sollte ca. 10 Minuten schmoren, zwischendurch immer mal umrühren. Währenddessen den Brokkoli waschen und in Röschen teilen, dann etwa 5 Minuten vorkochen.
Die Zwiebel-Paprika-Mischung mit einem Schuss Wasser ablöschen. Die Crème Fraîche unterrühren, dann die Curry-Mango-Sauce dazugeben und die Sauce nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und etwas Knoblauch würzen. Weiter köcheln lassen und den Brokkoli, die in Hälften geschnittenen Cherrytomaten und die gewürfelte Mango unterrühren und erhitzen lassen.
In der Zwischenzeit die Gnocchi nach Packungsanleitung in heißem Wasser garen und unter die Gemüsesauce mischen - fertig.

Ich bin erstaunt, wie toll man mit dieser Sauce kochen kann, das muss ich mir wirklich merken. Von alleine wäre ich niemals auf die Idee gekommen, eine "Grill"-Sauce zum Kochen zu verwenden. Die Sauce schmeckt intensiv nach Curry, hat aber eine dezente, unaufdringlich-fruchtige Note, weswegen die Mango in meinem Rezept wirklich perfekt passt. Ich esse gerne scharf, also habe ich recht viel Cayennepfeffer verwendet - die Curry-Mango-Sauce an sich empfinde ich eher als wenig scharf. Aber zum Grillen würde mir das wohl ausreichen, da mag ich keine zu scharfen Saucen.
Auf jeden Fall ist diese Sauce zu empfehlen, sowohl pur als auch als Bestandteil einer cremigen Gemüsesauce. :)