Montag, 24. Februar 2014

Lebenszeichen - und ein bisschen Kopenhagen-Gesabber.

Liebste Leser,

es war jetzt sehr lange viel zu still auf diesem Blog. Das passiert ja öfter mal, aber nicht so lange. Natürlich gibt es Gründe dafür: Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen kann ich hier erzählen, dass meine Mutter zum Pflegefall wurde und zumindest vorübergehend ins Heim musste. Als wäre das nicht genug Aufregung, musste ich innerhalb sehr kurzer Zeit ihre Wohnung auflösen und alles regeln, was zu regeln war. Keine Sorge, sie ist auf dem Weg der Besserung - aber diese Wohnung war im dritten Stock, ohne Fahrstuhl, weswegen wir nach einer ebenerdigen Alternative schauen werden, sobald sie wieder alleine klarkommt.
Dazu kam eine wichtige Prüfung für die Uni, ein mehrtägiges Seminar, das viel Vorbereitung erforderte und eine böse Kehlkopfentzündung samt Bronchitis, die mich länger außer Gefecht gesetzt hat, als ich dachte und die das Ergebnis der stressigen Zeit im Dezember und Januar war.

Nun bin ich wieder fit und möchte zunächst mal wieder ein bisschen was aus Kopenhagen erzählen, wo der Liebste und ich über Silvester Zuflucht gesucht haben - kurz mal raus und so. Und es war so wunderschön!

Das Tivoli lohnt sich wirklich ganz besonders um die Weihnachtszeit, schon alleine wegen der Optik, aber es gibt auch viele zauberhafte zusätzliche Buden. Die waren auch an Silvester noch da und man fühlte sich wie im Märchenwald.











Es gab natürlich auch etwas zu essen. Das muss ich Euch ja nicht erzählen.

Eine meiner größten Sorgen als Neu-Vegetarier waren die dänischen Hotdogs. Buuhuuu. Nie wieder Hotdogs in Kopenhagen? Gar nicht wahr. Die Økologisk-Hotdogs (DØP), die ich schon bei meinem ersten Kopenhagen-Besuch für mich entdeckt habe, haben auch eine vegetarische (nein, sogar vegane) Version. Und zwar eine total gelungene. Yay!

Lakritz-Marzipan von Johan Bülow. Noch nicht ausprobiert, muss ich gestehen, aber das MUSSTE ich einfach kaufen.


Whaaaat. Ein Muss für Oreo-Liebhaber.


Im Magasin du Nord, dort, wo früher Agnes Cupcakes war, findet man jetzt die strangas Dessertboutique. Die Macarons sind wirklich enorm toll. Oh, und die Karamell-Pralinen auch, die ich bereits gegessen habe.


Im 7-Eleven habe ich einen erstaunlich leckeren Brownie mit Marshmallows und Karamell gekauft. Ok, zwei. Ich hab auch beide nacheinander gegessen und brauchte danach lange gar nichts mehr essen - aber meine Güte, waren die lecker!


Donuts mit Lakritz- und Schokoladensauce. Ja, Lakritzsauce. Und ja, es war verdammt gut. gab es im Tivoli an einem Stand, der bestimmt nur zu Weihnachten/Silvester dort war, fürchte ich. Aaaaah-

Und jetzt lasst mich kurz romantisch werden: Silvester im Tivoli ist halt eh schon geil. Viele Menschen, tolle Lichter, alles riecht gut und buntes, gigantisches Feuerwerk am Himmel. Hach.
Wenn dann der Liebste mitten im Feuerwerk auf die Knie geht und einen fragt, ob man seine Frau werden möchte - dann ist es unvergesslich. Ohne weitere Worte: