Samstag, 24. Januar 2015

Zimtschnecken à la Cinnabon.



















Wer mir auf Facebook folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass wir über Weihnachten und Silvester in Thailand waren. Auf dem Rückweg hatten wir einen längeren Aufenthalt auf dem Flughafen Dubai, der ganz plötzlich für mich super spannend wurde, als ich entdeckte, dass es dort einen Cinnabon gibt.

Ich wollte schon immer zu Cinnabon, aber die gibt es ja nirgendwo hierzulande, insofern stürzte ich mich in Dubai ganz verzweifelt an den Counter, um mir eine solche sagenumwobene Zimtschnecke zu angeln. Die bekommt man übrigens im Tütchen mit, das ich stolz zu meinem Platz trug. Die Zimtschnecke selbst befindet sich in einer Pappschachtel. Wie ein Big Mac. Interessant!




Und ich schwöre Euch, der dank Wechselkurs abartig hohe Preis für dieses Dingens hat sich gelohnt. Boah. Total gut. Saftig und klebrig, und süß und zimtig und perfekt.

Zu Hause brauchte ich mehr. Und es führt ja kein Weg am Selbermachen vorbei, wenn man in Deutschland lebt, also schaute ich mal nach Rezepten und wurde bei Chefkoch fündig. Ich habe das Rezept allerdings etwas abgewandelt, es erst einmal halbiert und dann auch weniger Fett und Zucker verwendet, was dem Ergebnis aber nicht geschadet hat. Saftig genug sind die Zimtschnecken allemal und meinetwegen könnten sie sogar noch weniger süß sein. Hier ist meine Version:

Teig:
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 50 ml Wasser
  • 250 ml Milch
  • 60 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Mehl


Zum Bestreichen:
  • 50 g flüssige Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 3 gestr. TL Zimt


Frosting:
  • 100 g Frischkäse
  • 20 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • etwas Vanille


Die Milch aufkochen. Das Puddingpulver mit dem Wasser glattrühren und mit einem Schneebesen in die kochende Milch rühren, vom Herd nehmen und die Butter dazu geben. Unter Rühren schmelzen lassen, dann den Zucker und das Ei unterrühren. Umfüllen in eine Rührschüssel und etwas abkühlen lassen (lauwarm darf die Masse ruhig sein, aber nicht mehr heiß). Die Trockenhefe dazu geben und gut unterrühren. Nun das Mehl und das Salz in die Rührschüssel geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1,5 Stunden gehen lassen, der Teig sollte sich in der Zeit verdoppeln.

Den Teig halbieren (falls Ihr nicht so viel Platz habt, könnt Ihr natürlich auch vierteln, das musste ich nämlich machen) und ausrollen. Jede Teigplatte mit Butter bestreichen und mit der Mischung aus braunem Zucker und Zimt bestreuen. Eng aufrollen und in gleichmäßig dicke Stücke schneiden. Nicht zu dünn, übrigens, 3 oder 4 cm dick dürfen die Rollen ruhig sein. Die Rollen nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren, nicht zu nah aneinander. Nun noch einmal etwa 30 Minuten gehen lassen. Die Rollen sollten, bevor sie in den Ofen gehen, sich gerade eben so berühren (zur Not noch einmal neu anordnen - auch das musste ich tun, weil beim zweiten Gehen nicht mehr allzu viel passiert ist). Bei vorgeheizten 200° C etwa 20 Minuten backen.

Für das Frosting einfach alle Zutaten glattrühren und auf die noch heißen Zimtschnecken streichen. Dann einzelne Schnecken abschneiden und genießen - die kommen wirklich sehr nah an das Original heran, ich bin unglaublich happy. :D

1 footnotes:

honighasi hat gesagt…

Dann solltest du das nächste mal den Cinnabon-Shake dazu trinken! Am besten gleich den mit Oreokeksen!!!! Ich sags dir, es gibt nichts besseres...

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