Samstag, 25. April 2015

I heart London: Cereal Killer Cafe.


Wer mir auf Facebook folgt, hat es schon mitbekommen: Ich war gerade für ein paar Tage in London und habe unheimlich viel tolles Zeugs erlebt und mitgebracht. Das allerbeste muss ich aber sofort berichten, denn das Cereal Killer Cafe in Shoreditch hat mein Herz im Sturm erobert und ich bin bis in die Zehenspitzen begeistert von diesem Konzept!

Das Cafe ist noch ziemlich neu und feierte erst letzten Dezember seine Eröffnung. Das Ganze funktioniert ähnlich wie bei einem Frozen Yoghurt-Shop oder Subway: Man wählt erstmal eine Basis aus (in diesem Fall Cereals aus aller Welt, man kann auch mischen), dann die Toppings (beispielsweise Marshmallows, weiße Schokolade oder Oreos) und dann die Milch (Vollmilch etc. und vor allem: mit Aroma, wenn man möchte). 
Normalerweise stresst mich so etwas immer total, aber die Leute im Cafe waren so unglaublich freundlich und hilfsbereit, dass ich mich sogar getraut habe, auf englisch zu bestellen (während ich das sonst nicht mal auf deutsch gerne mache). Die große Schüssel, die Ihr auf dem Bild seht, ist (natürlich) meine: French Toast Crunch und Cinnabons, als Toppings habe ich Reese's Pieces und freeze-dried Marshmallows gewählt, dazu eine Karamelmilch. Die kleine Schüssel gehört meinem Mann, der eigentlich gar nichts wollte, dann aber so begeistert von dem Laden war, dass er doch eine kleine Portion Fruity Pebbles mit Bananenmilch genommen hat.


Jetzt mal abgesehen davon, dass ich das Konzept einfach phänomenal finde, die Auswahl an Cerealien, Toppings und Flavours wirklich riesengroß und das Personal so super nett ist, ist die Einrichtung ebenfalls der Wahnsinn. Man fühlt sich wirklich in seine Kindheit zurück versetzt, es ist alles so bunt und gemütlich. Das Highlight ist das Cereal-Museum, es stehen überall alte Boxen Cereals zur Deko, limitierte Sondereditionen etc. Sogar Batman-Cereals!

Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, das Cereal Killer Cafe mal zu besuchen. Es lohnt sich total und ich hoffe, dass dieses Konzept sich jetzt durchsetzt und wir auch in Deutschland bald die grandiosen Cereals essen können, die es bei uns nicht zu kaufen gibt. :)

Sonntag, 19. April 2015

Leibniz Lemon Cheesecake-Style.









Butterkekse mit Käsekuchengeschmack? Man könnte meine, ich höchstpersönlich säße in der Geschmacksentwicklung bei Leibniz. Tu ich übrigens nicht (leider). Wenn es so etwas wie einen Traumjob gibt, dann wäre meiner "Limited Editions- und Geschmacksentwickler" bei einem Süßigkeitenkonzern.



















Man muss allerdings ehrlich sagen, dass diese Butterkekse zwar total lecker sind, aber nicht nach Cheesecake schmecken. Nach Zitrone, ja, und da der Cheesecake an sich ja auch keinen explizit eigenen Geschmack hat (außer etwas säuerlich-cremig durch Frischkäse und/oder Quark, aber Zitrone ist ja schon säuerlich und cremig ist bei Butterkeksen ohne irgendwas halt schwierig), sind das halt einfach Zitronen-Butterkekse. Man hätte evtl. eine Joghurt-Schokoladenschicht über den Keks geben sollen/können und damit den Cheesecake mehr in den Vordergrund rücken, aber so ist es jetzt eher ein fancy Name für einen Zitronen-Butterkeks.
Schmeckt aber trotzdem voll gut, ich will gar nicht meckern! Ich mag Leibniz-Butterkekse eh total gerne und die Zitronennote ist angenehm frisch und auch nicht zu dezent. Kann man definitiv gut essen und ich werde diese Sorte sicher auch noch einmal kaufen - und sei es, um sie für einen Cheesecake-Boden zu verarbeiten. :)

Sonntag, 12. April 2015

Oreo Red Velvet.



















