Sonntag, 1. November 2015

Kürbiscremesuppe.



















Jahrelang dachte ich, ich mag keinen Kürbis. Bis ich feststellte, es kommt auf die Zubereitung an - dasselbe übrigens bei Süßkartoffeln. Da ich in der Regel trotzdem immer mal wieder Dinge probiere, auch, wenn es Dinge sind, die ich eigentlich nicht mag (z. B. im Restaurant, wenn meine Begleitung etwas bestellt, das ich nicht esse), kommt es vor, dass ich plötzlich feststelle: So, auf diese Art zubereitet, finde ich das total lecker. Das passierte also kürzlich mit Kürbissuppe, und ich fand die Kombi mit viel Curry und Chili so gelungen, dass ich mich kurzerhand zu Hause an den Herd stellte und selber welche kochte. Ganz simpel, weil ich ja keine Ahnung hatte, also für Anfänger wirklich wunderbar geeignet.

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Becher Sahne oder Cremefine
  • Salz, Curry, Chili/Cayennepfeffer, Majoran
  • nach Belieben: Kürbiskerne
  • nach Belieben: saure Sahne oder Crème Fraîche

Den Kürbis waschen, zerteilen, Kerne und Fasern aus dem Inneren entfernen und dann schauen, ob die Schale des Kürbis unschöne Stellen hat - die dann einfach wegschneiden, den Rest in 2 - 3 cm große Stücke würfeln. Beim Hokkaido kann man die Schale mitverwenden, was faule Menschen wie ich sehr praktisch finden.
Die Zwiebel schälen und würfeln, dann in einem Topf etwas Fett erhitzen, die Zwiebelwürfel darin andünsten, die Kürbiswürfel dazu geben, ein bisschen mitschmoren lassen und das Ganze dann mit Wasser oder Brühe ablöschen (wie viel hängt davon ab, wie viel Kürbis Ihr habt und wie dick oder flüssig Ihr die Suppe haben wollt - der Kürbis sollte bedeckt sein, nachgießen könnt Ihr später aber immer noch). Das Ganze etwa 20 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Sahne/Cremefine hinzugeben, noch ein bisschen weiter köcheln lassen und mit den Gewürzen abschmecken.
Servieren kann man die Suppe mit Kürbiskernen und einem Klecks saurer Sahne/Crème Fraîche.

Das ist jetzt ein ziemlich simples Basis-Rezept, das man nach Geschmack abwandeln kann. Statt Sahne könnte man zum Beispiel Kokosmilch verwenden, man kann außerdem noch Kartoffeln oder Möhren mit kochen und pürieren, und die Gewürze lassen sich natürlich auch variieren (ich könnte mir eine Prise Zimt gut darin vorstellen). Ich fand die Suppe auf jeden Fall echt lecker und bin froh, dass ich es nochmal probiert habe. :)

2 footnotes:

Diorella hat gesagt…

Nach deinem Post habe ich gerade total Lust auf Kürbiscremesuppe.. yummy! :)

Steffi Seitenzauber hat gesagt…

Mhhhm sieht ja sehr lecker aus. Ich habe dieses Jahr auch zum ersten Mal eine Kürbissuppe gezaubert. Bei mir war dann noch Ingwer, Kokosmilch und Karotten enthalten.

Liebe Grüße
Miss Pi und Ihre Sicht der Dinge

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