Ok, also jeder, der hier ab und zu mitliest, kennt meine Schwäche für Oreos. Ich esse sie, ich backe mit ihnen, ich gebe viel zu viel Geld für sie aus, weil es in Amerika viel coolere Sorten gibt und ich mich vernachlässigt fühle.
Oft bestelle ich diese ausgefallenen Sorten bei Sugafari, wo es noch viel mehr tolles Zeugs gibt, das man nicht in jedem Laden findet. So geschehen auch mit den Oreo Red Velvet.



















Laut Hersteller sollen die rot eingefärbten Kekse mit einer Frischkäsecreme gefüllt sein (nein, also viel mehr mit einer Creme, die nach Frischkäse schmeckt, richtiger Frischkäse wäre eher unpraktisch bei einem solchen Produkt). Ich liebe Red Velvet Cake, obwohl ich nicht genau sagen könnte, wonach er genau schmeckt, aber ist ja auch egal. Optisch fällt bei diesen Oreos erst einmal nur der rötliche Schimmer der Kekse auf, die Creme selbst ist schneeweiß, wie gehabt.





































Ich kann nicht behaupten, dass die Kekse an sich irgendwie anders schmecken als die normalen Oreos. Die Creme ist allerdings ein wenig "säuerlicher", sahniger. Frischkäse hätte ich blind nicht erraten. Und überhaupt muss ich sagen, dass mir die original Oreos dann doch irgendwie lieber sind. Diese hier schmecken halt fast genau so, nur dass die Füllung ein bisschen an sehr künstliches Cheesecake-Aroma erinnert. Also - kann man durchaus essen, ja, aber kann man eben auch lassen.

Da warte ich dann doch lieber sehnsüchtig auf die Zuckerwatte-Oreos, die man schon irgendwo gesichtet hat, aber nirgends bestellen kann - liebe Sugafaris, BITTE nehmt Euch dieser Problematik an. Die muss ich nämlich wirklich haben!

Samstag, 4. April 2015

Osternest-Marzipankuchen.



















Ich gebe ehrlich zu, dass ich dieses hübsche Osternest nur nachgebacken habe. Wie so oft bin ich bei lecker.de fündig geworden und war sofort ganz verknallt.



















Da ich keine 20er-Springform hatte, habe ich die Zutaten für eine 24er-Form umgerechnet und alle Zutaten grob mit dem Faktor 1,44 multipliziert. Ich hatte allerdings ziemlich viel Creme übrig und würde diese beim nächsten Mal etwas reduzieren. Die Backzeit muss bei einer größeren Springform ebenfalls ein bisschen erhöht werden, aber mit dem Stäbchentest geht man auf Nummer Sicher.



Dieser Kuchen ist zwar ein bisschen aufwändiger und leider auch ziemlich teuer, aber optisch macht er wirklich etwas her. Ach, geschmacklich übrigens auch. Ich mag Marzipankuchen eh ganz gerne und dieser hier ist schön saftig und in Kombination mit der Schokoladencreme und dem Frischkäse ergibt sich ein nicht zu weihnachtlicher Geschmack, der dennoch einen Hauch "Festlichkeit" hat - also perfekt für die Feiertage.



















Für die Deko habe ich übrigens die Ostereier von Milka verwendet (3 Packungen bei einer 24er-Springform).





















Unterm Strich ein toller Osterkuchen. Der Aufwand lohnt sich allemal. Evtl. versuche ich nächstes Jahr, die Creme mit weißer Schokolade herzustellen und sie dann grün einzufärben. Statt Schokostreuseln könnte man bunte nehmen (oder direkt nur grüne) und diese nur oben am Rand verteilen. Das könnte auch ganz nett aussehen. :)